Verschuldenshaftung vs. Gefährdungshaftung. Kennen Sie den Unterschied?

Versichern Sie Ihren Kopter richtig, sonst besteht eine gefährliche Deckungslücke.

Drohnen sind nicht groß, sie können aber großen Schaden anrichten. Deshalb schreibt der Gesetzgeber für den Betrieb der Fluggeräte im öffentlichen Luftraum eine Haftpflichtversicherung vor. Sind Sie im Schadenfall nicht versichert, haften Sie gegenüber Dritten mit Ihrem Privatvermögen.

Worauf Sie bei der Versicherung Ihres Kopters unbedingt achten sollten!

Für viele Drohnenpiloten ist es naheliegend, die Drohne in die private Haftpflichtversicherung einzuschließen oder dort zusätzlich mitzuversichern. Sie sollten aber unbedingt darauf, dass die Drohnen-Versicherung im Rahmen der Privat-Haftpflicht auch den gesetzlichen Bestimmungen genügt. Das heißt, dass der Kopter nach der Gefährdungshaftung und nicht nach der Verschuldenshaftung abgesichert ist.

Drohne in der Privat-Haftpflicht-Versicherung? Besser nicht!

Die Verschuldenshaftung bietet Drohnenbesitzern keinen ausreichenden Versicherungsschutz. Für alle Drohnenpiloten gilt die verschärfte Form der Haftung, und zwar die Haftung auch ohne persönliches Verschulden. Diese Haftungsform nennt man „Gefährdungshaftung“. Die Gefährdungshaftung ist im Luftverkehrsgesetz (LuftVG) geregelt. Es handelt sich dabei um die strengste Art der Gefährdungshaftung im deutschen Privatrecht.

Versichert – aber nicht ausreichend!

Handelt Ihr Privat-Haftpflichtversicherer in einem Schadenfall nach der Verschuldenshaftung, dann tritt er nur dann ein, wenn ein Verschulden des Halters vorliegt. Trägt der Drohnenhalter keine Schuld an dem verursachten Schaden, zahlt der Versicherte den entstandenen Schaden selbst.

Es ist überaus wichtig zu wissen, welche Schäden im Falle eines Drohnenunfalls durch die Versicherung abgedeckt sind und welche nicht!

Unterschied Gefährdungshaftung und Verschuldenshaftung 3

Unser Tipp!

Erkundigen Sie sich vor Vertragsabschluss, ob die Gefährdungshaftung für Ihre Drohne in Ihrem Versicherungsvertrag inkludiert ist. Fragen Sie Ihren Versicherungsberater. Lassen Sie sich die Zusage über den Versicherungsschutz schriftlich bestätigen.

Sicher fliegen – von Anfang an!

Am besten entscheiden Sie sich direkt für eine spezielle Drohnen-Haftpflicht-Versicherung, die dem Luftverkehrsgesetz entspricht. Dann sind Sie gleich von Anfang an bestmöglich abgesichert.

Drohnen-Versicherungsangebote auf Basis der Gefährdungshaftung finden Sie bereits ab 68 Euro Jahresbeitrag auf:

http://www.drohnen-versicherung.com

 

Mit Drohnen auf dem Weg zum optimalen Anbau

Die Landwirtschaft im Wandel. Drohneneinsätze revolutionieren die Arbeit und bieten den Landwirten neue Möglichkeiten.

Inzwischen kommen Drohnen in vielen unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen und Branchen zum Einsatz und leisten einen wertvollen Beitrag das Leben mit einem handfesten Nutzen besser und einfacher zu machen.

Wie können Drohnen zu einer optimalen Anbauplanung beitragen?

Mithilfe professioneller Drohnen-Technologie liefern Drohnenkameras heute bereits hochauflösende Aufnahmen und Daten über den Zustand bestimmter Anbauflächen und den darauf angebauten Pflanzkulturen. Aufgrund ihrer geringen Flughöhe liefern sie scharfe Bilder. Die Aufnahmen lassen Rückschlüsse auf Bodengüte, Nährstoffversorgung der Pflanzen oder auf extreme Trockenheitszustände zu. Auch Schädigungen durch Starkregen, Hagel, Sturm oder durch Wild lassen sich über die Kameraaufnahmen gut und eindeutig analysieren.

