Intercopter-Racing auf der Messe Intermodellbau 2018 live erleben

Rasante Drohnenflugschau in der Dortmunder Westfalenhalle

Jetzt ist es wieder so weit. Die Intermodellbau 2018, die weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport, hat seit gestern Ihre Pforten geöffnet. Bis Sonntag (22.04.2018) haben Modellbaufans Gelegenheit sich in zehn Messehallen über die neuesten Trends im Bereich Modellbau zu informieren und pure Action zu erleben.

Neben den vielen Flugvorführungen steht sicherlich der INTERCOPTER Racing Cup im Mittelpunkt des Besucherinteresses; dem hierzulande ersten Hallenrennen nach amerikanischem Vorbild. Bei diesem Event steuern erfahrene Drohnenpiloten mit Hilfe einer Videobrille ihre Kopter über einen Parcours in der Westfalenhalle um die Wette. Bei diesem First-Person-View-Rennen (FPV) werden Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h erreicht. Eine Drohnenkamera im Cockpit des Fluggeräts überträgt die rasanten Flugmanöver aus Pilotensicht direkt auf die Computerbrille des Steuerers und auf die Großbildschirme in der Halle. Die atemberaubenden Bilder des Rennens vermitteln jedem Zuschauer das Gefühl selbst im Drohnencockpit zu sitzen. Freuen Sie sich auf ein aufregendes Erlebnis!

Die Hauptrennen finden am Samstag, den 21.04.2018 von 8:00 -13:00 Uhr und von 14:00-18:00 Uhr statt.

Alles was Sie über die Messe wissen sollten finden Sie auf Intermodellbau.

Die Fangemeinde der privaten Kopter-Piloten wächst in Deutschland rasant an. Am Sonntag, den 22.04.2018 kann sich in der Zeit von 10-17 Uhr auf einer Flug-Aktionsfläche an Stand 2.B10 jeder einmal als FPV-Pilot versuchen. Wenn Sie das Drohnenflugfieber gepackt hat, dann haben Sie die Möglichkeit, auf einigen der zahlreich vertretenen Messestände ein passendes Flugmodell käuflich zu erwerben. Doch denken Sie vor dem ersten Start an die gesetzlichen Auflagen und die gesetzlich vorgeschriebene Drohnen-Haftpflicht-Versicherungspflicht. Alles was Sie zum Drohnenflug wissen sollten finden Sie auf drohnen-versicherung.com.

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß auf der Intermodellbaumesse 2018.

Begehe ich eine Ordnungswidrigkeit, wenn ich meinen Kopter ohne Versicherungsnachweis fliege?

Vor dem ersten Start an den Versicherungsschutz denken!

Jeder Drohnenbesitzer in Deutschland sollte wissen, dass für den Betrieb einer Drohne im öffentlichen Luftraum eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben ist. Diese Versicherungspflicht besteht seit dem Jahr 2005 und ist im Luftfahrtverkehrsgesetz (LuftVG) §43, Absatz 2 geregelt.

Nach der Gesetzesnovellierung im Oktober 2017 wurden die Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb von Multikoptern in Deutschland weiter verschärft. So besteht für Kopter über 250 Gramm nunmehr eine Kennzeichnungspflicht. Für den Betrieb von Fluggeräten über 2 Kilogramm wird ein Kenntnisnachweis benötigt und Drohnen über 5 Kilogramm dürfen nur mit einer speziellen Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde betrieben werden.
Darüber hinaus gibt es eine Menge an gesetzlich vorgeschriebenen Auflagen und Richtlinien, die jeder Drohnenpilot kennen sollte. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Wer eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abschließt, sollte wissen, dass der Versicherer verpflichtet ist, dem Versicherungsnehmer bei Vertragsbeginn eine (kostenlose) Versicherungsbestätigung auszuhändigen. So ist es im §106 der Luftverkehrs-Zulassungsordnung (LuftVZO) in Abschnitt 1 und 2 beschrieben. Mit diesem Schreiben sollte die gesetzlich vorgeschriebene Mindestversicherungssumme, der Umfang sowie die Dauer der Versicherung für das Fluggerät bestätigt werden.

