Überprüfen Sie Ihr Drohnenwissen! 12 Fragen-Schnelltest!

Wissensüberprüfung zur aktuellen Drohnenverordnung

Moderne Drohnen lassen sich heute einfach erwerben. Die Auswahl ist mittlerweile riesengroß. Dank ihrer fortschrittlichen Technik sind sie leicht zu bedienen und zu steuern. Mit ein wenig Übung lassen sich nach nur wenigen Versuchen bereits passable Flugergebnisse erzielen. Nicht ganz so einfach wie die Bedienung der Fluggeräte sind die gesetzlichen Regelungen rund um den Freizeitspaß. Wer mit einer privat genutzten Drohne einfach losfliegt, ohne sich vorher über die allgemeinen Grundregeln zu informieren, der kann eine Menge falsch machen. Fakt ist: Jeder, der in Deutschland eine Drohne im öffentlichen Luftraum steuert, muss die geltenden Luftfahrtgesetze der Luftverkehrsordnung, kurz LuftVO, kennen und einhalten.

Wie steht es um Ihr Drohnen Wissen?
Kennen Sie die gesetzlichen Grundregeln und Verordnungen?
Wissen Sie, was erlaubt und was verboten ist?

Aktuelle Umfragen haben ergeben, dass Drohnenbesitzer in diesem Bereich noch Informationsbedarf haben. Überprüfen Sie Ihr Grundwissen und machen Sie einen kurzen Schnelltest! Er dauert nur 5 Minuten! (Es können auch mehrere Antworten richtig sein!)

1. Wie weit darf ich mit meiner Drohne fliegen?

  1. Zu jeder Zeit nur auf Sichtweite – ohne Hilfsmittel (Fernglas)
  2. Maximal 500 Meter
  3. Es gibt keine Beschränkung

2. Wo darf ich die Drohne nicht fliegen?

Sensible Bereiche dürfen von Drohnen nicht überflogen werden. Hier ist ein Sicherheitsabstand von 100 m einzuhalten: Dazu gehören auszugsweise:

  1. Menschenansammlungen
  2. Unglücksorte / Einsatzgebiete von Behörden und Polizei
  3. Freiflächen außerhalb von Flugverbotszonen
  4. Bundesstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen
  5. Militärische Anlagen und Krankenhäuser
  6. Industrieanlagen, Kernkraftwerke und Energieerzeuger
  7. Wohngrundstücke
  8. Verkehrsflughäfen
  9. Flug über genehmigtes freies Feld in erlaubtem Luftraum
  10. Eigenes Grundstück – ohne Nachbarn zu filmen oder zu fotografieren

Die komplette Liste der Flugverbote für spezielle Gebiete und Einrichtungen finden Sie auf Drohnen-Versicherung.

3. Wie hoch darf ich mit meiner Drohne fliegen?

  1. Die Flughöhe ist nicht vorgeschrieben
  2. Die maximale Flughöhe beträgt 100 Meter
  3. Die Flughöhe entspricht der Sichtweite mit dem bloßen Auge

(Ausnahmegenehmigungen können bei den jeweiligen Landesluftfahrtbehörden angefragt oder beantragt werden)

4. Der Überflug von Naturschutzgebieten, Nationalparks und Vogelschutzgebieten ist …

  1. nicht erlaubt
  2. erlaubt

5. Was sollten Sie vor dem ersten Start mit Ihrer Drohne unbedingt beachten?

  1. Festellen, wo die Drohne wie schnell geflogen werden darf
  2. Die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung für Ihre Drohne
  3. Wo sich im geplanten Übungsgelände Flugverbotszonen befinden

6. Ab welcher Startmasse müssen Drohnen mit einer Adressplakette, die den Namen und die Anschrift des Eigentümers trägt, gekennzeichnet sein?

  1. ab 5,0 Kilogramm
  2. ab 2,0 Kilogramm
  3. ab 0,25 Kilogramm

7. Ab welcher Startmasse darf eine Drohne ohne Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde nicht geflogen werden?