Modernste Drohnentechnologie macht’s möglich

Drohnen, die mit bildgebenden Spektralsensoren ausgestattet werden, sollen dem Landwirt mithilfe der gewonnenen Informationen über die Luftbildaufnahmen bei der Düngung und bei den zu ergreifenden Pflanzenschutzmaßnahmen unterstützen. Die von der Drohne erhaltenen Daten werden direkt an den kooperrierenden Traktor übermittelt. Ein Computer wertet die erhaltenen Informationen aus und leitet die Ausführungsbefehle direkt an die Anbaugeräte wie Pflanzenschutzspritze oder Düngerstreuer weiter. Somit kann eine teilflächenscharfe und höchst effiziente Dosierung der Betriebsmittel ermöglicht werden. Dort, wo ausreichend Stickstoff im Boden vorhanden ist, wird weniger Düngemittel eingesetzt. Die Pflanzen werden somit optimal versorgt, Kosten eingespart und die Ausbringung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln in die Umwelt minimiert.

Hochmoderne Drohnen werden durch die stetige Weiterentwicklung einen überaus wichtigen und wertvollen Beitrag in der Landwirtschaft von morgen leisten und für Landwirte zunehmend interessanter.

Drohnen im Dienste der Versicherer

Luftaufnahmen von Drohnen helfen den Versicherern bei der Schadenfeststellung und Schadenregulierung

Sturm-Frühjahr 2019

Im März 2019 zogen mehrere Sturmtiefs mit starken Orkanböen über Europa und sorgten auch in Deutschland für zahlreiche Sachschäden. Das Sturmtief Bennet verursachte durch abgerissene Äste, entwurzelte Bäume und abgedeckte Hausdächer Schäden in Höhe von 200 Millionen Euro. Noch zerstörerischer war der Sturm Eberhard. Er fegte im März letzen Jahres mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h über Deutschland und verursachte Sachschäden von mehr als 800 Millionen Euro.

Stürme verusachten Millionenschäden

Auch Anfang dieses Jahres sorgte der Sturm Sabine in ganz Deutschland für erhebliche Sachschäden. Gesamtkosten der Versicherer: 90 Millionen Euro. Es handelte sich größtenteils um Gebäudeschäden wie abgedeckte Dächer und zerstörte Fassaden. Bedingt durch den Klimawandel werden wir lt. Expertenmeinung in Zukunft wohl noch häufiger mit Extremwetterlagen dieser Art in unseren Breiten konfrontiert werden.

Drohnen helfen bei der Schadenbegutachtung

Nicht nur Gewebe-, Industriehallen- und Wohnhausdächer sondern auch Dachanlagen von Kirchen und historischen Gebäuden fallen den hohen Windgeschwindigkeiten zum Opfer. Die Begutachtung der Schäden war für die Versicherer bis dato immer ein schwieriges Unterfangen. Das hat sich dank der neuen Drohnentechnologie deutlich verbessert. Mithilfe professioneller Luftaufnahmen lassen sich die entstandenen Schäden an Dächern und Gebäuden schnell und umfassend dokumentieren. Das ist besonders von Vorteil, wenn die Gebäude aufgrund der entstandenen Beschädigung von Gutachtern oder Sachverständigen nicht mehr betreten werden dürfen.

Kameradrohnen helfen bei der Schadenbegutachtung

Drohnenfotos erleichtern den Versicherern die Arbeit bei der Schadenfeststellung und Schadenregulierung speziell bei Naturgefahren wie zum Beispiel bei Sturmschäden. Sie liefern einen aufschlussreichen Gesamtüberblick und helfen den Zustand von großen Gebäuden, Dächern oder technischen Anlagen nach einem Sturm aus unterschiedlichen Perspektiven schnell und gefahrlos dokumentieren und beurteilen zu können. Und das, ohne dass sich ein Sachverständiger oder Schadenregulierer bei der Untersuchung der Schadenstätte in Gefahr begeben muss. Zudem liefern die Luftaufnahmen wertvolle Information zu einzelnen Details, die ansonsten so leicht nicht sichtbar gewesen wären.