Das Mitführen dieses Versicherungsnachweises ist in Deutschland beim Betrieb des Kopters vorgeschrieben.

Wer bei einer Kontrolle von Ordnungsbehörde oder Polizei keinen Versicherungsnachweis vorlegen kann, begeht gemäß Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung §108 Abschnitt 1-5e eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Damit dem uneingeschränkten Flugspass mit Ihrer Drohne nichts im Wege steht, sollten Sie sich bestmöglich mit einer speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherung absichern. Für die private Nutzung bereits für 68 Euro Jahresbeitrag. Die benötigte Versicherungsbestätigung mit den geforderten Angaben erhalten direkt nach erfolgter Antragstellung.

Nähere Informationen zur Online-Antragstellung und vielen weiteren inetressanten Themen rund um das Thema Drohne finden Sie auf unserer Website zum Thema  Drohnen-Haftpflichtversicherung.

MAVIC Air Fly von DJI bei SATURN im Angebot! Das sollten Sie vor dem Kauf unbedingt beachten!

Wichtige Hinweise vor dem ersten Start!

Gerade zum Frühjahr locken viele Internetshops, Discounter oder Elektrofachmärkte wie SATURN mit interessanten Aktionsangeboten – auch für Drohnen. Als Ostergeschenk sicherlich eine gelungene Überraschung, denn die kleinen Fluggeräte wie z.B. die faltbare MAVIC AIR von DJI für 1.039 € bei SATURN bietet speziell für Einsteiger mit wenig Flugerfahrung aufgrund ihrer kompakten Bauweise größtmöglichen Flugspaß. Sie liefert sehr gute Panoramafotos und Videoaufnahmen in 180° High-end-Qualität mit einer 12 Megapixel-Gimbal-Kamera. Zudem besitzt die Kamera einen Zeitlupen-Modus. Die Mavic Air Fly ist mit einer automatischen Rückkehr- und Landefunktion ausgestattet. Die maximale Flugzeit des fast 70 km/h schnellen Kopters beträgt zirka 20 Minuten.

Nähere Informationen zur Mavic Air Fly finden Sie im Onlineangebot von SATURN.

Aufgrund ihrer handlichen Größe ist sie speziell auf Reisen und für Kurztrips ein idealer Begleiter. Sie wiegt nur 430 Gramm, fällt damit aber unter die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnungspflicht. Nähere Informationen dazu finden Sie im Wissensbereich auf der Website www.drohnen-versicherung.com.

Leider wird in den Aktionsangeboten der jeweiligen Anbieter nicht immer auf die gesetzliche vorgeschriebene Versicherungspflicht für Drohnen hingewiesen. „Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise der Hersteller“ heißt es oft nur in den kleingeschriebenen Werbetexten; und vielleicht noch ein Satz zur Achtung der höchstpersönlichen Privatsphäre beim filmen und fotografieren. Das war es!

Speziell Spontankäufer, die sich bisher noch nicht näher mit dem Thema Drohne beschäftigt haben, wissen oft gar nicht, dass es eine Vielzahl gesetzlicher Vorschriften beim Betrieb einer Drohne zu beachten gibt. Für eine Drohne, die im öffentlichen Luftraum bewegt wird, besteht zudem eine gesetzliche vorgeschriebene Versicherungspflicht gemäß § 43 Abs. 2 Luftverkehrsgesetz (LuftVG).

Wünschenswert wäre ein entsprechender Hinweis in den einschlägigen Werbeprospekten oder Beilagen der Einzelhändler, um den Kunden auf die Versicherungspflicht hinzuweisen. Wer glaubt, die Drohne wäre automatisch in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert, der irrt! Drohnen sind in der Regel nicht im Leistungsumfang einer Privathaftpflichtversicherung enthalten. Somit besteht auch kein ausreichender oder überhaupt gar kein Versicherungsschutz. Im Schadenfall haftet der Halter der Drohne mit seinem Privatvermögen.