  1. ab 10 Kilogramm
  2. ab 5,0 Kilogramm
  3. ab 2,0 Kilogramm

8. Drohnen dürfen ohne Genehmigung nicht betrieben werden, ….

  1. in der Nacht
  2. am Tag
  3. an grellen, sonnigen Tagen

9. Eine Drohne mit einer Startmasse bis 250 Gramm darf mit Videobrille nur in folgender Flughöhe geflogen werden:

  1. 20 Meter
  2. 50 Meter
  3. 30 Meter

10. Ein Drohnenführerschein (Kenntnisnachweis) ist notwendig, wenn die Drohne …

  1. über 2,0 Kilogramm wiegt
  2. über 2,5 Kilogramm wiegt
  3. über 5,0 Kilogramm wiegt

11. Drohnen mit Kamera oder einem Startgewicht von über 0,25 Kg dürfen über Wohngrundstücke geflogen werden:

  1. Ohne Einschränkung
  2. Nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Grundstückseigentümers
  3. Wenn zu der Drohne Sichtkontakt gehalten wird

12. In Deutschland besteht Haftpflichtversicherungspflicht für Drohnen. Welche Aussage ist richtig?

  1. Der Versicherungsschutz der Privat-Haftpflichtversicherung ist ausreichend
  2. Nur eine spezielle Drohnen Haftpflicht-Versicherung bietet optimalen Risikoschutz
  3. Nur in der Drohnen-Haftpflichtversicherung ist die Gefährdungshaftung mitversichert

Vielen Dank, dass Sie den Test gemacht haben. Hier finden Sie die Lösungen zu den einzelnen Fragen.

  1. Frage = Lösung: 1
  2. Frage = Lösung: 1,2,4,5,6,7,8
  3. Frage = Lösung: 2
  4. Frage = Lösung: 1
  5. Frage = Lösung: 2,3
  6. Frage = Lösung: 3
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  11. Frage = Lösung: 2
  12. Frage = Lösung: 2,3

Speziell zum Thema Drohnenversicherung bieten wir Ihnen auf unserer Website Drohnen-Versicherung günstige Versicherungstarife für Ihren Multikopter an. Dort finden Sie aber auch in den Rubriken Wissen und Rechtliches viele interessante Beiträge und Hinweise rund um das Thema Drohne.

Drohnenregeln für Österreich – einfach und schnell erklärt

Videoserie zum österreichischen Luftfahrtgesetz (LFG)

 

Die Begeisterung an ferngesteuerten Drohnen in Österreich wächst von Jahr zu Jahr, denn das Fliegen mit Multikoptern hat sich aufgrund der leicht zu beherrschenden Technik, speziell bei Einsteigern, zu einem großen Hobby- und Freizeittrend entwickelt. Das Angebot an kleinen Flugrobotern ist mittlerweile riesengroß. Für jeden Geschmack und für jede Preis- und Altersklasse findet sich ein passendes Fluggerät.

Dass aber für den Drohnenbetrieb im öffentlichen Luftraum einige gesetzliche Regeln und Vorschriften zu beachten sind, wissen die wenigsten. Lt. einer Umfrage sind ein Viertel aller Drohnenbesitzer in Österreich, zumeist Jugendliche und junge Erwachsene, über die Nutzungseinschränkungen, Genehmigungs- und Versicherungspflichten nicht ausreichend informiert. Es ist noch viel Aufklärung notwendig, zumal das Risiko eines Unfalls durch einen unkontrollierten Absturz stark unterschätzt wird.

Für die Nutzung von Drohnen im öffentlichen Luftraum existieren in Österreich und in vielen anderen europäischen Staaten eine Vielzahl an gesetzlichen Bestimmungen die jeder Drohnenpilot kennen sollte. Nichtbeachtung kann zu empfindlichen Strafen führen. Deshalb ist fachgerechte Aufklärung speziell für Einsteiger besonders wichtig. Wer erfahren will, was beim Drohnenflug unbedingt zu beachten ist, muss Textbeiträge, gesetzliche Regelungen und Versicherungsbedingungen lesen, aber es geht auch einfacher: So kann ein kurzer und anschaulicher Videofilm alle wissenswerten Informationen zum Drohnenbetrieb in kürzester Zeit vermitteln.

