Flugverbot! Keine Drohnen über dem Münchener Oktoberfest

Striktes Drohnenflugverbot während dem größten Volksfest der Welt. Zuwiderhandlungen werden hart bestraft.

Am 21. September 2019 startet wieder die Oktoberfest-Saison in München. Das größte Volksfest der Welt findet zum 186. Mal statt und dauert bis zum 06. Oktober. Über sechs Millionen Besucher aus aller Welt werden erwartet. Da ist es sicherlich besonders reizvoll, das Panorama des Festplatzes mit einer Drohne aus der Luft zu filmen oder zu fotografieren. Doch Vorsicht! Das ist aus Sicherheitsgründen strengstens verboten. Die Sicherheit der Wiesen-Besucher steht für den Veranstalter an oberster Stelle.

Luftraum über dem Oktoberfestgelände gesperrt

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat kürzlich bekannt gegeben (LF17/6163.2/6 vom 09. Juli 2019), dass bis Sonntag, dem 06. Oktober 2019, täglich von 8:00 Uhr bis 01.30 Uhr des Folgetages (Ortszeit-MEZ) ein Flugbeschränkungsverbot über München besteht. Über der Theresienwiese herrscht ein absolutes Flugverbot: 5,5 Kilometer um den Sendlinger Tor-Platz darf nichts in die Luft gehen – auch keine Drohne! Flugzeuge aller Art (Hubschrauber, Drohnen, etc.) dürfen während des Oktoberfestes den Luftraum über dem Festgelände nicht nutzen und müssen Umwege in Kauf nehmen.

Die Polizei kontrolliert Luftraum

Die Münchener Polizei weist darauf hin, dass die Flugbeschränkungen während des gesamten Veranstaltungszeitraums zu beachten sind. Das Flugverbot gilt sowohl für die private als auch für die gewerbliche Nutzung von Fluggeräten. Der betroffene Luftraum wird mit Polizei-Hubschraubern streng überwacht. Allgemein bestehende Fluggenehmigungen haben in dieser Zeit keine Gültigkeit. Extra angebrachte Verbotsschilder außerhalb der Wiesen sollen die Besucher auf das Drohnenflugverbot hinweisen. Auch das Filmen oder Fotografieren mit Drohnen während des Aufbaus der Festzelte und der Fahrgeschäfte ist nicht gestattet.

Hohe Strafen bei Zuwiderhandlung nach Luftverkehrsgesetz

Bei Verstößen, auch fahrlässig, hat der Betreiber mit erheblichen Sanktionen, gemäß § 62 LuftVG, zu rechnen. „Wer als Führer eines Luftfahrzeugs den Anordnungen über Luftsperrgebiete und Gebiete mit Flugbeschränkung zuwiderhandelt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft. Wer die Tat fahrlässig begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu ein hundertachtzig Tagessätzen bestraft.“

Wiesn-Panorama-Fotos aus 50 m Höhe – auch ohne Drohne

Wer den Blick auf das turbulente Festgelände nicht missen möchte, der genießt die wahrscheinlich schönste Aussicht auf das Oktoberfest vom Riesenrad aus. Es gilt seit 1979 als Symbol des Volksfestes. In den 40 Gondeln können bis zu 400 Personen gleichzeitig in gut 50 Meter Höhe befördert werden. Die Fahrtzeit beträgt fast 12 Minuten und kostet pro Erwachsenen 8 Euro. Dem Fahrgast bietet sich ein außergewöhnliches Panorama. Bei Dunkelheit ist alles noch viel imposanter, wenn die zahlreichen Fahrgeschäfte, Zelte und Buden ein funkelndes und buntes Lichtermeer erzeugen. Auch vom Fuße der 18 m hohen Bavaria-Statue, direkt an der Theresienwiese, hat man einen hervorragenden Blick auf das bunte Treiben des Oktoberfestes.

