Aktuelle Drohnen-Modelle bei real.de Hinweis zur Versicherungspflicht verzweifelt gesucht!

Information zur gesetzlichen Versicherungspflicht von Drohnen fehlt bei vielen Anbietern!

Auch die Einzelhandelskette real, die mehrere hundert Supermärkte in Deutschland betreibt, bietet dem privaten Hobbypiloten über den eigenen Onlineshop eine Vielzahl unterschiedlicher Drohnen-Modelle an. Die Auswahl kann sich sehen lassen.

Über 1.200 Artikel umfasst das Drohnen- und Multikopter-Sortiment, in dem auch Ersatzteile und Zubehör enthalten sind. Das große Angebot verschiedener Hersteller, wie z.B. DJI, Parrot, Walkera, Yuneec und Zerotech, lässt sich mittels einer einfach zu bedienenden Suchfunktionsleiste schnell selektieren. Der gewünschte Artikel lässt sich über verschiedene Suchfunktionen wie Artikelpreisspanne, Kameraausstattung, Hersteller, Aktionsangebot, Altersempfehlung und Gewicht sehr leicht finden.

Die technischen Produktinformationen zu den einzelnen Drohnenmodellen sind dazu ausführlich beschrieben. In einem kurzen und nicht besonders auffälligen Absatz wird auf die seit Oktober 2017 neu geltenden gesetzlichen Pflichten hinsichtlich des Besitzes und der Benutzung von Drohnen verwiesen. Dazu wird auf den PDF-Auszug der Verordnung zur „Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ verlinkt.

Für einen Laien ist es sicherlich eine Herausforderung, die Quintessenz des umfangreichen Gesetzestextes auf Anhieb zu verstehen. Ein ganz wesentlicher Hinweis zum gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherungsschutz ist leider nicht zu finden! Entsprechend dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) §43, Absatz 2 besteht nämlich die Pflicht, dass Drohnen in Deutschland nur mit einem gültigen Haftpflichtversicherungsschutz gemäß dem deutschen Luftfahrtverkehrsgesetz betrieben werden dürfen. Darüber hinaus besteht die Pflicht, alle Drohnen mit einem Startgewicht von über 250 Gramm mit einer Plakette auszustatten, die den Namen und die Adresse des Eigentümers trägt, übrigens auch auf Modellflugplätzen! Desweiteren wäre es für unbedarfte Hobbypiloten hilfreich, wenn augenfällig darauf hingewiesen würde, dass nach den gesetzlichen Vorschriften Drohnen nicht höher als 100 Meter und generell nur auf Sichtweite geflogen werden dürfen.

Schwierig herauszulesen ist auch, wo in Deutschland Drohnen fliegen dürfen und wo es strikt verboten ist. Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 2 Kilogramm, wie zum Beispiel der Quadrokopter Inspire 1 V2 von DJI, dürfen von Hobbypiloten nur geflogen werden, wenn ein entsprechender Kenntnisnachweis, ein sog. Drohnenführerschein, vorliegt.

Einsteiger die sich eine Drohne kaufen möchten, könnten sich auch für folgende Fragen interessieren:

  1. Benötige ich für Spielzeugdrohnen auch eine Haftpflichtversicherung?
  2. Bietet eine Privat-Haftpflichtversicherung für meinen Drohnenflug ausreichenden Schutz?
  3. Wo darf ich in meiner Umgebung bedenkenlos meine Drohne fliegen lassen?

Antworten zu diesen Fragen und wertvolle Hinweise für den optimalen Versicherungsschutz Ihres Multikopters finden Sie auf drohnen-versicherung.com unter der Rubrik Rechtliches und Wissen & Service oder auf drohnenversicherung.blog.

Die 5 häufigsten Fragen zur Drohnen-Haftpflicht-Versicherung

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zur Drohnen-Haftpflicht haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Täglich erreichen uns Anfragen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung, telefonisch oder per Email. Wir haben die häufigsten Fragen mit den dazugehörigen Antworten in diesem Blog für Sie nochmals zusammengefasst. Viele weitere interessante Fragen und Antworten zur Drohnen-Haftpflichtversicherung finden Sie auf unserer Website Drohnen-Versicherung.com unter dem Bereich „Wissen und Service“.

