Drohne in der Privathaftpflicht! Wer ist mitversichert, wer nicht?

Offene Pilotenklausel in der Luftfahrthaftpflicht – das Plus für mehr Sicherheit!

Bevor Sie eine Drohne im öffentlichen Luftraum bewegen, ist es notwendig, dass Sie für Ihr Fluggerät eine Haftpflichtversicherung abschließen. Das ist per Gesetz vorgeschrieben. Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Drohne zu versichern. Neben speziellen Drohnen-Halter-Haftpflichtversicherungen bieten inzwischen auch Privathaftpflichtversicherer Risikoschutz für Multikopter an. Die Angebote hören sich in Bezug auf den Leistungsumfang und Prämienbetrag vielversprechend an.

Bei näherer Betrachtung sollte aber beachtet werden, dass der Personenkreis der beim Betrieb der Drohne Versicherungsschutz genießt ausschließlich auf den Versicherungsnehmer und die im Haushalt lebenden Personen wie Lebenspartner/in bzw. Ehepartner/in und Kinder beschränkt ist.

Übergibt beispielsweise der flugbegeisterte Sohn die Funkfernsteuerung der Drohne seinem Freund, um ihm auch einmal das Gefühl eines Hobbypiloten zu geben, und es kommt durch mangelnde Flugerfahrung zu einem Sachschaden an fremden Eigentum oder gar zu einem Personenschaden, dann ist dieser Vorfall nicht versichert. Der unbedarfte Freund ist in der Privathaftpflichtversicherung des Drohnenhalters nicht mitversichert. Die Privathaftpflichtversicherung würde die Schadenregulierung ablehnen, da der Freund nicht zu den versicherten Personen zählt. Für ihn besteht somit kein Versicherungsschutz, d.h. er müsste für den entstandenen Schaden selbst aufkommen und haftet mit seinem gesamten Privatvermögen.

In der Privathaftpflichtversicherung des Drohnenhalters sind ausschließlich die in dem Versicherungsvertrag genannten Personen mitversichert. Freunde, Bekannte, Kollegen, Nachbarn, etc. genießen in der Privat-Haftpflicht hingegen keinen Versicherungsschutz. Bei einer speziellen Drohnen-Halter-Haftpflichtversicherung ist das anders. Sie entspricht den Anforderungen des Luftverkehrsgesetzes und enthält die offene Pilotenklausel.

Die offene Pilotenklausel ist eine Definition aus der Luftfahrt-Haftpflichtversicherung. Sie besagt, dass alle Personen, die mit Wissen und Willen des Halters zur Steuerung der Drohne berechtigt werden, mitversichert sind. Dabei ist die Zahl der Piloten unbegrenzt. In unserem Beispiel würde eine Drohnen-Halterhaftpflichtversicherung im Vergleich zu einer Privathaftpflichtversicherung für den verursachten Schaden des Freundes einstehen.

Berücksichtigen sollten Sie auch, dass Privathaftpflichtversicherer mit Drohnenklausel nur im Rahmen der Verschuldenshaftung für Schäden mit einer Drohne eintreten. Die notwendige Gefährdungshaftung beim Drohnenflug ist üblicherweise nicht Grundlage des Versicherungsvertrages eines Privathaftpflichtversicherers.

Wie wichtig der Versicherungsschutz für Ihre Drohne auf der Grundlage der Gefährdungshaftung ist, lesen Sie in unserem separaten Blogbeitrag.

Sagt Ihnen ihr Privathaftpflichtversicherer mündlich zu, dass die Gefährdungshaftung und nicht wie üblich die Verschuldenshaftung Grundlage des Versicherungsvertrages ist, dann lassen Sie sich die Zusage schriftlich bestätigen; sofern sie nicht in der Versicherungspolice bereits fixiert ist.

Entscheiden sollten Sie sich aber am besten gleich für eine spezielle Drohnen-Halter-Haftpflichtversicherung für die private Drohnennutzung. Günstige Versicherungstarife finden Sie bereits ab 68 Euro Jahresbeitrag auf drohnen-versicherung.com

 

Drohnen in der Privathaftpflicht! Worauf Sie unbedingt achten sollten!

Eine Private Haftpflichtversicherung schützt Drohnenpiloten nicht ausreichend. Lesen Sie hier worauf Sie achten sollten!

Drohnenflug ohne Versicherungsschutz kann teuer werden!