Unerlaubter Drohnenflug während Fliegerbomben-Entschärfung in Köln

Unerlaubter Drohneneinsatz verzögert Bombenentschärfung im Kölner Stadtteil Ehrenfeld

Am Montagmorgen, den 02. September 2019 wurde im Köln-Ehrenfeld an der Ecke Grüner Weg/Vogelsanger Straße, im direkten Umfeld einer Burger-King Filiale, bei Sondierungsarbeiten auf einer Baustelle eine englische 5-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. 4800 Anwohner mussten in einem Radius von 300 Metern vorsorglich Wohnungen und Büroräume verlassen.

Explosives Erbe

Bombenfunde aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Rahmen von Bauarbeiten entdeckt werden und die dazu führen, dass ganze Stadtteile evakuiert werden müssen, sind in Köln nichts Ungewöhnliches. So wie am letzten Montag, den 02. September geschehen – da lag der letzte Einsatz des Kampfmittelräumdienstes im Kölner Stadtteil Zollstock gerade mal drei Wochen zurück. Kein Wunder, denn Köln wurde im zweiten Weltkrieg über 260-mal aus der Luft angegriffen. So oft, wie kaum eine andere Stadt in Deutschland. Der Kampfmittelräumdienst fährt in der Domstadt zirka 20 Einsätze pro Jahr, um Blindgänger zu entschärfen.

Extreme Behinderungen des öffentlichen Lebens

100 Mitarbeiter des Ordnungs- und Verkehrsamtes, 25 Polizisten und Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsdiensten waren damit beschäftigt, den Bombenfundort weiträumig abzusperren. Das Bezirksrathaus Köln-Ehrenfeld wurde vorsorglich geschlossen. Regionalzüge durften am Bahnhof Ehrenfeld nicht mehr halten. Die ober- und unterirdisch fahrenden Straßenbahnen der Kölner Verkehrsbetriebe passierten die betroffenen Haltestellen ohne Halt. Der Busverkehr wurde weiträumig umgeleitet. Der Straßenverkehr staute sich auf vielen Nebenstraßen, weil die Zufahrten in den Gefahrenbereich rund um den Fundort weiträumig abgesperrt wurden.

Drohnenalarm über Bombenfundstelle

Um 18:45 Uhr sollte die Bombenentschärfung vollzogen werden, doch sie konnte nicht stattfinden. Der Grund: Ein Unbekannter hat eine Drohne unerlaubt über dem Bombenfundort der Baustelle aufsteigen lassen. Sie kreiste mehrfach über die Baustelle, auf der die Bombe gefunden wurde. Der Drohnenpilot wollte wohl einmalige Luftaufnahmen von der Bombenentschärfung aus der Vogelperspektive filmen. Doch dann wurde es dem Drohnenpiloten zu heiß und er steuerte seinen Kopter zwei Wohnblocks weiter zu Boden und machte sich aus dem Staub. Der Drohnenpilot, nachdem das Kölner Ordnungsamt sucht, konnte bisher noch nicht ausfindig gemacht werden.

Unerlaubter Drohneneinsatz in Flugverbotszonen

Drohnenflüge sind grundsätzlich über Einsatzorten von Behörden mit Sicherheitsaufgaben und über Bereichen, die von der Polizei abgesperrt worden sind, streng verboten. Zu den Flugverbotszonen gehören auch Wohngebiete. Wer sich nicht an die gesetzlichen Vorschriften hält, wie der Drohnenpilot aus Köln-Ehrenfeld, der muss mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Jeder verantwortungsbewusste Drohnenpilot sollte die gesetzlichen Regeln und Vorschriften des Drohnenflugs kennen und das wissen!

Aufregende Bombenentschärfung mit glücklichem Ausgang

Kurz nach 19 Uhr erteilte das Ordnungsamt der Stadt Köln den Sprengstoff-Experten dann die Freigabe zur Entschärfung, die dann auch erfolgreich verlief.

 

Effiziente Drohnen-Abwehr wird immer wichtiger!

Der Drohnernmarkt boomt – gleichfalls steigt aber auch die Gefahr der missbräuchlichen Nutzung.