„Welche Drohnen-Haftpflichtversicherung würden Sie mir empfehlen?“

Eine direkte Empfehlung können wir als Versicherungsmakler nicht aussprechen. Da wir ausschließlich mit namhaften Luftfahrt-Versicherern wie der R+V, der HDI und ZURICH Versicherung zusammenarbeiten, bieten wir für den privaten wie auch für den gewerblichen Interessenten günstige Deckungskonzepte mit umfangreichen Versicherungsleistungen an, die sich inhaltlich nur geringfügig unterscheiden.
Damit Sie den für Ihre Bedürfnisse optimalen Tarif auswählen können, haben wir die wichtigsten Eckdaten verschiedener Tarife für Sie zusammengefasst und daraus einen übersichtlichen Drohnen-Haftpflichtversicherungsvergleich erstellt.

„Wer ist außer dem Versicherungsnehmer mitversichert?“

In unseren Versicherungsbedingungen sind alle Personen mitversichert, die mit Wissen und Willen des Versicherungsnehmers zur Steuerung der Drohne berechtigt sind. Das können Lebenspartner, Angehörige, Verwandte, Freunde oder andere Dritte berechtigte Personen sein. In der Luftfahrt-Haftpflichtversicherung spricht man auch von der „offenen Pilotenklausel“. Es ist wichtig zu wissen, dass Piloten, die Drohnen mit einem Startgewicht von über 2 Kilogramm außerhalb eines Modellflugplatzes betreiben möchten, einen gesetzlich geforderten Kenntnisnachweis benötigen. Dieser Kenntnisnachweis ist Pflicht, sowohl für den Drohnenhalter als auch für alle berechtigten Personen (Mindestalter: 16 Jahre) die die Drohne steuern möchten.

„Wenn ich eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abgeschlossen habe, ist mein Kopter doch auch mitversichert, oder?“

Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Drohnen ist gemäß Luftverkehrsgesetz §43 in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Die Luftfahrt-Haftpflichtversicherung deckt nur Schäden von Dritten, wie Personen- und /oder Sachschäden ab. Auch Vermögensschäden sind versichert, z.B. bei der R+V Versicherung. Kommt im Unglücksfall der eigene Kopter zu Schaden, ist dieser in der Drohnen-Haftpflichtversicherung nicht mitversichert. Am Beispiel der KFZ-Haftpflicht lässt sich diese Frage einfach beantworten. Wer mit meinem teilkaskoversicherten PKW einen Unfall verursacht, wird von der Versicherung „nur“ den Fremdschaden reguliert bekommen. Besitzt der Fahrer hingegen auch eine KFZ-Vollkasko-Versicherung, dann werden auch die Reparaturkosten am eigenen Fahrzeug übernommen. Im Bereich der Luftfahrtversicherung verhält es sich genauso. Wer seinen eigenen Kopter gegen Schäden versichern möchte, der schließt idealerweise zu seiner Drohnen-Haftpflicht eine Drohnen Kasko-Versicherung ab. Sie tritt zum Beispiel ein, wenn es mit der Drohne zu einem Absturz kommt. Eine Drohnen-Kasko-Versicherung ist aber nur dann sinnvoll, wenn es sich um ein hochwertiges Flugmodell mit teurem Equipment handelt, wie z.B. eine hochauflösende Kamera. Nähere Informationen zum Leistungsumfang und zu den Versicherungstarifen einer Drohnen-Haftpflicht-Versicherung der KRAVAG und HDI finden Sie auf unserer Website.

Wichtig: Eine Drohnen-Kaskoversicherung ersetzt nicht die gesetzliche geforderte Drohnen-Haftpflichtversicherung. Es handelt sich hierbei, um zwei voneinander getrennte Versicherungsverträge.

„Ich habe mir eine neue Drohne gekauft. Was ist jetzt zu tun?“

Es kommt immer häufiger vor, dass bereits bestehende Versicherungsverträge hinsichtlich eines Flugmodellwechsels inhaltlich korrigiert werden müssen, weil der Versicherungsnehmer das bisherige Flugmodell gegen ein anderes Fluggerät getauscht hat. Um den Versicherungsschutz auf das neue Flugmodell zu übertragen, benötigen wir vom Versicherungsnehmer einen schriftlichen Hinweis per Post oder per Email der nachfolgende Angaben enthalten sollte: Versicherungsschein-Nr., Hersteller, Modellbezeichnung und Seriennumer des neuen Fluggeräts, Abfluggewicht und Anschaffungspreis.