Wer privat eine Drohne fliegt ist ständig unvorhersehbaren Gefahren ausgesetzt. Unfallszenarien gibt es genug: Ein plötzlicher technischer Defekt des Kopters in großer Flughöhe, ein Verbindungsabriss zwischen Controller und Fluggerät, ein unvorhergesehener Defekt am Akku oder eine unerwartet starke Windböe, die den Kopter mit voller Wucht auf ein Autodach schleudert. Ganz schlimm wird es, wenn Menschen durch einen Kopter verletzt werden.

Die Frage nach einem Unfall mit einer Drohne:
Wer kommt für den entstandenen Schaden auf?

Die Antwort: Der Drohnenhalter. Er haftet mit seinem gesamten Privatvermögen für alle entstandenen Schäden, die mit der Drohne verursacht wurden. Er trägt sämtliche Kosten für Personen- und Sachschäden die einem Dritten zugefügt wurden, wenn keine Haftpflichtversicherung für den Kopter besteht. Darüber hinaus erwartet den Verursacher ein Bußgeld, wenn die bestehende Versicherungspflicht missachtet und das Fluggerät ohne gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherungsschutz betrieben wurde.

In Deutschland besteht Versicherungspflicht für Drohnen

Viele Drohnenpiloten unterschätzen die potentiellen Gefahren die von einem Kopterflug ausgehen. „Es wird schon nichts passieren. Ich fliege immer vor- und umsichtig“ lautet die allgegenwärtige Meinung unbedarfter Drohnenpiloten. Nach Brancheninformationen fliegt ein Drittel aller Drohnenbesitzer in Deutschland mit unzureichendem oder gänzlich ohne Versicherungsschutz, zumal in Deutschland eine gesetzliche Versicherungspflicht für Drohnen besteht. Passiert etwas, greift der Paragraph 37, Absatz 1 des Luftverkehrsgesetzes (LuftVG).

Ein Drohnenpilot kann bereits mit einem Bußgeldbescheid rechnen, wenn er bei einer Kontrolle durch die Ordnungsbehörden oder der Polizei keinen Versicherungsnachweis für den betriebenen Kopter vorlegen kann, aus dem Umfang, Dauer und die maßgebliche Mindestdeckung hervorgeht. Die Mitnahme der Versicherungsbestätigung für den Kopter ist in Deutschland Pflicht und ebenfalls vorgeschrieben.

WICHTIG! Vor dem ersten Start unbedingt Versicherungsschutz überprüfen!

Ahnungslosigkeit schützt vor Strafe nicht. Wer seine Drohne ohne Versicherungsschutz im öffentlichen Luftraum betreibt, verstößt gegen geltende Vorschriften und geht darüber hinaus ein sehr großes Risiko ein. Die Annahme, dass das Fluggerät automatisch in einer privaten Haftpflichtversicherung mitversichert ist, ist falsch! Ist das Fluggerät nicht explizit im privaten Haftpflicht-Versicherungsvertrag eingeschlossen, existiert in der Regel auch kein Versicherungsschutz. Es sollte vor dem ersten Start geprüft werden, ob in der privaten Haftpflichtversicherung die Drohnennutzung mitversichert ist oder der Versicherungsschutz um eine Drohnen-Klausel erweitert werden kann. Sind Sie sich unsicher oder gibt es Unklarheiten, sprechen Sie mit Ihrem zuständigen Versicherungsberater.

Ist eine private Haftpflichtversicherung im Schadenfall ausreichend? Diese Checkliste hilft!

Besondere Beachtung sollte dem Hinweis des „Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur“ zum Thema Versicherungspflicht von Drohnen in der Privathaftpflichtversicherung gegeben werden. Auf der Internetseite heißt es:

…. Unbemannte Luftfahrtsysteme und Flugmodelle unterliegen bereits heute – wie alle Luftfahrzeuge – den Regelungen über die Haftpflicht für Drittschäden nach den § 33 ff. LuftVG. Da es sich jeweils um den Betrieb eines Luftfahrzeugs handelt, sind Unfälle, die von sog. Drohnen verursacht werden, in der Regel nicht über die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. Vielmehr ist eine sog. Halterhaftpflichtversicherung erforderlich.“

Damit Sie im Schadenfall trotz einer privaten Haftpflichtversicherung mit Drohnenklausel nicht auf dem verursachten Schaden sitzen bleiben, sollten Sie Ihren Versicherungsschutz mit der beiliegenden Checkliste überprüfen. Welche Leistungen bietet Ihnen Ihre Private Haftpflichtversicherung mit Drohnenklausel im Vergleich zu einer speziellen Drohnen-Luftfahrt-Haftpflichtversicherung? Die beiliegende Checkliste zeigt Ihnen auf, worauf Sie bei einer Drohnen-Haftpflichtversicherung achten sollten!