Der Markt autonomer Fluggeräte boomt und die Sorge vor Drohnenangriffen wächst

Die technologische Entwicklung im Bereich der autonom betriebenen Fluggeräte schreitet immer schneller voran. Die kleinen Flugroboter werden immer leistungsfähiger und intelligenter. Die Drohnen-Hersteller streben stets nach verbesserten Produktentwicklungen in den Bereichen Flughöhe, Reichweite, Navigationspräzision, Fluggeschwindigkeit und Zuladung. Private Hobbypiloten und kommerzielle Nutzer wird das sicherlich freuen. Die rasante Entwicklung hat aber auch ihre Schattenseiten. So warnt der Sicherheitskommissar der Europäischen Union, Julian King, eindringlich vor der Gefahr, dass Drohnen für kriminelle und terroristische Zwecke missbraucht werden könnten. Die unbemannten Fluggeräte würden immer leistungsfähiger und intelligenter und somit ein sehr interessantes Einsatzmittel für terroristische Vorhaben.

Gefragt sind wirksame Bekämpfungsmöglichkeiten

Das oberste Gebot sind effiziente Maßnahmen zur Drohnenabwehr. Die EU-Kommission bietet den Mitgliedsstaaten Unterstützung beim Aufbau von speziellen Abwehrsystemen an. So sei die Einrichtung von Netzwerken für einen länderübergreifenden Informationsaustausch genauso wichtig, wie die Bereitstellung von EU-Mitteln für Projekte, die die Abwehr der wachsenden Bedrohung zum Ziel hat.

Vorstellbare Bedrohungsszenarien gibt es viele

Für Sicherheitsexperten sind Anschläge mit Drohnen durchaus vorstellbar. Der Drohnenflugkörper selbst stellt bereits bei missbräuchlicher Nutzung ein erhebliches Gefahrenrisiko dar und kann durch einen kontrollierten Absturz oder durch eine gezielte Kollision als mechanische Waffe eingesetzt werden und beträchtlichen Schaden anrichten. Das Gefahrenpotential wäre noch deutlich höher, wenn eine von Terroristen gesteuerte Drohne mit Schusswaffen, Sprengstoffen oder mit biologischen Kampfstoffen ausgestattet und über einem vollbesetzten Fußballstadion oder einer Großveranstaltung zum Einsatz käme.

Drohne sorgte für Abbruch des EM-Qualifikationsspiels Serbien gegen Kroatien

Welches Gefahrenpotential von einer Drohne in einem Fußballspiel ausgehen kann, zeigt das EM-Qualifikationsspiel zwischen Albanien und Serbien im Jahr 2014 in Belgrad. Während des Spiels wurde eine Drohne, an der sich eine großalbanische Flagge befand, über das Spielfeld gesteuert. Es kam zu Tumulten und letztendlich zum Spielabbruch. Man mag sich nicht vorstellen, wenn sich an der Drohne keine Fahne, sondern Sprengstoff befunden hätte. Der chinesische Drohnenhersteller und Marktführer DJI hat nach dem Vorfall erklärt, Flüge über EM-Stadien sperren zu lassen. Die Software der Fluggeräte sollte so weit verändert werden, dass Piloten ihre Kopter im direkten Umfeld von europäischen Fußballstadien mit einem Fassungsvermögen von mehr als 25.000 Zuschauern nicht mehr starten können.

Hohes Gefahrenpotential bei missbräuchlicher Nutzung

Auch wenn in Deutschland keine konkreten Hinweise vorliegen: Sollte eine Drohne in falsche Hände geraten, ist das Gefahrenpotential nicht zu unterschätzen. Eine Drohne lässt sich heutzutage schnell, einfach und kostengünstig beschaffen. Die kriminellen Einsatzmöglichkeiten der mittlerweile leicht zu fliegenden Kopter sind vielfältig. Sie kann als technisches Hilfsmittel für zahlreiche terroristische Operationen wie für Anschläge auf Menschen, Fahrzeuge, Gebäude oder kritische Infrastrukturen sowie für den Drogen- und Waffenschmuggel als auch zu Spionagezwecken zielgerichtet eingesetzt werden.