„Welche Deckungssumme würden Sie mir empfehlen?“

Die Wahl der richtigen Versicherungssumme ist ein wesentlicher Bestandteil einer Luftfahrthaftpflicht-Versicherung. Sie kann bei den jeweiligen Versicherern zwischen 1 und 10 Millionen Euro gewählt werden. Weil uns so viele Fragen zum Thema „Versicherungssumme in der Drohnen-Haftpflichtversicherung“ erreicht haben, haben wir diesem Thema einen eigenen Blogbeitrag gewidmet, mit dem Titel „Was sollten Sie bei der Wahl der Deckungssumme einer Drohnen-Haftpflichtversicherung beachten?“.

Bei speziellen Fragen im Bereich der Drohnen-Haftpflichtversicherung beraten und unterstützen wir Sie gerne. Rufen Sie uns einfach an unter 02203 / 98 88701 oder schreiben Sie uns einfach eine Email an kontakt@rosa-versicherungen.de

Was sollten Sie bei der Wahl der Deckungssumme einer Drohnen-Haftpflichtversicherung beachten?

Welche Versicherungssumme sollte gewählt werden?

Da es sich bei der Wahl der richtigen Versicherungssumme um eine wichtige Entscheidung handelt, wollen wir diesem Thema heute einen eigenen Beitrag widmen.

Was bedeutet Deckungssumme eigentlich?

Ein wesentlicher Bestandteil einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist die Deckungssumme, die auch Versicherungssumme genannt wird. Die Deckungssumme entspricht der maximalen Höchstentschädigung für die der Versicherer gegenüber dem Versicherungsnehmer bei notwendigen Entschädigungsleistungen haften muss. Das heißt aber nicht, dass in einem Schadenfall die komplette Versicherungssumme ausbezahlt wird. Das Schadenereignis wird nur im Rahmen der tatsächlich eingetretenen Kosten reguliert. Die Höhe der Deckungssumme wird vor Vertragsabschluss zwischen dem Versicherungsnehmer und dem Versicherer fest vereinbart.

In welcher Höhe ist eine Deckungssumme sinnvoll?

Es ist sinnvoll die unterschiedlichen Deckungssummen mit den dazugehörigen Jahresprämien zu vergleichen. Die Beitragsdifferenzen zwischen höheren und niedrigen Versicherungssummen sind relativ gering.

Dazu ein Beispiel:

Eine Luftfahrt-Versicherung für einen privat genutzten Multikopter mit weltweitem Versicherungsschutz in Höhe von 1 Million Euro kostet, ohne Selbstbeteiligung, bei der R+V Versicherung nur 77,11 Euro. Wünschen Sie eine Verdreifachung der Versicherungssumme, auf 3 Millionen Euro, kostet das nur einen jährlichen Mehrbeitrag von 33 Euro. Insofern beträgt der Versicherungsschutz bei einer Deckungssumme von 3 Millionen Euro nur 110,43 Euro. Die Versicherungssumme sollte generell nicht zu gering gewählt werden. Nach oben hin, gibt es keine Einschränkungen. Versicherungssummen über 10 Millionen Euro können beim jeweiligen Versicherer angefragt werden.

Welche Deckungssummen in der Drohnen-Haftpflicht gibt es?

Im Allgemeinen bewegen sich die frei wählbaren Deckungssummen im Haftpflichtversicherungsbereich für Drohnen zwischen 1 Million und 10 Millionen Euro. Die Deckungssumme steht natürlich immer in direktem Zusammenhang mit der Jahresprämie der jeweiligen Versicherung. Je höher die Versicherungssumme bzw. der Versicherungsschutz, desto höher ist die Jahresprämie. Auf unserer Website drohnen-versicherung.com bieten wir insgesamt sieben unterschiedliche Deckungssummen an.

Private oder gewerbliche Drohnennutzung?
Was bei der Versicherungssumme zu beachten ist!

Gewerblich genutzte Drohnen dienen in erster Linie einem kommerziellen Zweck und werden in der Regel häufiger genutzt als private Drohnen. Allein aufgrund des Nutzungsgrades und der unbekannten Einsatzgebiete z.B. für genehmigte Vermessungsflüge, Dachbegutachtungen, Immobilienaufnahmen, Imagefilmaufnahmen etc. liegt für den Flugbetrieb ein viel größeres Gefahrenpotential vor, als bei einem privaten Freizeitpiloten, der seine Drohne ausschließlich bei schönem Wetter in gewohnter Umgebung aufsteigen lässt. Vor diesem Hintergrund ist es ratsam, Drohnen, die ausschließlich im gewerblichen Bereich eingesetzt werden mit einer hohen Deckungssumme zu versichern.