Navigator Michael Orter hat sich zum Ziel gesetzt, Drohnenpiloten, aber auch Piloten in spe, mit einer eigens produzierten Videoserie über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Drohnenfliegerei umfassend zu informieren. Die Kurzfilme schaffen Klarheit darüber, was in Österreich erlaubt und was verboten ist. Die Serie besteht aus insgesamt 10 zusammenhängenden Kurzfilmen, wobei in jedem Film auf die jeweilige Rechtsgrundlage zu einem bestimmten Thema eingegangen wird. Ausgangspunkt bildet immer das österreichische Luftfahrtgesetz (LFG) und die österreichischen Luftfahrtregeln (LVR). Mit Verlinkungen auf die jeweiligen Bezugsquellen lassen sich bei Bedarf die einzelnen Themenbereiche weiter vertiefen.

In Österreich gilt prinzipiell: Für alle Drohnen, die nicht als Spielzeug gelten, also mehr als 250 Gramm wiegen, wird gemäß Luftfahrtgesetz (LFG) eine Fluggenehmigung von der Austro Control benötigt. Damit verbunden ist eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Wer eine Drohne über 250 Gramm im öffentlichen Luftraum in Österreich ohne Bewilligung betreibt, riskiert durch die festgestellte Verwaltungsübertretung ein Strafe von bis zu 22.000 Euro! Deshalb sollten Sie sich vor dem ersten Start über die bestehenden Regeln und Verordnungen sowie über den Haftpflichtversicherungsschutz ausreichend informieren.

Hier finden Sie den Link zur Drohnenversicherung

Hier finden Sie den Link zu Navigator Michael Orter.

LIDL verkauft Drohnen im Onlineshop! Das sollten Sie vor dem Start beachten!

Wichtiger Hinweis zu den gesetzlichen Vorschriften beim Drohnenflug

Neben den Aktionsangeboten von ALDI Anfang Dezember bietet auch der Discounter LIDL über den eigenen Onlineshop eine große Auswahl an Quadrokoptern zum Verkauf an. LIDL führt zwei Drohnenhersteller im Programm: Archos und Jamara mit insgesamt 16 verschiedenen Modellvarianten; wobei der Löwenanteil der Kopter von Jamara gestellt wird. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 20 Euro und 250 Euro.

Auf den Webseiten der einzelnen Kopterbeschreibungen findet sich folgender Warnhinweis:

„Achtung! Kein Spielzeug! In manchen Ländern benötigt man für Modellflugzeuge eine „Modellflughalterhaftpflichtversicherung“.

Das ist richtig! Diese Versicherung ist in Deutschland Pflicht! Wer sich einen Kopter aus dem LIDL Onlineshop bestellt, der sollte sich zuvor mit den gesetzlichen Regelungen und Vorschriften vertraut machen. Leider findet sich im LIDL-Onlineshop kein weiterer Hinweis zu den gesetzlichen Vorschriften! So ist vielen Käufern die Rechtslage, speziell beim Flug mit unbemannten Fluggeräten, gar nicht näher bekannt. Viele Käufer wissen nicht, dass eine Drohnen-Haftpflichtversicherung in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist und dass in einigen Gebieten absolutes Flugverbot besteht! Zuwiderhandlungen können mit hohen Strafen belegt werden!

Wer glaubt, dass der Kopter automatisch in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert ist, der irrt. Wichtig zu wissen ist, dass bei Drohnen nicht die Verschuldenshaftung, wie in der privaten Haftpflichtversicherung üblich, sondern die Gefährdungshaftung gilt.