Wir empfehlen daher den Abschluss einer speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherung bei einem namhaften Luftfahrtversicherer. Sie basiert auf der Gefährdungs- und nicht auf der Verschuldenshaftung, wie in der privaten Haftpflichtversicherung üblich. Bei der luftverkehrsrechtlichen Drittschadenshaftung gemäß der §§ 33 ff. LuftVG handelt es sich um die strengste Art der Gefährdungshaftung im deutschen Privatrecht, welche in der Betriebsgefahr des Luftfahrzeugs ihre Begründung findet.

Für bereits 67,95 Euro Jahresbeitrag können Sie sich als Privatperson mit einer Luftfahrthaftpflichtversicherung für Ihr Fluggerät optimal absichern. Nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung, den gesetzlichen Bestimmungen und zur Antragstellung in nur 3 Minuten finden Sie auf http://www.drohnen-versicherung.com

Orientierungshilfe für Drohnenpiloten in Österreich!

Diese Drohnen-App´s informieren über zulässige Fluggebiete

Nach wie vor besteht bei Drohnenpiloten, vor allem bei Neueinsteigern, Unsicherheit darüber, wo in Österreich einen Drohne gefahrlos betrieben werden kann. Zwei App´s schaffen jetzt Abhilfe und geben speziell privaten Drohnenpiloten in Österreich die Sicherheit mit ihren Fluggeräten nur dort zu fliegen, wo es gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zulässig ist.

Die kostenlosen App´s „Drone Space“ von Austro Control und „Drohnen-Info“ von ÖAMTC sind jeweils für die Systeme iOS und Android konzipiert. Neben der Erkenntnis wo geflogen werden darf, ist es für jeden Drohnenpiloten wichtig zu wissen, ob für das jeweilige Fluggerät eine Bewilligung der Austro Control erforderlich ist. In Österreich wird für Drohnen, die nicht als Spielzeug gelten und mehr als 250 Gramm wiegen, eine Genehmigung von der Austro Control benötigt. Voraussetzung für die Flugbewilligung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung.

Mit Hilfe der App Drone Space wird der jeweilige Standort des Nutzers automatisch erkannt und liefert sogleich alle wichtigen standortbezogenen Informationen über die Luftraumstruktur die beflogen werden soll. Nach Eingabe von Flughöhe und Flugradius informiert die App den Piloten darüber, ob man sich in einer Kontrollzone eines Flughafens oder in einem Flugbeschränkungsgebiet befindet. Es folgt der Hinweis, ob im ausgewählten Fluggebiet geflogen werden darf oder nicht bzw. ob eine spezielle Freigabe notwendig ist. Ergänzt wird der Service um Informationen zur Bewilligungspflicht von Drohnen in Österreich.

In der Kartenansicht der ÖAMTC wird je nach Drohnenklasse (1 oder 2) dargestellt, wo sich Flugverbotszonen bzw. Zonen mit eingeschränkten Flugbedingungen befinden. Gemäß der zuvor eingegebenen Drohnenklasse werden auch Informationen über maximal fliegbare Höhen angezeigt. Ergänzt werden die Kartenhinweise um Hubschrauberlande- und Modellflugplätze. Bei der Auswahl eines Punktes auf der Karte wird in Form eines Pop-ups angezeigt, in welcher Flugverbotszone man sich befindet und welche Beschränkungen zu diesem Standort vorliegen.

Informationen zum Download der App´s finden Sie unter den nachfolgenden links:

App Drone Space

App Drohnen-Info

Vor dem ersten Start mit einer Drohne ist es ratsam, sich mit den rechtlichen Grundlagen vertraut zu machen und sich über den notwendigen Versicherungsschutz ausreichend zu informieren. Nähere Infos zur Drohnen-Haftpflichtversicherung in Österreich finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Überprüfen Sie Ihr Drohnenwissen! 12 Fragen-Schnelltest!