Umfassender Versicherungsschutz bereits ab 6,40 € im Monat!

Verursachen Sie mit Ihrer Drohne einen Unfall, dann können die Schadenersatzforderungen je nach Sachlage in die hundertausende oder sogar in die Millionen Euro gehen. Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) und sichert Sie bei Personen- und Sachschäden umfassend gegen Ansprüche Dritter ab. Mit einer Drohnenversicherung für umgerechnet 6,40 € im Monat genießen Sie bestmöglichen Rundumschutz. Das sollte Ihnen das sichere und unbeschwerte Gefühl beim Drohnen fliegen Wert sein.

Für Schäden am Kopter empfehlen wir eine spezielle Drohnen-Kasko-Versicherung

Unfallschäden an Ihrem Fluggerät werden von der Haftpflichtversicherung nicht übernommen. Eine Haftpflichtversicherung ersetzt nur berechtigte Schäden Dritter. Gegen Schäden am eigenen Kopter können Sie eine separate Drohnen-Kasko-Versicherung abschließen.

Namhafte Luftfahrtversicherer bieten optimalen Versicherungsschutz

Wenn Sie sich bestmöglich und kostengünstig gegen die Risiken beim Kopter fliegen versichern möchten, dann informieren Sie sich auf drohnen-versicherung.com

In diesem Zusammenhang könnte Sie auch der Beitrag Gefährdungshaftung und Bußgelder drohen bei Verstoß gegen die Drohnen-Verordnung interessieren.

 

Ist die Mitnahme einer Drohne auf einer „Mein Schiff“-Kreuzfahrt gestattet?

Welche Bestimmungen sind bei der Mitnahme einer Drohne auf einem TUI-Kreuzfahrtschiff zu beachten?

Auf zahlreichen Internetportalen kursieren unterschiedliche Meinungen, Aussagen und Erfahrungen in Bezug auf die Mitnahme von Multikoptern auf Kreuzfahrtschiffen.

Fakt ist: Jede Reederei regelt die Mitnahme von Drohnen auf Kreuzfahrtschiffen anders. Wir wollten es genau wissen und haben uns in der TUI-Cruises Zentrale in Hamburg direkt erkundigt. Wir wollten wissen: „Ist die Mitnahme einer Drohne auf einer Kreuzfahrt mit der Mein Schiff-Flotte gestattet?“

Die Mitnahme einer Drohne für den privaten Gebrauch ist auf einer Kreuzfahrt mit der „Mein Schiff-Flotte“ grundsätzlich gestattet. Es ist auch nicht erforderlich den Kopter nach dem „Boarding“ an das Sicherheits- oder Bordpersonal zur Verwahrung zu übergeben. Die Lagerung des Fluggeräts erfolgt in Eigenverantwortung auf der gebuchten Kabine. Aus Sicherheitsgründen ist der Betrieb eines Kopters an Bord der gesamten „Mein Schiff-Flotte“ aber nicht gestattet. Für die Kopterflüge an Land sowie für die Einhaltung der örtlichen Bestimmungen und notwendigen Genehmigungen ist der Nutzer selbst verantwortlich.

Die Bestimmungen sind auf der Webseite von „Mein Schiff“ in der Rubrik „Service & Information“ unter FAQ / An- und Abreise / Gepäck nachzulesen.

Wenn Sie erfahren möchten, wie die Mitnahme eines Multikopters auf einer AIDA-Kreuzfahrt gehandhabt wird, dann informieren Sie sich auf Drohnen-journal.de

Denken Sie vor der Nutzung Ihrer Drohne immer an den notwendigen Versicherungsschutz. Wir bieten Ihnen auf Drohnen-Versicherung.com günstige Deckungskonzepte mit weltweitem Versicherungsschutz zu günstigen Konditionen an.