Konkret bedeutet das: Im Schadenfall muss kein Verschulden des Piloten vorliegen, wenn die Drohne z.B. von einer Windböe erfasst wird und dadurch einen Personen- oder Sachschaden verursacht wird. In diesem Fall haftet der Pilot für alle Schäden – ohne Versicherungsschutz mit seinem gesamten Privatvermögen. Somit kann der Ausflug mit einer Drohne ohne Versicherungsschutz zu einem gefährlichen Spaß mit weitreichenden Folgen werden. Alle Regeln die man bei der Nutzung einer Drohne beachten sollte, sind hier kurz und kompakt erklärt:

Die wichtigsten Drohnen-Regeln bereits ab 60 Sekunden erklärt!

Einige von LIDL angebotene Drohnen sind schwerer als 250 Gramm. Das bedeutet, dass sie, sofern sie im öffentlichen Luftraum bewegt werden, der Kennzeichnungspflicht unterliegen. Was das heißt, können Sie hier nachlesen:

Drohnen-Kennzeichnungspflicht – Was ist zu beachten?

Informieren Sie sich vor dem Kauf einer Drohne über die bestehenden gesetzlichen Regelungen und sichern Sie sich mit einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung optimal ab. Die Beantragung einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist bereits für unter 70 Euro Jahresprämie online in nur 3 Minuten möglich. Der Versicherungsschutz besteht bereits am Folgetag. Nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung und den gesetzlichen Vorschriften finden Sie auf www.drohnen-versicherung.com

Die wichtigsten Drohnen-Regeln bereits ab 60 Sekunden erklärt!

Die neue Drohnenverordnung: Anschaulich und verständlich auf den Punkt gebracht

Wer sich eine Drohne gekauft hat, sollte sich vor dem ersten Start über einige wichtige gesetzliche Regeln und Vorschriften informieren. Ob Haftpflichtversicherungspflicht, Drohnen-Kennzeichnungspflicht, Flugverbotszonen, Drohnen-Kenntnisnachweis, Flugerlaubnis, Flughöhenbeschränkung oder den „Flug auf Sichtweite“. Es gibt eine Vielzahl an Bestimmungen die jeder Drohnenpilot kennen sollte. In diesem Fall kann ein kurzer Videofilm sehr hilfreich sein. Innerhalb kürzester Zeit vermittelt er in verständlichen Bewegtbildern alle notwendigen Informationen. Kaum jemand möchte überlange und trockene Text lesen, wenn er sich stattdessen ein kurzes Video ansehen kann.

Vor diesem Hintergrund haben wir für Sie einige interessante und wissenswerte Video-Clips recherchiert, die das Thema „Neueste Drohnenregeln“ verständlich vermitteln. Die Informationsbotschaft ist auf das wesentlichste reduziert. Die Spieldauer der Clips geben wir Ihnen vor Auswahl des Titels bekannt.

Wenn Sie ebenso schnell und unkompliziert eine Drohnenversicherung abschließen möchten, dann informieren Sie sich auf drohnen-versicherung.com. Mit der one-click-Antragstellung können Sie innerhalb von 3 Minuten einen Luftfahrt- Haftpflichtversicherungsantrag stellen!

In den nachfolgenden Videos erhalten Sie Informationen, die Sie beim Drohnenflug unbedingt beachten sollten, um nicht gegen die Regeln der novellierten Luftverkehrsordnung zu verstoßen.

Tipps für Drohnenpiloten – So verhalten Sie sich im Schadenfall richtig!

Was ist nach einem Crash zu tun?

Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung bietet Ihnen sicheren Rundum-Schutz vor den finanziellen Folgen eines Drohnenunfalls. Es bleibt in jedem Fall zu hoffen, dass es bei Ihnen nie zu einem Unfall kommt. Falls doch mal etwas passiert, ist es wichtig, überlegt zu reagieren. Wir erklären Ihnen hier Schritt für Schritt, wie Sie sich in einer Schadensituation richtig verhalten:

Der wichtigste Tipp zuerst:
Sie hatten einen Unfall mit einer Drohne? Auch wenn es für den Moment schwer fällt, aber handeln Sie ruhig und besonnen, denn Aufregung nützt, speziell in dieser Situation, niemanden!