Der Drohnenmarkt boomt und die Anzahl unerlaubter Drohnenflüge wächst

Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung wird es im nächsten Jahr mehr als 1 Million gewerblicher und privater Drohnenpiloten geben. Das wird auch die Anzahl der drohenden Zwischenfälle erhöhen. Die Deutsche Flugsicherung führt eine Statistik über den unerlaubten Betrieb von Drohnen, die in der Nähe von deutschen Verkehrsflughäfen gesichtet wurden. Die Anzahl der unerlaubten Flüge hat sich in den letzten vier Jahren mehr als verzehnfacht.

  • 2015: 14
  • 2016: 64
  • 2017: 88
  • 2018: 158

Drohnezwischenfälle sind kein nationales Problem

Zwischenfälle mit Drohnen gibt es inzwischen viele. Immer wieder gibt es Pressemeldungen über Störfälle mit Drohnen – weltweit. Ein besonders schwerer Zwischenfall, der um die Welt ging, ereignete sich auf dem englischen Flughafen Gatwick im Dezember 2018. Er macht macht deutlich, wie wichtig eine gut funktionierende Drohnenabwehr ist.

Deutsche Behörden beobachten die rasante Verbreitung ferngesteuerter Kopter bereits seit längerem und rüsten ihr Arsenal zur Drohnenabwehr auf. Bewegt sich eine Drohne in einer Verbotszone in weiterer Entfernung, kann das unerlaubt betriebene Fluggerät zum Beispiel mit einem Störsender (HP47 von Wüst) kontrolliert zur Landung gezwungen oder zum Ausgangspunkt zurückgeschickt werden; so lässt sich auch gleich der Pilot ausfindig machen.

Drohnen in näherer Umgebung können direkt eingefangen werden – mit einem Netzwerfer namens SkyWall100. Das Gerät sieht aus wie eine Panzerfaust, ist mobil einsetzbar und in der Lage, ein Flugnetz auf den Kopter abzufeuern, der ihn dann zu Fall bringt.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten eine Drohne gezielt abzuwehren. Dazu gehören Laserwaffen, elektromagnetische Impulse, der Abschuss mit Wasserwerfern oder im extremfall mit einer Schusswaffe.

Sicherlich wären Drohnenabwehr-Maßnahmen überflüssig, wenn alle Drohnenpiloten verantwortungsbewusst mit ihrem Fluggerät umgehen würden, die gesetzlichen Bestimmungen beachten und nur dann fliegen, wenn ein gesetzlich vorgeschriebener Haftpflicht-Versicherungsschutz besteht.

Deutsche Flughäfen sollen zukünftig besser vor Drohnen geschützt werden

Die Deutsche Flugsicherung soll im Auftrag der Bundesregierung ein Konzept zur Kontrolle und Abwehr von Drohnen ausarbeiten

Szenarien wie am Londoner Flughafen Gatwick im Dezember 2018 sind noch allgegenwärtig. Ohnmächtig schauten Sicherheitskräfte und Flughafenbetreiber seinerzeit zu, wie unbekannte Drohnenpiloten den Flugverkehr des zweitgrößten englischen Flughafens über mehrere Tage lahmlegten.

Drohnensichtungen in Flughafennähe stark angestiegen

Beunruhigend ist die stetig steigende Anzahl unerlaubt betriebener Drohnen in direkter Flughafenumgebung. Im Jahr 2017 gab es 88 Verstöße. Im letzten Jahr wurden 158 unerlaubte Flugbewegungen registriert – fast doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Das entspricht einem Zuwachs von 80 Prozent zum Vorjahr. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind mehr als 70 Verstöße festgestellt worden.