Faltbare Reisedrohne hört aufs Wort

Auf der IFA in Berlin präsentiert Yuneec die erste faltbare Reisedrohne, die per Sparchsteuerung navigiert werden kann.

Jedes Jahr werden auf der international führenden Messe für Unterhaltungselektronik und Elektro-Haushaltsgeräte, der IFA in Berlin, die neuesten technischen Entwicklungen und Innovationen präsentiert. Bis zum 05. September 2018 haben Händler, Einkäufer und die Medien noch Gelegenheit sich einen umfassenden Marktüberblick zu verschaffen.

In diesem Jahr wurde erstmalig eine faltbare Reisedrohne präsentiert, die über innovative Sprachbefehle gesteuert werden kann. Sie kommt aus dem Hause Yuneec und heißt: Mantis Q. Sie wiegt keine 500 Gramm und kann bis zu 33 Minuten in der Luft bleiben. Egal ob beim Starten, Landen oder wenn sie Fotos oder Videos aufnehmen soll, der kleine Kopter hört aufs Wort. Mit der integrierten Social Sharing Funktion können die mit der Mantis Q angefertigten Fotos oder 4K-Videos direkt aus der App in die sozialen Netzwerke gepostet werden.

Im Sport-Modus erreicht die Mantis Q eine Fluggeschwindigkeit von unglaublichen 72km/h und liefert Livebilder in Top Speed-Bereich. Sobald die Drohnenkamera der Mantis Q Dein Gesicht erkennt, macht sie ein Foto von Dir. Das macht die praktische Gesichtserkennung möglich – ideal für tolle Selfies und Videos. Darüber hinaus verfügt der Kopter zum „Immer-dabei-haben“ über intelligente Flugmodi wie zum Beispiel dem Point of Interest (Objekt-Rundum-Flug), dem Journey Mode, der Return Home- und einer vollautomatischen Lande-Funktion. Zusammengefaltet ist die Mantis Q nicht größer als eine Schokoladentafel und somit der ideale Begleiter für unterwegs. Sie ist auch ohne vorheriges Flugtraining leicht und intuitiv zu steuern.

Die Mantis Q hat einen Einzelhandelspreis von 499 Euro. Für 599 Euro ist sie mit X-Pack erhältlich, das insgesamt drei Akkus, zweit Ersatzpropeller-Sets und eine kleine Fototasche enthält. Beide Varianten sind bereits im Fachhandel erhältlich.

Die technische Weiterentwicklung der Kopter schreitet immer weiter voran. Trotz vieler technischer Raffinessen und Sicherheitsmaßnahmen die heute in die Fluggeräte verbaut werden, kann das Risiko eines Unfalls nicht ausgeschlossen werden. Es besteht, sobald der Kopter von Boden abhebt. Im Rahmen des Neuerwerbs einer Drohne sollten Sie an den Haftpflicht-Versicherungsschutz denken, der in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist. Alles, was Sie über den Versicherungsschutz Ihrer Drohne wissen müssen, finden Sie auf Drohnen-Versicherung.com

Trotz Verbot! Mehr Drohnen an NRW-Flughäfen gesichtet als 2017!

Unerlaubte Drohnenflüge in Flughafennähe nehmen zu!

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) zeigt sich aktuell sehr besorgt. In diesem Jahr sind im Luftraum der Flughäfen Köln/Bonn und Dortmund bereits mehr Drohnen registriert worden als im ganzen Jahr 2017. Eine erschreckende Zwischenbilanz. Trotz einem gesetzlichen Drohnen-Flugverbot in der Nähe von Flughäfen, werden immer wieder ferngesteuerte Multikopter in diesen hoch sensiblen Luftraum gebracht. Am Köln/Bonner Flughafen zählte die Deutsche Flugsicherung bisher bereits sieben Drohnen im Start- und Landebereich großer Passagiermaschinen. Dieses unvorsichtige Verhalten gefährdet massiv den zivilen Luftverkehr!

Nur dreieinhalb Monate zuvor musst wegen eines unerlaubten Drohnenfluges die Start- und Landebahn des Flughafens Köln/Bonn komplett gesperrt werden, weil eine Drohne einer landenden Passagiermaschine zu nahe gekommen war. Doch diese Verstöße beschränken sich nicht nur auf NRW-Flughäfen. In diesem Jahr sind lt. DFS mehr als 100 Drohnen in flughafennähe gesichtet worden. Das sind 10% mehr als 2017. Wird ein Drohnenpilot gestellt, droht ihm ein hohes Bußgeld.