In welcher Beziehung steht das Sonderziehungsrecht (SZR) zur Versicherungssumme?

Mit dem Begriff „Sonderziehungsrecht“ wird eine künstlich eingeführte Währungseinheit bezeichnet. Es handelt sich um eine Recheneinheit des Internationalen Währungsfonds (IWF), die ausschließlich bei internationalen Haftungsansprüchen verwendet wird, u.a. in der Luftfahrt. Die Sonderziehungsrechte basieren auf den vier wichtigsten Weltwährungen: Euro, Dollar, Yen und dem britischen Pfund. Die Rechengröße wird täglich neu festgelegt. Das Haftungslimit bzw. die Mindestversicherungssumme wird gemäß Luftfahrtgesetz nicht in Euro angegeben sondern in dieser Rechnungseinheit. Für Luftfahrzeuge mit einem Abfluggewicht von bis zu 500 Kg, zu den auch Drohnen zählen, beträgt die vorgeschriebene Mindestversicherungssumme 750.000 SZR. Das Sonderziehungsrecht lässt sich gegenüber dem Euro Wert mit Hilfe eines Wechselkursrechners (Wechselkursrechner) schnell und exakt ermitteln. Die 750.000 SZR die auch für Drohnen zutreffen, entsprechen aktuell 909 802 Euro (Stand: 30.05.2018).

Gibt es Vorschriften, die bei der Wahl der Deckungssumme zu beachten sind?

Nein, hinsichtlich der Deckungssumme sind keine gesetzlichen Vorschriften zu beachten. Der Gesetzgeber sieht lediglich eine Mindestversicherungssumme in Höhe der jeweiligen Sonderziehungsrechte für Personen- und Sachschäden vor. Das ist im Luftverkehrsgesetz (LuftVG, §43) so geregelt. Luftfahrtversicherer, die Haftpflichtversicherungen für Drohnen anbieten, berücksichtigen bereits bei allen Versicherungsangeboten diese Mindestdeckungsgrenze.

Was passiert, wenn die Schadenhöhe die Versicherungssumme übersteigt?

Ist die Deckungssumme zu gering gewählt worden, und die Kosten für Personen- oder Sachschaden fallen höher aus als die vereinbarte Versicherungssumme, dann haftet der Versicherungsnehmer für alle Kosten die über die vereinbarte Deckungssumme hinaus gehen mit seinem gesamten Privatvermögen. Insofern ist es ratsam, die Versicherungssumme nicht zu gering zu wählen, denn insbesondere Personenschäden können schnell in die Millionen gehen.

Welche Deckungssumme ist die Richtige?

Über die Höhe der Deckungssumme können nur schwer allgemeingültige Aussagen getroffen werden. Wir stoßen im Internet immer wieder auf völlig unterschiedliche Aussagen die die Höhe der Versicherungssumme für Drohnen betreffen. Die einen empfehlen grundlegend eine Mindestdeckung beim Drohnenflug von 10 Millionen Euro, andere schreiben, sie sollte im Privatbereich auf keinen Fall die 5 Millionen Euro Grenze unterschreiten!

Letztendlich ist die Entscheidung über die Höhe der Versicherungssumme immer vom persönlichen Sicherheitsbedürfnis jedes Einzelnen abhängig. Je mehr Sicherheit Sie als Drohnenpilot anstreben, desto höher sollte die Deckungssumme vereinbart werden, um das Haftungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Die Luftfahrtversicherer bieten dazu eine große Auswahl unterschiedlicher Versicherungssummen an.

Wie Sie sich auch immer entscheiden, Sie sollten vor dem Abschluss einer Drohnen-Haftpflichtversicherung eine aktive Entscheidung über die Höhe der Versicherungssumme treffen. Führen Sie sich immer vor Augen, welche Schäden Ihre Drohne verursachen kann! Die Entscheidung darüber treffen Sie als Versicherungsnehmer immer selbst und eigenverantwortlich.