Angesichts dieser erschreckenden Entwicklung möchte das Bundesverkehrsministerium den Flugverkehr an deutschen Flughäfen zukünftig besser schützen. Dazu wurde die Deutsche Flugsicherung, die für die Kontrolle des Flugverkehrs zuständig ist, aufgefordert, bis zum 30. September 2019 einen Aktionsplan zur Kontrolle und Abwehr von Drohnen ausarbeiten. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

Größere Flugverbotszonen um Flughäfen gefordert

Der Betrieb unbemannter Flugobjekte in der Nähe von Flughäfen stellt für den zivilen Luftverkehr ohnehin ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Ein Vorschlag sieht beispielsweise vor, rund um die Verkehrsflughäfen eine vergrößerte Flugverbotszone für Drohnen einzurichten. Der Radius soll 18 Kilometer betragen. Ob sich dieses Vorhaben in die Praxis umsetzen lässt, bleibt von der DFS zu prüfen. Bisher müssen Drohnenpiloten „nur“ einen Mindestabstand von 1,5 Kilometern zur bestehenden Flughafenbegrenzung einhalten.

Großes Gefahrenpotenzial

In Deutschland wurden bisher weit mehr als eine halbe Million Drohnen verkauft. Sie werden entweder privat oder kommerziell genutzt. Das Kaufinteresse hält unvermindert an. Der Drohnenmarkt in Deutschland wächst von Jahr zu Jahr und damit auch das Gefahrenrisiko. In den Händen von Kriminellen oder Terroristen können die unbemannten Fluggeräte eine Menge Schaden anrichten. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Maßnahmen das Konzept der Deutschen Flugsicherung enthält, das im September vorgestellt wird.

 

 

 

 

So fotografieren und filmen Sie mit Ihrer Drohne professionell

Sie möchten mit Ihrer Drohnenkamera besser filmen oder fotografieren? Wir haben da einige interessante Tipps für Sie

Auf zu neuen Perspektiven

Wer sich zum Kauf einer Drohne entschieden hat, der möchte seinen Kopter nicht „nur“ durch die Lüfte steuern, sondern vornehmlich dazu nutzen, um einmalige Fotos oder Videos aus der Vogelperspektive zu erstellen. Denken wir dabei nur an die Möglichkeiten der Landschafts- und Naturfotografie oder an Architekturaufnahmen. Die Drohne bietet dem Piloten die Möglichkeit außergewöhnliche Motive aus völlig neuen Perspektiven und Blickwinkeln aufzunehmen.

Drohnen-Fotokurse bereits ab 50 Euro buchbar

Einen Kopter aufsteigen zu lassen und den Filmauslöser zu betätigen ist das eine. Professionelle Aufnahmen und Filme zu erstellen das andere. Wer sich entschlossen hat qualitativ anspruchsvolle Aufnahmen mit der Drohne zu erstellen, der sollte einen speziellen Drohnen-Foto- und Videografie-Kurs besuchen. Es werden ein- und zweitägige Seminare für Einsteiger und Fortgeschrittene angeboten. Die Preise für eine Seminar-teilnahme bewegen sich bei den nachfolgenden Anbietern zwischen 50 Euro und 199 Euro. Kursbeschreibungen, Termine und Preisangaben finden Sie auf den Webseiten der Anbieter, deren Kontaktadressen wir verlinkt haben.

In den Basis-Seminaren werden vornehmlich die Grundlagen des filmens und des fotografierens aus der Luft erklärt. Darüber hinaus werden viele weitere interessante und wissenswerte Themenbereiche behandelt.