Drohnen dürfen in Deutschland nicht überall fliegen! Das Luftfahrtgesetz regelt den Betrieb von Fluggeräten über besondere Bestimmungen und Regeln, die jeder Drohnenpilot kennen sollte. Die Deutsche Flugsicherung gibt dazu auf ihrer Website zahlreiche Tipps und Hinweise für den sicheren Drohnenflug und stellt auch eine spezielle App kostenfrei zur Verfügung.

Es wäre wünschenswert, wenn alle Drohnen-Verkäufer ihre Kunden bereits im Verkaufsgespräch über die gesetzlichen Bestimmungen und die vorgeschriebene Versicherungspflicht für Drohnen informieren würden. So sollte jeder angehende Drohnenpilot wissen, dass ein Multikopter, der in Deutschland in den öffentlichen Luftraum gebracht wird per Gesetz haftpflichtversichert sein muss! Nähere Informationen zur Drohnen- Haftpflichtversicherung finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Drohnen unter 100 Euro: Was taugen sie?

Die WDR-Servicezeit hat drei preiswerte Einsteiger-Drohnen getestet.

Drohnen, die als Freizeitbeschäftigung genutzt werden, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Flugmodelle – für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel. Speziell Anfänger, die bisher noch keine Drohne geflogen haben, nutzen für ihre ersten Flugversuche zunächst ein preiswertes Einstiegsmodell. Doch was taugen diese Kopter unter 100 Euro überhaupt? Dieser Frage ist die WDR-Servicezeit nachgegangen. Sie hat drei Drohnenmodelle zu unterschiedlichen Preisen bis 100 Euro in den Kategorien Steuerung und Flugverhalten, Kameratechnik und Crash-Sicherheit getestet. Das Ergebnis finden Sie in dem ca. 7 minütigen Kurzfilm.

Was viele Kopterpiloten, die sich zur Freizeitbeschäftigung eine Drohne kaufen, nicht wissen ist: In Deutschland besteht für Drohnen eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherungspflicht. Der Kopter wird entweder in die private Haftpflichtversicherung in Form eines Zusatzes eingebunden (sofern überhaupt möglich!) oder man entscheidet sich am besten direkt für eine spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung und ist somit optimal abgesichert. Die Verkäufer von Mulikoptern, ob im Internet oder stationär, weisen leider nicht immer ausreichend oder teilweise auch gar nicht auf die bestehende Versicherungspflicht für Multikopter in Deutschland hin. Wichtig zu wissen ist, dass, wenn kein Versicherungsschutz für das Fluggerät vorliegt, im Unglücksfall der Halter bzw. Pilot für alle mit der Drohne verursachten Personen- oder Sachschäden gegenüber Dritten persönlich mit seinem gesamten Privatvermögen haftet. Eine spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung, die Sie als Piloten gegen die Risiken beim Fliegen mit ihrem Kopter schützt, kostet keine 70 Euro im Jahr. Nähere Information dazu finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Welche Vorschriften Sie als Drohnenpilot im Urlaubsland Spanien kennen sollten!

Gesetzliche Regeln für den Drohnenflug in Spanien

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Schönes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein und Urlaubsregionen die man nur allzu gerne mit der mitgenommenen Drohne aus der Vogelperspektive aufnehmen möchte, um sie anschließend den Daheimgeblieben zu zeigen. Deshalb können es Drohnenpiloten kaum erwarten, ihren Kopter im Urlaubsland aufsteigen zu sehen, um einzigartige Fotos zu schießen oder atemberaubende Videos spektakulärer Landschaften zu filmen.

Laut dem deutschen Reiseverband verbringen in diesem Jahr zwei Drittel aller Deutschen ihren Urlaub im Ausland. Hauptreiseziele: Länder rund um das Mittelmeer. Allen voran Spanien, Italien, Griechenland und auch wieder die Türkei – mit steigenden Zuwachsraten. Portugal, Kroatien, Tunesien und Ägypten zieht auch wieder mehr Urlauber in diesem Jahr an.