Jetzt aktuell bei LIDL: Jamara Quadrocopter Q180.2

Gesetzliche Versicherungspflicht für Drohnen

Der Discounter LIDL bietet ab Montag, den 14.05.2018 einen Quadrocopter der Firma JAMARA für unter 20 Euro an. Er ist in allen LIDL-Filialen erhältlich, kann aber auch im LIDL online-shop bestellt werden. Der Quadrokopter verfügt über keine Kamera, dafür aber über erstaunliche Funktionen zu einem günstigen Preis. Wie z.B. über eine elektronische Kompass-/Flyback-Funktion, die per Fernsteuerung ein- und ausgeschaltet werden kann, sowie einer Fluglagenkontrolle. Das Fluggerät ist in der Lage mittels einer speziellen Flugfunktion einen 360° Flipsalto in alle Richtungen zu fliegen. Der Kopter kann in- und outdoor genutzt werden. Die beiden Flugmodi langsam und schnell, lassen den Jamara Quadrokopter in der Turbofunktion 40km/h schnell fliegen. Die Reichweite des 36,2 Gramm schwerern Modells beträgt 40 Meter, die Akkuladezeit zirka 60 Minuten, die Flugzeit nur 5-10 Minuten.

Im Lieferumfang enthalten ist neben dem Kopter, eine Fernsteuerung, Ersatzrotorblätter, ein Akku, 3 Batterien, ein Schraubendreher, ein USB-Kabel und eine Bedienungsanleitung.

Wie in der Produktbeschreibung, die im LIDL Onlineshop eingesehen werden kann, beschrieben, handelt es sich bei dem Jamara Quadrokopter nicht um ein bloßes Spielzeug, sondern um einen Modellbauartikel. Die Altersempfehlung wird mit 14 Jahren angegeben.

Worauf der Käufer vor dem Kauf leider nicht hingewiesen wird: Die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungspflicht von Fluggeräten dieser Art. Jedes Fluggerät, das in Deutschland im öffentlichen Luftraum bewegt wird, unterliegt der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherungspflicht.

Seitens des Gesetzgebers wird in puncto Versicherungspflicht nicht zwischen Drohnen-Modellen, Gewichtsklassen oder Anwendungsbereichen unterschieden. In Deutschland gibt es auch keinen Versicherungserlass für Spielzeug-Drohnen. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Drohnen ist somit keine Ermessenssache, sondern Pflicht für alle Drohnenpiloten. Sie ist vergleichbar mit der Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge.

Sollte der Jamara-Kopter im Outdoorbereich betrieben werden, ist es ratsam, vor dem ersten Start den Haftpflichtversicherungsschutz zu prüfen. Ein Anruf beim jeweiligen Privat-Haftpflichtversicherer kann hier Klarheit schaffen.

Wenn Sie sich über alle rechtlichen Grundlagen und über die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungspflicht für Kopter in Deutschland informieren möchten, dann besuchen Sie die Website drohnen-versicherung.

Intercopter-Racing-Cup auf der Messe Intermodellbau 2018 live erleben

Rasante Drohnenflugschau in der Dortmunder Westfalenhalle

Jetzt ist es wieder so weit. Die Intermodellbau 2018, die weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport, hat seit gestern Ihre Pforten geöffnet. Bis Sonntag (22.04.2018) haben Modellbaufans Gelegenheit sich in zehn Messehallen über die neuesten Trends im Bereich Modellbau zu informieren und pure Action zu erleben.

Neben den vielen Flugvorführungen steht sicherlich der INTERCOPTER Racing Cup im Mittelpunkt des Besucherinteresses; dem hierzulande ersten Hallenrennen nach amerikanischem Vorbild. Bei diesem Event steuern erfahrene Drohnenpiloten mit Hilfe einer Videobrille ihre Kopter über einen Parcours in der Westfalenhalle um die Wette. Bei diesem First-Person-View-Rennen (FPV) werden Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h erreicht. Eine Drohnenkamera im Cockpit des Fluggeräts überträgt die rasanten Flugmanöver aus Pilotensicht direkt auf die Computerbrille des Steuerers und auf die Großbildschirme in der Halle. Die atemberaubenden Bilder des Rennens vermitteln jedem Zuschauer das Gefühl selbst im Drohnencockpit zu sitzen. Freuen Sie sich auf ein aufregendes Erlebnis!

Die Hauptrennen finden am Samstag, den 21.04.2018 von 8:00 -13:00 Uhr und von 14:00-18:00 Uhr statt.

Alles was Sie über die Messe wissen sollten finden Sie auf Intermodellbau.