Den Unfallort nicht verlassen

Wenn Sie mit Ihrer Drohne einen Schaden verschuldet oder unverschuldet verursacht haben, bleiben Sie am Unfallort. Entfernen Sie sich nicht, ansonsten wird alles nur noch schlimmer, denn das wäre Unfallflucht. Anhand der Drohnen-Kennzeichnung, die seit April dieses Jahres gesetzlich vorgeschrieben ist, lässt sich der Halter eines unbemannten Fluggerätes ohnehin schnell ermitteln.

Sind Personen verletzt worden?

Wenn Personen durch die Drohne verletzt worden sind oder es zu einer tragischen Notfallsituation gekommen ist, verständigen Sie unter dem Notruf 112 den Rettungsdienst und die Polizei. Denken Sie dabei an die W-Fragetechnik.

  • Was ist gesehen? (Beschreibung der Notfallsituation: Unfall mit einer Drohne, verletze Personen)
  • Wo ist es geschehen? (Je präziser die Ortsangabe, desto schneller kann Hilfe eintreffen)
  • Wie viele Verletzte? (Anzahl der verletzten Personen)
  • Welche Art der Verletzung? (z.B. Starke Kopf- und Schnittverletzungen)
  • Warten auf Rückfragen! (Warten Sie ab, welche Rückfragen die Leitstelle an Sie stellt)

Sind Gegenstände beschädigt worden?

Wenn durch die Drohne Gegenstände beschädigt wurden wie z.B. ein Auto oder ein Haus, dann versuchen Sie den Eigentümer der Sache zu ermitteln. Andernfalls verständigen Sie die Polizei und schildern Sie das Geschehene.

Schaden dokumentieren

Wichtig ist, den entstandenen Schaden mit Fotos zu dokumentieren. Das geht heute mit dem Handy einfach und schnell. Auch bei kleineren Schäden sollten Sie Fotos anfertigen. Diese sind wichtig zur Beweissicherung. Sie dienen auch zu Ihrem eigenen Schutz, damit Sie nachher nicht für etwas haftbar gemacht werden, was Sie gar nicht verursacht haben.

Keine Schuldzugeständnisse

Lassen Sie sich am Unfallort nicht zu Schuldzugeständnissen hinreißen. Treffen Sie keine Aussagen hinsichtlich der Schuldfrage. Erkennen Sie keine Schadenersatzansprüche Dritter an, ohne im Vorfeld mit dem Versicherer Rücksprache genommen zu haben. Leisten Sie keine Zahlungen. Der Versicherer prüft zunächst, ob Sie überhaupt schadenersatzpflichtig sind. Wenn nicht, werden unberechtigte Forderungen für Sie abgewehrt.

Kontakt zum Versicherer aufnehmen

Sie sollten Ihren Luftfahrthaftpflichtversicherer frühzeitig über das Schadenereignis informieren. Umgehend heißt innerhalb einer Woche. Verwenden Sie zur Schilderung des Unfallhergangs die Schadenformulare der HDI Global SE und ZURICH-Versicherung. Die Formulare können Sie als PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken. Bei der R+V Versicherung nutzen Sie bitte die Schaden-Hotline-Rufnummer: 0800 533-1111.

Wichtig: Legen Sie bei Rücksendung des Schadenformulars an den Versicherer die erstellten Fotos vom Schaden mit dazu.

Drohnen-Kaskoschaden

Kommt die versicherte Drohne durch einen Unfall zu Schaden, übernimmt die Drohnen Kasko-Versicherung die Regulierung des Schadens der an Ihrem Kopter entstanden ist.
Sowohl bei der Drohnen-Kaskoversicherung, als auch bei der Drohnen Haftpflichtversicherung ist es wichtig, dass das Schadenereignis gegenüber dem Versicherer dokumentiert wird, z.B. mit Fotos. Vermeiden Sie es, defekte Teile vorzeitig zu entsorgen. Der Versicherer behält sich vor, diese bis zur endgültigen Schadenregulierung besichtigen zu können.