Doch Vorsicht! Jeder Drohnennutzer weiss, dass es in Deutschland Drohnengesetze gibt, die es zu beachten gilt. Aber welche Gesetze, Richtlinien, Verordnungen und Regeln gelten im europäischen Ausland?
Schützen Sie sich vor dem ersten Drohnenstart im Urlaubsland vor eventuellen Strafen und erkundigen Sie sich im Vorfeld über die in ihrem Urlaubsland geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Wir haben die wichtigsten Vorschriften für das Urlaubsland-Nr. eins der Deutschen – Spanien – nachfolgend für Sie zusammengefasst:

Folgende Vorschriften sollten unbedingt beachtet werden:

Drohnen werden in Spanien als Modellflugzeuge eingestuft und sind grundsätzlich zur privaten Nutzung erlaubt. Sie unterliegen den Bestimmungen der spanischen Behörde für Luftsicherheit, kurz AESA (Agencia Esanola de Seguridad Aerea). Die Vorschriften gelten für das spanische Festland, wie auch für die spanischen Ferieninseln.

Eine Plaketten-Kennzeichnung, wie sie in Deutschland für Drohnen ab 250 Gramm gesetzlich vorgeschrieben ist, gibt es in Spanien nicht.

Drohnen dürfen in Spanien mit einem Startgewicht bis zu 2 Kilogramm maximal 120 Meter hoch und nur in direkter Sichtweite – maximal 500 m weit – geflogen werden.

Der Betrieb ist nur tagsüber gestattet. Nachts nicht!

Flugverbote:

In kontrolliertem Luftraum in denen andere Luftfahrzeuge wie Hubschrauber oder Flugzeuge verkehren ist für Drohnenflug grundsätzlich untersagt. Ebenso wie in militärischen Gebieten. Generell sollte zu Flughäfen und Flugplätzen ein Sicherheitsabstand von mehreren Kilometern (mindestens 8 Km) eingehalten werden.

Gebiete in denen andere Luftfahrzeuge wie Gleitschirmflieger oder Fallschirmspringer verkehren sind für den Drohnenbetrieb tabu.

In spanischen Städten oder Siedlungen dürfen Drohnen nicht fliegen, es sei denn, sie wiegen weniger als 250 Gramm und fliegen nicht höher als 20 Meter. Zu Gebäuden ist stets ein Sicherheitsabstand von mindestens 150 Metern einzuhalten.

Stark frequentierte Straßen innerhalb und außerhalb von Ortschaften, sowie von Menschen frequentierte Strände, öffentliche Parkanlagen oder Menschansammlungen, z.B. auf Konzerten, dürfen nicht überflogen werden.

Für Flüge an gewissen Strandabschnitten können Sonderregelungen gelten. Hier sollte man sich am besten vor Ort bei den lokalen Polizeistationen erkundigen.

Wer Flüge in Nationalparks plant, sollte sich zuvor eine Genehmigung von der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde besorgen.

Eine Drohnen-Haftpflicht-Versicherung ist für Hobbyflieger in Spanien nicht zwingend vorgeschrieben, aber sie wird dringend empfohlen. Sicher ist, dass bei einem Unfall alle Schäden, die durch eine Drohne verursacht wurden, in die Verantwortung des Piloten fallen. Dieser ist für alle Schäden persönlich haftbar.Vermeiden Sie Verstöße gegen die vorgenannten Regeln, die im schlimmsten Fall mit einer Anzeige und hohen Bußgeldern geahndet werden. Wie hoch ein Bußgeld ausfällt, richtet sich nach der Schwere des Verstoßes. Lassen Sie es nicht soweit kommen!

Urlaubsreisende die ihre Drohne mit nach Spanien nehmen möchten, sollten sich im Vorfeld erkundigen, ob im Urlaubsland selbst auch ausreichender Versicherungsschutz besteht; auch hinsichtlich der bestehenden Versicherungssumme. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung mit weltweiter- oder europaweiter Deckung können Sie in 3 Minuten für nur 68 Euro Jahresbeitrag abschließen. Nähere Informationen finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt über die aktuelle Gesetzeslage und geltenden Vorschriften zum Drohnenbetrieb in Ihrer Ferienregion. Es ist durchaus möglich, dass regionale Behörden eigene Auflagen erlassen haben. Das Touristikbüro in Ihrem Urlaubsgebiet hilft ihnen sicher weiter.

Die Informationen für den Drohnenflug in Spanien haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Für die Richtigkeit der Angaben können wir keine Haftung übernehmen.