Die Fangemeinde der privaten Kopter-Piloten wächst in Deutschland rasant an. Am Sonntag, den 22.04.2018 kann sich in der Zeit von 10-17 Uhr auf einer Flug-Aktionsfläche an Stand 2.B10 jeder einmal als FPV-Pilot versuchen. Wenn Sie das Drohnenflugfieber gepackt hat, dann haben Sie die Möglichkeit, auf einigen der zahlreich vertretenen Messestände ein passendes Flugmodell käuflich zu erwerben. Doch denken Sie vor dem ersten Start an die gesetzlichen Auflagen und die gesetzlich vorgeschriebene Drohnen-Haftpflicht-Versicherungspflicht. Alles was Sie zum Drohnenflug wissen sollten finden Sie auf drohnen-versicherung.com.

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß auf der Intermodellbaumesse 2018.

Welche Drohne ist ein Spielzeug und benötigt keinen Versicherungsschutz?

Muss jede Drohne Haftpflichtversichert werden?

Wird für eine „Spielzeug-Drohne“ eine Haftpflichtversicherung benötigt oder nicht? Vielfach herrscht bei uns in Deutschland noch Unsicherheit über den Versicherungsschutz beim Kauf speziell kleinerer Drohnen.
Das ist doch eine Spielzeugdrohne, dafür wird doch keine Versicherung notwendig sein“, ist die weitreichende Meinung dazu. „Und wenn doch, dann ist das Fluggerät doch automatisch in meiner Haftpflichtversicherung mit versichert!

Auch für Spielzeugpiloten gilt die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherungspflicht!

Fakt ist: In Deutschland gilt eine im öffentlichen Luftraum genutzte Drohne als Flugmodell und zählt rechtlich zu den Luftfahrzeugen. Völlig unabhängig von Größe und Gewicht oder ob privat oder gewerblich genutzt. Gemäß dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) § 43 ist jeder Halter einer Drohne verpflichtet, für sein Fluggerät eine Haftpflichtversicherung zu besitzen und den Versicherungsschutz auf verlangen auch nachweisen zu können.

Das Luftverkehrsgesetz (LuftVG), § 43, Abschnitt 2 besagt:
„Der Halter eines Luftfahrzeugs ist verpflichtet, zur Deckung seiner Haftung auf Schadensersatz nach diesem Unterabschnitt eine Haftpflichtversicherung in einer durch Rechtsverordnung zu bestimmenden Höhe zu unterhalten. Satz 1 gilt nicht, wenn der Bund oder ein Land Halter des Luftfahrzeugs ist.“

Diese Versicherungspflicht besteht bereits seit dem Jahr 2005. Seit dem gibt es in Deutschland keinen versicherungsfreien Luftraum mehr. Angesichts der gestiegenen Nachfrage an Drohnen und der dadurch bedingten Erhöhung der Unfallgefahr, wurden im Oktober 2017 die Regeln für die Nutzung von Drohnen durch eine Gesetzesnovellierung weiter verschärft.
Der Betrieb einer Drohne ist an ganz klare Regeln gebunden. So gilt die Versicherungspflicht auch für Drohnen, die nur wenige 100 Gramm wiegen. Bei der Versicherungspflicht wird seitens des Gesetzgebers nicht zwischen Drohnen-Modellen, Gewichtsklassen und Anwendungsbereichen unterschieden. In Deutschland gibt es keinen Versicherungserlass für sog. Spielzeug-Drohnen. Der Abschluss einer Drohnen-Haftpflichtversicherung ist somit keine Ermessenssache, sondern eine gesetzliche Pflicht für alle Drohnenpiloten; vergleichbar mit der Haftpflichtversicherungspflicht für Kraftfahrzeuge.

Im Internet ist nachzulesen, dass der Versicherungsschutz nicht notwendig sei, wenn eine Drohne in geschlossenen Räumlichkeiten genutzt wird oder nicht höher als 30 Meter fliegen kann! Solche Empfehlungen sind dem betroffenen Drohnenhalter im Schadenfall nur wenig hilfreich. Denn der Eigentümer einer Drohne haftet im Unglücksfall immer und ohne Versicherungsschutz mit seinem Privatvermögen. In Deutschland gibt es keine eindeutige und klare Gesetzesregelung die besagt, wann eine Drohne ein Spielzeug ist und wann nicht.

Spezielle High Speed oder Race-Drohnen werden immer kleiner und leichter und erreichen spielend bis zu 80 Km/h. Sie aufgrund ihrer geringen Größe und des leichten Gewichts als „Spielzeug“ zu deklarieren, wäre eindeutig falsch.