Trotz Einsatz der hochentwickelten Drohnentechnologie bleibt zu hoffen, dass wir von außergewöhnlich schweren Sturmböen mit heftigen Gewittern, Hagel und Starkregen zukünftig weites gehend verschont bleiben.

 

Drohnenflug in Großbritannien? Das sind die neuen Vorschriften!

Das sollten Sie wissen, wenn Sie in UK eine Drohne betreiben wollen!

Sie sind noch recht gut in Erinnerung: Die unerlaubten Drohnenflüge über dem Rollfeld des englischen Verkehrsflughafens Gatwick, die im Dezember 2018 weltweit für Aufsehen sorgten. Mehr als 100.000 Flugpassagiere saßen Tage auf Englands zweitgrößten Flughafen fest, weil dieser aus Sicherheitsgründen mehrfach über viele Stunden geschlossen werden musste. Das Online-Magazin Drohnen-Journal berichtete darüber.

Die britische Regierung reagierte nun auf die Vorfälle und verschärfte die Nutzung der unbemannten Fluggeräte im britischen Königreich. Seit Ende November 2019 gelten für Hobbypiloten neue Gesetze, die zu beachten sind, bevor eine Drohne gestartet werden darf.

Und so funktioniert die neuartige Registrierung des Kopters

Wer eine Drohne mit einem Startgewicht von über 250 Gramm im englischen Luftraum betreiben möchte, der muss sich zuvor als Operator bzw. Betreiber (Mindestalter: 18 Jahre) online registrieren und den Kopter anschließend mit einer Plakette, der sog. Operator-ID kennzeichnen. Die Operator-ID ist ein Jahr gültig und kostet 9 Pfund, zirka 10 Euro.

Über die Website Register-drones.caa.co.uk kann der Kopter registriert werden. Nach erfolgtem Eintrag wird eine Operator-ID generiert. Die ID ist auf dem Rumpf der Drohne gut sichtbar anzubringen. Dazu erhält der Antragsteller ein Registrierungszertifikat.

Was ist die Flyer-ID und wo kann diese erworben werden?

Neben der Registrierung des Fluggeräts ist für den Kopterflug der Nachweis eines bestandenen Wissenstests erforderlich. Mit diesem Onlinetest weist der Betreiber sein Grundwissen über die bestehenden und geltenden Sicherheitsregeln nach. Besteht der Betreiber den zwanzig Fragen umfassenden Multiple-Choise-Test, dann wird ein Flyer-Ausweis erzeugt. Dieser dient dem Drohnenpiloten als Kompetenzzeugnis. Die erforderliche Mindestpunktzahl beträgt 16. Die erworbene Flyer-ID ist drei Jahre gültig und berechtigt den Hobbypiloten seinen Kopter in UK fliegen zu dürfen. Der Onlinetest ist kostenlos. Verstößt der Drohnenpilot gegen die neuen Auflagen, dann droht ein Bußgeld von bis zu 1000 Pfund; zirka 1.200 Euro.

Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gehört immer dazu!

Eine Drohne sollte nie ohne entsprechenden Haftpflichtversicherungsschutz  gestartet werden – nicht im Ausland und auch nicht in Deutschland, wo sie gesetzlich vorgeschrieben ist. Spezielle Drohnenhaftpflichtversicherungen mit weltweitem Versicherungsschutz finden Sie auf drohnen-versicherung.com. Eine Drohnen-Haftpflicht erhalten Sie bereits ab 68 Euro im Jahr.

Wir empfehlen Ihnen, sich stets an die geltenden Drohnen- Vorschriften und bestehenden Gesetze zu halten.

Alle relevanten Informationen zur Operator-ID und Flyer-ID sowie zu allen weiteren Regelungen zum Thema „Drohnenflug in Großbritanien“ finden Sie auf der Website der englischen Zivilluftfahrtbehörde, UK Civil Aviation Authority.

Die beliebtesten Blogbeiträge 2019

Übersicht der beliebtesten Blogbeiträge aus 2019

Zum Jahresanfang blicken wir traditionell nochmal kurz zurück in das vergangene Jahr. Wir wissen natürlich, dass nicht alle Beiträge unseres Blogs ein gleich großes Interesse bei unseren Lesern auslösen. Einige Nachrichten wurden aber deutlich öfter gelesen als andere, das zeigt die vermehrte Anzahl an Aufrufen. Vor diesem Hintergrund haben wir die beliebtesten Beiträge aus dem Jahr 2019 in nachfolgendem Beitrag nochmal kurz für Sie zusammengefasst.