Informatives Seminarprogramm

Hier einige Beispiele:

  • Einführung in das professionelle Fotografieren und Filmen mit Drohnen
  • Richtiges Fliegen beim Videodreh
  • Wichtige Aufstiegsvoraussetzungen
  • Rechtliche Hinweise zum Umgang mit Drohnen
  • Voreinstellungen an Drohne und Kamera
  • Effekte mit Filtern und Langzeitbelichtungen
  • Fotografie mit Filtern
  • Wichtiges beim Active Tracking
  • Tipps und Tricks für die Bildgestaltung
  • Empfehlung von nützlichem Zubehör

Sind die Filmaufnahmen oder Fotomotive mit der Drohne aufgezeichnet worden, geht es anschließend an die digitale Nachbearbeitung. Dieser Bereich ist für die Herstellung eines professionellen Videos überaus wichtig. Auch, wenn dazu zahlreiche Bearbeitungsprogramme über das Internet angeboten werden, der Drohnenfilmer oder Drohnenfotograf sollte wissen, worauf es ankommt und was es zu beachten gilt. In einigen Kursen wird dazu entsprechendes Fachwissen vermittelt.

Eine originelle Geschenkidee

Wer einen Drohnen-Foto-Workshop besuchen möchte, sich aber noch nicht zum Kauf eines Kopters entschließen konnte, der kann sich bei einigen Anbietern auch eine Drohne zu Testzwecken ausleihen.

Wenn ein Drohnen-Film- oder Fotoseminar für einen selbst nicht das richtige ist, so ist es sicherlich eine ausgefallene Geschenkidee für jemanden, der sich für Luftaufnahmen interessiert. Bei einigen Anbietern können dazu entsprechende Geschenk-Gutscheine erworben werden.

Vor dem ersten Start den Versicherungsschutz nicht vergessen!

Neben der beeindruckenden Foto- und Videografie aus der Luft gibt es noch ein sehr wichtiges Thema, das vor dem ersten Start unbedingt beachtet werden sollte: Der Haftpflichtversicherungsschutz für den Kopter. Jede Drohne, die in Deutschland im öffentlichen Luftraum bewegt wird, benötigt eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Optimal abgesichert sind Sie mit einer speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherung, die den aktuellen Anforderungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) entspricht. Nähere Informationen dazu finden Sie auf drohnen-versicherung.com.

So könnte beispielsweise ein professioneller Drohnenfilm aussehen:

Anbieter von Drohnen-Fotografie- und Videografie-Seminaren:

Fotoschule Köln
Dennis Wilhelms
Im Mediapark 8
50670 Köln
Telefon: 0221/7105656
Email: e-mail@fotoschule-koeln.de

Fotokurs Stuttgart
Michael Damböck
Kniebisstraße 43
70188 Stuttgart
Telefon: 0711/9967115
Email: info@pixelcatcher.de

DroneMediaMunich
Florian Deißenböck
Rothschwaigestr. 66
80997 München
Tel.:017684273971
Email: impressum@dronemedia-munich.de

P+A Photo Adventure GmbH GmbH
Katrin Schmidt
Am Haus Asselt 11
47647 Kerken
Tel: 02833/5764660
E-Mail: info@photoadventure.eu

SAEK
Förderwerk für Rundfunk und neue Medien GmbH
Ferdinand-Lassalle-Straße 21
04109 Leipzig
Tel.: 0341/2259-0
E-Mail: post@saek.de

PortraitProfis
Ralf Kleff
Im Resch 1
54340 Naurath/Eifel
Tel.: 06508 917798
E-Mail: info@portraitprofis.de

Lust am Fliegen – Drohnen-Workshop
Hoyer Consult
Jens Hagen
Schönbühlstraße 9
78052 Villingen-Schwenningen
Tel.: 0251 143930
E-Mail: akademie@fotoforum.de

Drohnenfotografie – Online-Kurs
Drohnen: Dein Guide zu großartiger Videografie & Fotografie

FOTOURIO GmbH
Berliner Straße 48
14612 Falkensee
Telefon: 0178 – 328 20 20
E-Mail: info@fotourio.de

Workshop Drohnenfotografie
Jacques Tarnero
Dreebargen 5
25767 Albersdorf
Tel.: 015201469387
E-Mail: tarnero@gmail.com

Fernweh Festival
Seminar Drohnen in der Fotografie
Kristof Göttlling
Richterstraße 54
91052 Erlangen
Tel: 09131-30 21 45

VHS Zwickau
Drohnenfotografie und -filmen, Workshop für Einsteiger
Felix Juhl
Werdauer Straße 62
08056 Zwickau
Tel.:  0375 4402-23801

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Wer in Deutschland eine Drohne im öffentlichen Luftraum betreiben möchte, der benötigt eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Sie schützt den Drohnen-Halter vor Schadenersatzansprüchen Dritter, wenn durch den Betrieb der Drohne Sach- oder Personenschäden verursacht werden.