Reicht eine Privat- Haftpflichtversicherung für den Betrieb einer Drohne aus?

Wie bereits gesagt: Für den Betrieb einer Drohne besteht in Deutschland Versicherungspflicht! Jetzt denken viele Drohnenpiloten an den Mit-Versicherungsschutz in der privaten Haftpflichtversicherung. Wer aber glaubt, dass eine „Spielzeugdrohne“ in der privaten Haftpflichtversicherung automatisch mitversichert ist, der irrt!

Es sollte beachtet werden, dass in den Leistungsverzeichnissen der privaten Haftpflichtversicherung, die in den meisten Fällen schon seit mehreren Jahren besteht, überhaupt keine Drohnen vorkommen. Und wenn, dann handelt es sich zumeist um Flugmodelle ohne Motor. Drohnen besitzen aber einen Motor und wären somit nicht mitversichert! Viele alte Verträge enthalten den Versicherungsschutz für Drohnen einfach nicht. Nur weil das Thema Drohne in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat, haben einige private Haftpflichtversicherer auch Drohnen mit in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Hier gilt jedoch zu prüfen, ob die zu versichernde Drohne bezgl. ihres Gewichts auch mitversichert ist. Denn einige Haftpflichtversicher beschränken den Versicherungsschutz für Drohnen nur auf das konkrete Abfluggewicht.

Achten Sie darauf, dass Sie sich die Mitversicherung ihrer Drohne vom Haftpflichtversicherer in jedem Fall schriftlich bestätigen lassen, denn der Versicherungsnachweis ist gemäß LuftVZO § 103 beim Betrieb der Drohne mitzuführen. Wer bei einer Kontrolle seitens staatlicher Kontrollorgane wie Polizei oder Ordnungsbehörde den Versicherungsschutz nicht nachweisen kann, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld belegt werden kann. Bei einer speziellen Halter-Haftpflichtversicherung erhalten Sie bereits kurz nach der Antragstellung eine separate Versicherungsbestätigung, die Ihnen den geforderten Versicherungsschutz ordnungsgemäß bescheinigt.

Denken Sie auch daran, dass gerade „Spielzeug-Drohnen“ zumeist von Kindern oder Jugendlichen gesteuert werden. In der privaten Haftpflichtversicherung sind Versicherungsnehmer und deren Familienangehörige (Ehefrau, Lebenspartner und eigene Kinder) versichert. Wenn der Freund Ihres Kindes die Drohne steuern möchte, besteht in der privaten Haftpflichtversicherung kein Versicherungsschutz. In den Deckungskonzepten der Luftfahrtversicherer sind auch fremde Steurer automatisch mitversichert, Stichwort: offene Pilotenklausel!

Wichtig: Der Unterschied zwischen Verschuldens- und Gefährdungshaftung!

Selbst wenn die Private Haftpflichtversicherung die Spielzeugdrohne mit versichert, sollte folgendes beachtet werden:

Wer eine Drohne im öffentlichen Luftraum betreibt, unterliegt der Gefährdungshaftung gegenüber Dritten. Die Gefährdungshaftung ist eine Schadenersatzpflicht die kein Verschulden des Piloten voraussetzt; wie in der privaten Haftpflichtversicherung. Sie beruht darauf, dass der Pilot im Rahmen seiner Flugtätigkeit mit der Drohne eine Gefährdung für seine Umgebung herbeiführt. Bei der luftverkehrsrechtlichen Drittschadenhaftung, gemäß der §§ 33 ff. LuftVG, handelt es sich um die strengste Art der Gefährdungshaftung im deutschen Privatrecht. Vielen Drohnenpiloten ist das häufig nicht bewusst, dass sie mit ihrer Drohne, und sei sie auch noch so klein, erheblichen Schaden verursachen können, für die sie selbst haften, wenn sie nicht optimal versichert sind.

Die meisten Angebote von Privathaftpflichtversicherern basieren zumeist auf der Verschuldenshaftung. Anders verhält sich, wenn der Pilot eine spezielle Luftfahrthaftpflichtversicherung nach dem deutschen Luftverkehrsgesetz (LuftVG) abgeschlossen hat. Die Luftfahrtversicherung reguliert auch die Schäden, die auf unverschuldeten Ereignissen beruhen, wie z.B. bei einer Windböe, die der Pilot nicht verschuldet hat.