Das sind die meistgelesen Blogbeiträge aus 2019:

Fünf vermeidbare Fehler vor dem ersten Drohnen-Start

Drohne mit in den Wintersport? Was Sie unbedingt beachten sollten!

Ist Drohne fliegen ohne Versicherungsschutz strafbar?

Drohnenabsturz über Wasser? Wertvolle Tipps für Kopterpiloten!

Kameradrohnen im Sommerurlaub! Welcher Kopter ist für mich am besten?

Drohnen Veranstaltungskalender 2020

Ein Klick auf die jeweilige Headline führt Sie direkt zur vollständigen Version des Artikels!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen die Redaktion drohnenversicherung.blog

 

Drohnen helfen bei der Apfelernte

Die Drohnentechnologie hält weiter Einzug in die Landwirtschaft und unterstützt den Menschen bei der Obsternte

Erstmalig unterstützen Drohnen den Menschen bei der Erntearbeit

Äpfel sind das Lieblingsobst der Deutschen. Keine Frucht wird in Deutschland häufiger gegessen. Viele Verbraucher achten verstärkt darauf, dass die Äpfel aus Deutschland stammen. Bei uns wird das Obst größtenteils per Hand, mit dem Apfelpflücker oder dem Baumschüttler geerntet. Das könnte sich aber zukünftig ändern.

Drohnen – die neuen Erntehelfer?

Israelische Ingenieure arbeiten daran, die Apfelernte zukünftig mithilfe von Drohnen zu automatisieren und die neue Technik exportfähig zu machen. Einer der Gründe dafür ist die nicht sichere Verfügbarkeit von Saison-Arbeitskräften und die hohe körperliche Belastung der Erntehelfer, die die Früchte auch in den schwer erreichbaren Baumregionen ernten müssen.

Die fliegenden Pflückroboter haben viele Vorteile

Der Einsatz der fliegenden Erntehelfer bietet zahlreiche Vorteile. Durch maschinelles Sehen erkennt die Drohne die Früchte nicht nur selbstständig am Baum, sie analysiert auch den Reifegrad der Frucht während des Pflückvorgangs und sortiert sie entsprechend vor.

Unabhängig von den äußeren Bedingungen verrichtet der Kopter seine Arbeit auf den Apfelplantagen genauso schnell wie ein Mensch, braucht aber keine Pause und wird auch nicht krank. Technische Hilfsmittel wie Teleskop- und Schüttelstangen oder große Leitern gehören der Vergangenheit an. Egal in welche Höhe sich der Apfel am Baum auch befindet, für die Erntedrohne stellen die unterschiedlichen Höhen kein Hindernis dar. Was für den Menschen bis heute nicht möglich war, ist für die Drohne theoretisch machbar: Die Apfelernte in der Nacht; auch wenn an diesem Konzept noch gearbeitet werden muss.

Kurzum: Die Automatisierung der Apfelernte unter Zuhilfenahme der Drohnen-Technologie steigert die Produktivität der Betriebe und sichert nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit.

Vorreiter ist Israel

Mit dem neuen Verfahren lässt sich die Apfelernte stark vereinfachen. Auch wenn sich die neue Methodik bisher nur in Israel im Einsatz befindet, erste Bestellungen aus den USA, China und Deutschland liegen bereits vor. Insofern ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann in den deutschen Apfelanbauregionen die ersten fliegenden Erntehelfer zum Einsatz kommen werden.

Hier sehen Sie den fliegenden Erntehelfer in der Animation im Einsatz.

 

Frohe Weihnachten

Das Redaktionsteam Drohnenversicherung.blog verabschiedet sich in die Weihnachtspause.

 

Liebe Leserinnen und Leser.

Das Redaktionsteam von Drohnenversicherung.blog verabschiedet sich an dieser Stelle in die Weihnachtspause. Im neuen Jahr melden wir uns mit informativen Berichten rund um das Thema DROHNE bei Ihnen zurück.

Für Ihr ganzjähriges Interesse möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken und wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen schönen Jahreswechsel.