Wissensüberprüfung zur aktuellen Drohnenverordnung

Moderne Drohnen lassen sich heute einfach erwerben. Die Auswahl ist mittlerweile riesengroß. Dank ihrer fortschrittlichen Technik sind sie leicht zu bedienen und zu steuern. Mit ein wenig Übung lassen sich nach nur wenigen Versuchen bereits passable Flugergebnisse erzielen. Nicht ganz so einfach wie die Bedienung der Fluggeräte sind die gesetzlichen Regelungen rund um den Freizeitspaß. Wer mit einer privat genutzten Drohne einfach losfliegt, ohne sich vorher über die allgemeinen Grundregeln zu informieren, der kann eine Menge falsch machen. Fakt ist: Jeder, der in Deutschland eine Drohne im öffentlichen Luftraum steuert, muss die geltenden Luftfahrtgesetze der Luftverkehrsordnung, kurz LuftVO, kennen und einhalten.

Wie steht es um Ihr Drohnen Wissen?
Kennen Sie die gesetzlichen Grundregeln und Verordnungen?
Wissen Sie, was erlaubt und was verboten ist?

Aktuelle Umfragen haben ergeben, dass Drohnenbesitzer in diesem Bereich noch Informationsbedarf haben. Überprüfen Sie Ihr Grundwissen und machen Sie einen kurzen Schnelltest! Er dauert nur 5 Minuten! (Es können auch mehrere Antworten richtig sein!)

1. Wie weit darf ich mit meiner Drohne fliegen?

  1. Zu jeder Zeit nur auf Sichtweite – ohne Hilfsmittel (Fernglas)
  2. Maximal 500 Meter
  3. Es gibt keine Beschränkung

2. Wo darf ich die Drohne nicht fliegen?

Sensible Bereiche dürfen von Drohnen nicht überflogen werden. Hier ist ein Sicherheitsabstand von 100 m einzuhalten: Dazu gehören auszugsweise:

  1. Menschenansammlungen
  2. Unglücksorte / Einsatzgebiete von Behörden und Polizei
  3. Freiflächen außerhalb von Flugverbotszonen
  4. Bundesstraßen, Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen
  5. Militärische Anlagen und Krankenhäuser
  6. Industrieanlagen, Kernkraftwerke und Energieerzeuger
  7. Wohngrundstücke
  8. Verkehrsflughäfen
  9. Flug über genehmigtes freies Feld in erlaubtem Luftraum
  10. Eigenes Grundstück – ohne Nachbarn zu filmen oder zu fotografieren

Die komplette Liste der Flugverbote für spezielle Gebiete und Einrichtungen finden Sie auf Drohnen-Versicherung.

3. Wie hoch darf ich mit meiner Drohne fliegen?

  1. Die Flughöhe ist nicht vorgeschrieben
  2. Die maximale Flughöhe beträgt 100 Meter
  3. Die Flughöhe entspricht der Sichtweite mit dem bloßen Auge

(Ausnahmegenehmigungen können bei den jeweiligen Landesluftfahrtbehörden angefragt oder beantragt werden)

4. Der Überflug von Naturschutzgebieten, Nationalparks und Vogelschutzgebieten ist …

  1. nicht erlaubt
  2. erlaubt

5. Was sollten Sie vor dem ersten Start mit Ihrer Drohne unbedingt beachten?

  1. Festellen, wo die Drohne wie schnell geflogen werden darf
  2. Die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung für Ihre Drohne
  3. Wo sich im geplanten Übungsgelände Flugverbotszonen befinden

6. Ab welcher Startmasse müssen Drohnen mit einer Adressplakette, die den Namen und die Anschrift des Eigentümers trägt, gekennzeichnet sein?