Bei uns sind Sie gut aufgehoben!

Die schnelle und unkomplizierte Bearbeitung eines Schadens ist uns besonders wichtig. Wenn ein Unglücksfall eingetreten ist, stehen wir Ihnen hilfreich zur Seite. Sollten Sie beim Ausfüllen der Schadenmeldung Rückfragen haben, rufen Sie uns an. Telefon: 02203 / 9888701. Das ausgefüllte Schadenformular senden Sie bitte direkt an den Versicherer. Zwecks weiterer Bearbeitung des Sachverhalts wird man sich mit Ihnen als auch mit dem Geschädigten in Verbindung setzen. Sie sollten auch dann den Versicherer informieren, wenn noch niemand von Ihnen Schadenersatz verlangt hat – Sie aber damit rechnen.

Stiftung Warentest vergleicht Kameradrohnen. Welche Kopter sind empfehlenswert?

Zehn Drohnen für Foto- und Videoaufnahmen im Test.

Diese Frage stellen sich in diesen Tagen besonders viele Drohnenkunden.

In einigen wenigen Wochen ist Weihnachten! Was schenke ich meinen Liebsten? Schnell wird im Internet nach Antworten gesucht. Auf den vorderen Plätzen der Wunsch- und Geschenklisten rangiert immer eine Kameradrohne! Aber, welche ist die Richtige?

Da kommt die neueste Ausgabe der Stiftung Warentest gerade recht! Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft veröffentlicht der Verlag in der neuesten Ausgabe 12/2017 das Ergebnis von insgesamt zehn getesteten Multikoptern für Foto- und Videoaufnahmen. Es wurden vorzugsweise Drohnen unter zwei Kilogramm getestet, die von Foto- und Videoamateuren ohne große Vorkenntnisse und ohne Kenntnisnachweis geflogen werden können. Alle Fluggeräte wurden im Preissegment bis 2000 Euro auf Flugverhalten, Handhabung, Kameratechnik, Sicherheit und technische Ausstattung geprüft und bewertet.

Der chinesische Marktführer DJI schnitt mit dem Modell Phantom 4 pro+ für 1.940 Euro mit dem Qualitätsurteil 1,3 am besten ab. Es ist aber auch die teuerste Drohne im Test. Günstigere Modelle mit dem Testurteil „gut“ sind auch schon für zirka 500 Euro von GoPro oder Parrot erhältlich. Die weiteren getesteten Modelle kosten zwar nur einige wenige hundert Euro, wurden aber auch nur mit der Note ausreichend bis mangelhaft bewertet.

Ob Profipilot oder Hobbyfilmer, der Test gibt eine gute Hilfestellung zur ersten Orientierung beim Drohnenkauf. Hier findet sicherlich jeder das für seine Ansprüche passende Modell.

Kaufinteressenten erhalten gerade jetzt zur Weihnachtszeit im Einzelhandel oder in Internetshops überaus viele attraktive Angebote. Auch der Marktführer DJI bietet derzeit interessante Rabattaktionen auf seine Kopterflotte im Internet an. Ob Black-Friday, Cyber-Week oder Cyber-Monday & Co., wer sich jetzt für den Kauf eines Kopters entscheidet, der kann von günstigen Angebotspreisen profitieren.

Den kompletten Textbeitrag der Stiftung Warentest, der gegen eine geringe Gebühr als PDF-Dokument im Internet heruntergeladen werden kann, finden Sie unter test.de

Hobbypiloten die sich eine Drohne kaufen möchten oder eine Fluggerät verschenken wollen, wissen eines oft nicht: Dass der Gebrauch von Multikoptern im öffentlichen Luftraum in Deutschland der Versicherungspflicht unterliegt. Eine Haftpflichtversicherung ist für den Betrieb eines Multikopters gesetzlich vorgeschrieben! Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung zur privaten Nutzung können Sie bereits für unter 70 Euro Jahresbeitrag bequem in 3 Minuten online abschließen. Nähere Informationen dazu finden Sie auf www.drohnen-versicherung.com.