Drohnen optimal versichern.

Wer seine Drohne gegen Personen- und/oder Sachschäden bestmöglich versichern möchte, der schließt eine spezielle Drohnen-Halterhaftpflichtversicherung ab. Sie ist bereits für 67 Euro Jahresbeitrag erhältlich und bietet den kompletten Rundumschutz eines namhaften Luftfahrtversicherers. Jetzt könnten zahlreiche Beispiele angeführt werden, um einen schweren Unfall mit einer „Spielzeugdrohne“ zu konstruieren. Doch darum geht es aber nicht. Viel wichtiger ist es doch, die Drohne mit einem sicheren Gefühl zu fliegen und im Schadenfall optimal abgesichert zu sein.

Wenn Sie sich dennoch überlegen, Ihre Drohne im Rahmen einer Privaten Haftpflichtversicherung zu versichern, empfehlen wir Ihnen, die Leistungen und Prämienbeiträge Ihres Privaten Haftpflichtversicherers mit denen eines Luftfahrtversicherers anhand unserer Checkliste zu vergleichen.

Drohnenregeln / Kennzeichnungspflicht beachten

Wir empfehlen, sich vor dem ersten Start, auch mit einer kleinen Drohne, zuerst mit den gesetzlichen Bestimmungen vertraut zu machen. So unterliegen Drohnen ab 250 Gramm Abfluggewicht bereits der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht und müssen mit einem feuerfesten Schild versehen werden, das den Namen und die Anschrift des Besitzers trägt.

Entscheiden Sie sich am besten von Anfang an für eine Luftfahrthaftpflichtversicherung eines namhaften Luftfahrtversicherers, die den aktuellen Anforderungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) entspricht. Eine umfassende Übersicht, über alles, was beim Drohnenflug zu beachten ist, finden Sie auf drohnen-versicherung.com.

Begehe ich eine Ordnungswidrigkeit, wenn ich meinen Kopter ohne Versicherungsnachweis fliege?

Vor dem ersten Start an den Versicherungsschutz denken!

Jeder Drohnenbesitzer in Deutschland sollte wissen, dass für den Betrieb einer Drohne im öffentlichen Luftraum eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese Versicherungspflicht besteht seit dem Jahr 2005 und ist im Luftfahrtverkehrsgesetz (LuftVG) §43, Absatz 2 geregelt.

Nach der Gesetzesnovellierung im Oktober 2017 wurden die Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb von Multikoptern in Deutschland weiter verschärft. So besteht für Kopter über 250 Gramm nunmehr eine Kennzeichnungspflicht. Für den Betrieb von Fluggeräten über 2 Kilogramm wird ein Kenntnisnachweis benötigt und Drohnen über 5 Kilogramm dürfen nur mit einer speziellen Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde betrieben werden.
Darüber hinaus gibt es eine Menge an gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen und Richtlinien, die jeder Drohnenpilot kennen sollte. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Wer eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abschließt, sollte wissen, dass der Versicherer verpflichtet ist, dem Versicherungsnehmer bei Vertragsbeginn eine (kostenlose) Versicherungsbestätigung auszuhändigen. So ist es im §106 der Luftverkehrs-Zulassungsordnung (LuftVZO) in Abschnitt 1 und 2 beschrieben. Mit diesem Schreiben sollte die gesetzlich vorgeschriebene Mindestversicherungssumme, der Umfang sowie die Dauer der Versicherung für das Fluggerät bestätigt werden.

Das Mitführen dieses Versicherungsnachweises ist in Deutschland beim Betrieb des Kopters vorgeschrieben.

Wer bei einer Kontrolle von Ordnungsbehörde oder Polizei keinen Versicherungsnachweis vorlegen kann, begeht gemäß Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung §108 Abschnitt 1-5e eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Damit dem uneingeschränkten Flugspass mit Ihrer Drohne nichts im Wege steht, sollten Sie sich bestmöglich mit einer speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherung absichern. Für die private Nutzung bereits für 68 Euro Jahresbeitrag. Die benötigte Versicherungsbestätigung mit den geforderten Angaben erhalten direkt nach erfolgter Antragstellung.

Nähere Informationen zur Online-Antragstellung und vielen weiteren inetressanten Themen rund um das Thema Drohne finden Sie auf unserer Website zum Thema  Drohnen-Haftpflichtversicherung.