  1. ab 5,0 Kilogramm
  2. ab 2,0 Kilogramm
  3. ab 0,25 Kilogramm

7. Ab welcher Startmasse darf eine Drohne ohne Erlaubnis der Landesluftfahrtbehörde nicht geflogen werden?

  1. ab 10 Kilogramm
  2. ab 5,0 Kilogramm
  3. ab 2,0 Kilogramm

8. Drohnen dürfen ohne Genehmigung nicht betrieben werden, ….

  1. in der Nacht
  2. am Tag
  3. an grellen, sonnigen Tagen

9. Eine Drohne mit einer Startmasse bis 250 Gramm darf mit Videobrille nur in folgender Flughöhe geflogen werden:

  1. 20 Meter
  2. 50 Meter
  3. 30 Meter

10. Ein Drohnenführerschein (Kenntnisnachweis) ist notwendig, wenn die Drohne …

  1. über 2,0 Kilogramm wiegt
  2. über 2,5 Kilogramm wiegt
  3. über 5,0 Kilogramm wiegt

11. Drohnen mit Kamera oder einem Startgewicht von über 0,25 Kg dürfen über Wohngrundstücke geflogen werden:

  1. Ohne Einschränkung
  2. Nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Grundstückseigentümers
  3. Wenn zu der Drohne Sichtkontakt gehalten wird

12. In Deutschland besteht Haftpflichtversicherungspflicht für Drohnen. Welche Aussage ist richtig?

  1. Der Versicherungsschutz der Privat-Haftpflichtversicherung ist ausreichend
  2. Nur eine spezielle Drohnen Haftpflicht-Versicherung bietet optimalen Risikoschutz
  3. Nur in der Drohnen-Haftpflichtversicherung ist die Gefährdungshaftung mitversichert

Vielen Dank, dass Sie den Test gemacht haben. Hier finden Sie die Lösungen zu den einzelnen Fragen.

  1. Frage = Lösung: 1
  2. Frage = Lösung: 1,2,4,5,6,7,8
  3. Frage = Lösung: 2
  4. Frage = Lösung: 1
  5. Frage = Lösung: 2,3
  6. Frage = Lösung: 3
  7. Frage = Lösung: 2
  8. Frage = Lösung: 1
  9. Frage = Lösung: 3
  10. Frage = Lösung: 1
  11. Frage = Lösung: 2
  12. Frage = Lösung: 2,3

Speziell zum Thema Drohnenversicherung bieten wir Ihnen auf unserer Website Drohnen-Versicherung günstige Versicherungstarife für Ihren Multikopter an. Dort finden Sie aber auch in den Rubriken Wissen und Rechtliches viele interessante Beiträge und Hinweise rund um das Thema Drohne.

LIDL verkauft Drohnen im Onlineshop! Das sollten Sie vor dem Start beachten!

Wichtiger Hinweis zu den gesetzlichen Vorschriften beim Drohnenflug

Neben den Aktionsangeboten von ALDI Anfang Dezember bietet auch der Discounter LIDL über den eigenen Onlineshop eine große Auswahl an Quadrokoptern zum Verkauf an. LIDL führt zwei Drohnenhersteller im Programm: Archos und Jamara mit insgesamt 16 verschiedenen Modellvarianten; wobei der Löwenanteil der Kopter von Jamara gestellt wird. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 20 Euro und 250 Euro.

Auf den Webseiten der einzelnen Kopterbeschreibungen findet sich folgender Warnhinweis:

„Achtung! Kein Spielzeug! In manchen Ländern benötigt man für Modellflugzeuge eine „Modellflughalterhaftpflichtversicherung“.