Parallel zum Koptervergleich der Stiftung Warentest finden Sie auf drohnen-versicherung.com eine Vergleichsübersicht einiger namhafter Luftfahrtversicherer mit Leistungsbeschreibungen und den dazugehörigen Prämienangaben. Nach Online-Antragstellung ist Ihr Kopter schnellstmöglich versichert.

Aldi Süd verkauft Billig-Drohne! Das sollten Käufer unbedingt wissen!

Vor dem ersten Start unbedingt an Haftpflichtversicherungsschutz denken!

Pünktlich zum Vorweihnachtsgeschäft wurden bei ALDI-Süd vom 23.11.2017 an „Jamara“ Quadrokopter für den In- und Outdoor-Einsatz für 24,99 Euro angeboten. Der Kopter ist bis zu 40km/h schnell. Damit eignet sich das Fluggerät eher für den Einsatz im Freien als in bestehenden Räumlichkeiten. Der Hersteller weist auf der Verpackung ausdrücklich daraufhin, dass es sich bei dem AX8-Kopter um einen Modellbauartikel und nicht um ein Spielzeug handelt. Zudem ist das Fluggerät auch nur für Personen ab dem 14. Lebensjahr geeignet. Ab dem 04.12.2017 weitet ALDI die Verkaufsaktion aus und bietet einen Jamara Kopter mit eingebauter Kamera für Foto- und Videoaufnahmen für nur 39,99 Euro an.

Wer sich beim Einkauf im Discounter für den Kauf eines Quadrokopters entscheidet und diesen im öffentlichen Luftraum bewegen will, sollte sich zuvor mit den gesetzlichen Regelungen und Vorschriften auseinandersetzen. Vielen Endkunden ist die Rechtslage, speziell beim Flug mit unbemannten Fluggeräten, gar nicht bekannt. Sie wissen nicht, dass eine Drohnen-Haftpflichtversicherung in Deutschland Pflicht ist und in welchen Gebieten absolutes Flugverbot besteht; woher auch, wenn man im Modellflugbereich nicht Zuhause ist!

Verkäufer und Händler von unbemannten Fluggeräten haben gegenüber dem Endkunden eine Informationspflicht, so ist es in der Fachpresse zu lesen. D.h. ALDI sollte seine Kunden darüber aufklären, dass für den Betrieb des Kopters im öffentlichen Luftraum der Abschluß einer Haftpflichtversicherung in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Versicherungspflicht ist von besonderer Bedeutung. Sie darf keineswegs gegenüber dem Endkunden verschwiegen werden, denn der Hinweis auf die Versicherungspflicht ist eine vertragliche Nebenpflicht des Verkäufers!

Wer glaubt, dass der Kopter automatisch in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert ist, der irrt. Wichtig zu wissen ist, dass bei Drohnen nicht die Verschuldenshaftung, wie in der privaten Haftpflichtversicherung üblich, sondern die Gefährdungshaftung gilt. (Lesen Sie dazu unseren Blogbeitrag: Was bedeutet Gefährdungshaftung eigentlich?). Im Klartext heißt das: Im Schadenfall muss kein Verschulden des Piloten vorliegen. Wird die Drohne von einer Windböe erfasst und verursacht einen Personen- oder Sachschaden, haftet der Pilot für alle Schäden. Somit kann der Ausflug mit einer Drohne ohne Versicherungsschutz zu einem gefährlichen Spaß mit weitreichenden Folgen werden.

Drohnenpiloten sollten sich daher im Vorfeld über die gesetzlichen Regelungen informieren und sich mit einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung optimal absichern. Welche Bußgelder drohen, wenn gegen gesetzliche Auflagen verstoßen wird lesen Sie auf unserem Blog: Beachtung gesetzlicher Vorschriften beim Drohnenflug.

Die Beantragung einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist bereits für unter 70 Euro Jahresprämie online in nur 3 Minuten möglich. Der Versicherungsschutz besteht bereits am Folgetag. Hier sind weitere Informationen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung aufgeführt.