Wer sich individuell und preiswert versichern möchte, der beginnt die Suche nach einem geeigneten Versicherer im Internet. Doch schnell stellt man fest, dass die Anzahl der angebotenen Drohnen-Versicherungen sehr groß und unübersichtlich ist.

Im Dschungel der verschiedenen Versicherungsarten verliert man schnell den Überblick. Ob Versicherungsportal, Direktversicherer oder Versicherungsmakler – der Blick für das Wesentliche geht schnell verloren, zumal weder Zeit noch Lust besteht, die im Internet angebotenen Versicherungstarife im Detail zu miteinander vergleichen.

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Die Übersicht ist eine Kurzfassung, die Ihnen als Entscheidungshilfe dienen soll. Die Bedingungswerke der Versicherer befinden sich auf der Website rosa-drohnenversicherung.com und können im PDF-Format online eingesehen oder heruntergeladen und ausgedruckt werden.

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Nach der erfolgten Eingabe wird Ihnen die Jahresprämie der ausgewählten Drohnen-Haftpflichtversicherung angezeigt. Die konfigurierte Versicherung können Sie mit nur einem Mausklick aus dem Tarifrechner heraus sogleich online beantragen.

Sie können uns auch gerne telefonisch ansprechen, wenn Sie Fragen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung oder zu einer Drohnen-Kaskoversicherung haben. Telefon: 02203 / 9888701. Wir freuen uns über Ihren Anruf.

Fit für den Drohnen-Führerschein. Die neuen Yuneec Kurstermine sind da!

Yuneec bietet weitere Kurse zum Erwerb des Drohnen-Kenntnisnachweises an.

Am 20. Februar dieses Jahres berichteten wir in unserem Blog über den Hexacopter Yuneec H520. Um den Kopter sicher zu fliegen, bietet Yuneec im August und September wieder ein- bzw. zweitägige Drohnen-Basis-Kurse an.

Im Schulungszentrum in Kaltenkirchen, das sich zirka 40 Kilometer nördlich von Hamburg befindet, erfahren die Teilnehmer in einem theoretischen wie auch praktischem Intensivkurs, wie sich eine Yuneec H520 sicher fliegen lässt.

Ergänzend dazu bietet Yuneec Kurse zum Erwerb des Drohnenführerscheins nach § 21d LuftVO an. Der Drohnenführerschein ist seit dem 01.10.2017 in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben und notwendig, wenn man eine Drohne über zwei Kilogramm im öffentlichen Luftraum betreiben möchte.

Die für den sicheren Betrieb einer Drohne notwendigen Kenntnisse werden in diesem Kurs vermittelt. Da das Yuneec-Schulungszentrum vom Luftfahrtbundesamt als anerkannte Prüfstelle zertifiziert ist, kann im Anschluss an den Kurs die Prüfung sofort vor Ort abgelegt werden.

Alle Kurse richten sich sowohl an kommerzielle als auch an private Nutzer.

Sichern Sie sich noch heute einen Platz. Hier erhalten Sie nähere Informationen zur Anmeldung und zum Schulungsablauf.

Die neuen Schulungstermine:

13.08.2019 – Kenntnisnachweis

14.08.2019 – H520 Schulung

24.09.2019 – Kenntnisnachweis

25.09.2019 – H520 Schulung

Denken Sie auch immer an den Haftpflichtversicherungsschutz für Ihren Kopter. Nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung finden Sie auf drohnen-versicherung.com.