Das ist richtig! Diese Versicherung ist in Deutschland Pflicht! Wer sich einen Kopter aus dem LIDL Onlineshop bestellt, der sollte sich zuvor mit den gesetzlichen Regelungen und Vorschriften vertraut machen. Leider findet sich im LIDL-Onlineshop kein weiterer Hinweis zu den gesetzlichen Vorschriften! So ist vielen Käufern die Rechtslage, speziell beim Flug mit unbemannten Fluggeräten, gar nicht näher bekannt. Viele Käufer wissen nicht, dass eine Drohnen-Haftpflichtversicherung in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist und dass in einigen Gebieten absolutes Flugverbot besteht! Zuwiderhandlungen können mit hohen Strafen belegt werden!

Wer glaubt, dass der Kopter automatisch in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert ist, der irrt. Wichtig zu wissen ist, dass bei Drohnen nicht die Verschuldenshaftung, wie in der privaten Haftpflichtversicherung üblich, sondern die Gefährdungshaftung gilt.

Konkret bedeutet das: Im Schadenfall muss kein Verschulden des Piloten vorliegen, wenn die Drohne z.B. von einer Windböe erfasst wird und dadurch einen Personen- oder Sachschaden verursacht wird. In diesem Fall haftet der Pilot für alle Schäden – ohne Versicherungsschutz mit seinem gesamten Privatvermögen. Somit kann der Ausflug mit einer Drohne ohne Versicherungsschutz zu einem gefährlichen Spaß mit weitreichenden Folgen werden. Alle Regeln die man bei der Nutzung einer Drohne beachten sollte, sind hier kurz und kompakt erklärt:

Die wichtigsten Drohnen-Regeln bereits ab 60 Sekunden erklärt!

Einige von LIDL angebotene Drohnen sind schwerer als 250 Gramm. Das bedeutet, dass sie, sofern sie im öffentlichen Luftraum bewegt werden, der Kennzeichnungspflicht unterliegen. Was das heißt, können Sie hier nachlesen:

Drohnen-Kennzeichnungspflicht – Was ist zu beachten?

Informieren Sie sich vor dem Kauf einer Drohne über die bestehenden gesetzlichen Regelungen und sichern Sie sich mit einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung optimal ab. Die Beantragung einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist bereits für unter 70 Euro Jahresprämie online in nur 3 Minuten möglich. Der Versicherungsschutz besteht bereits am Folgetag. Nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung und den gesetzlichen Vorschriften finden Sie auf www.drohnen-versicherung.com

Tipps für Drohnenpiloten – So verhalten Sie sich im Schadenfall richtig!

Was ist nach einem Crash zu tun?

Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung bietet Ihnen sicheren Rundum-Schutz vor den finanziellen Folgen eines Drohnenunfalls. Es bleibt in jedem Fall zu hoffen, dass es bei Ihnen nie zu einem Unfall kommt. Falls doch mal etwas passiert, ist es wichtig, überlegt zu reagieren. Wir erklären Ihnen hier Schritt für Schritt, wie Sie sich in einer Schadensituation richtig verhalten:

Der wichtigste Tipp zuerst:
Sie hatten einen Unfall mit einer Drohne? Auch wenn es für den Moment schwer fällt, aber handeln Sie ruhig und besonnen, denn Aufregung nützt, speziell in dieser Situation, niemanden!

Den Unfallort nicht verlassen

Wenn Sie mit Ihrer Drohne einen Schaden verschuldet oder unverschuldet verursacht haben, bleiben Sie am Unfallort. Entfernen Sie sich nicht, ansonsten wird alles nur noch schlimmer, denn das wäre Unfallflucht. Anhand der Drohnen-Kennzeichnung, die seit April dieses Jahres gesetzlich vorgeschrieben ist, lässt sich der Halter eines unbemannten Fluggerätes ohnehin schnell ermitteln.

Sind Personen verletzt worden?

Wenn Personen durch die Drohne verletzt worden sind oder es zu einer tragischen Notfallsituation gekommen ist, verständigen Sie unter dem Notruf 112 den Rettungsdienst und die Polizei. Denken Sie dabei an die W-Fragetechnik.

  • Was ist gesehen? (Beschreibung der Notfallsituation: Unfall mit einer Drohne, verletze Personen)
  • Wo ist es geschehen? (Je präziser die Ortsangabe, desto schneller kann Hilfe eintreffen)
  • Wie viele Verletzte? (Anzahl der verletzten Personen)
  • Welche Art der Verletzung? (z.B. Starke Kopf- und Schnittverletzungen)
  • Warten auf Rückfragen! (Warten Sie ab, welche Rückfragen die Leitstelle an Sie stellt)

Sind Gegenstände beschädigt worden?

Wenn durch die Drohne Gegenstände beschädigt wurden wie z.B. ein Auto oder ein Haus, dann versuchen Sie den Eigentümer der Sache zu ermitteln. Andernfalls verständigen Sie die Polizei und schildern Sie das Geschehene.

Schaden dokumentieren

Wichtig ist, den entstandenen Schaden mit Fotos zu dokumentieren. Das geht heute mit dem Handy einfach und schnell. Auch bei kleineren Schäden sollten Sie Fotos anfertigen. Diese sind wichtig zur Beweissicherung. Sie dienen auch zu Ihrem eigenen Schutz, damit Sie nachher nicht für etwas haftbar gemacht werden, was Sie gar nicht verursacht haben.

Keine Schuldzugeständnisse

Lassen Sie sich am Unfallort nicht zu Schuldzugeständnissen hinreißen. Treffen Sie keine Aussagen hinsichtlich der Schuldfrage. Erkennen Sie keine Schadenersatzansprüche Dritter an, ohne im Vorfeld mit dem Versicherer Rücksprache genommen zu haben. Leisten Sie keine Zahlungen. Der Versicherer prüft zunächst, ob Sie überhaupt schadenersatzpflichtig sind. Wenn nicht, werden unberechtigte Forderungen für Sie abgewehrt.

Kontakt zum Versicherer aufnehmen

Sie sollten Ihren Luftfahrthaftpflichtversicherer frühzeitig über das Schadenereignis informieren. Umgehend heißt innerhalb einer Woche. Verwenden Sie zur Schilderung des Unfallhergangs die Schadenformulare der HDI Global SE und ZURICH-Versicherung. Die Formulare können Sie als PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken. Bei der R+V Versicherung nutzen Sie bitte die Schaden-Hotline-Rufnummer: 0800 533-1111.

Wichtig: Legen Sie bei Rücksendung des Schadenformulars an den Versicherer die erstellten Fotos vom Schaden mit dazu.

Drohnen-Kaskoschaden

Kommt die versicherte Drohne durch einen Unfall zu Schaden, übernimmt die Drohnen Kasko-Versicherung die Regulierung des Schadens der an Ihrem Kopter entstanden ist.
Sowohl bei der Drohnen-Kaskoversicherung, als auch bei der Drohnen Haftpflichtversicherung ist es wichtig, dass das Schadenereignis gegenüber dem Versicherer dokumentiert wird, z.B. mit Fotos. Vermeiden Sie es, defekte Teile vorzeitig zu entsorgen. Der Versicherer behält sich vor, diese bis zur endgültigen Schadenregulierung besichtigen zu können.

Bei uns sind Sie gut aufgehoben!

Die schnelle und unkomplizierte Bearbeitung eines Schadens ist uns besonders wichtig. Wenn ein Unglücksfall eingetreten ist, stehen wir Ihnen hilfreich zur Seite. Sollten Sie beim Ausfüllen der Schadenmeldung Rückfragen haben, rufen Sie uns an. Telefon: 02203 / 9888701. Das ausgefüllte Schadenformular senden Sie bitte direkt an den Versicherer. Zwecks weiterer Bearbeitung des Sachverhalts wird man sich mit Ihnen als auch mit dem Geschädigten in Verbindung setzen. Sie sollten auch dann den Versicherer informieren, wenn noch niemand von Ihnen Schadenersatz verlangt hat – Sie aber damit rechnen.