Drohnen unter 100 Euro: Was taugen sie?

Die WDR-Servicezeit hat drei preiswerte Einsteiger-Drohnen getestet.

Drohnen, die als Freizeitbeschäftigung genutzt werden, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Flugmodelle – für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel. Speziell Anfänger, die bisher noch keine Drohne geflogen haben, nutzen für ihre ersten Flugversuche zunächst ein preiswertes Einstiegsmodell. Doch was taugen diese Kopter unter 100 Euro überhaupt? Dieser Frage ist die WDR-Servicezeit nachgegangen. Sie hat drei Drohnenmodelle zu unterschiedlichen Preisen bis 100 Euro in den Kategorien Steuerung und Flugverhalten, Kameratechnik und Crash-Sicherheit getestet. Das Ergebnis finden Sie in dem ca. 7 minütigen Kurzfilm.

Was viele Kopterpiloten, die sich zur Freizeitbeschäftigung eine Drohne kaufen, nicht wissen ist: In Deutschland besteht für Drohnen eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherungspflicht. Der Kopter wird entweder in die private Haftpflichtversicherung in Form eines Zusatzes eingebunden (sofern überhaupt möglich!) oder man entscheidet sich am besten direkt für eine spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung und ist somit optimal abgesichert. Die Verkäufer von Mulikoptern, ob im Internet oder stationär, weisen leider nicht immer ausreichend oder teilweise auch gar nicht auf die bestehende Versicherungspflicht für Multikopter in Deutschland hin. Wichtig zu wissen ist, dass, wenn kein Versicherungsschutz für das Fluggerät vorliegt, im Unglücksfall der Halter bzw. Pilot für alle mit der Drohne verursachten Personen- oder Sachschäden gegenüber Dritten persönlich mit seinem gesamten Privatvermögen haftet. Eine spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung, die Sie als Piloten gegen die Risiken beim Fliegen mit ihrem Kopter schützt, kostet keine 70 Euro im Jahr. Nähere Information dazu finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Welche Vorschriften Sie als Drohnenpilot im Urlaubsland Spanien kennen sollten!

Gesetzliche Regeln für den Drohnenflug in Spanien

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Schönes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein und Urlaubsregionen die man nur allzu gerne mit der mitgenommenen Drohne aus der Vogelperspektive aufnehmen möchte, um sie anschließend den Daheimgeblieben zu zeigen. Deshalb können es Drohnenpiloten kaum erwarten, ihren Kopter im Urlaubsland aufsteigen zu sehen, um einzigartige Fotos zu schießen oder atemberaubende Videos spektakulärer Landschaften zu filmen.

Laut dem deutschen Reiseverband verbringen in diesem Jahr zwei Drittel aller Deutschen ihren Urlaub im Ausland. Hauptreiseziele: Länder rund um das Mittelmeer. Allen voran Spanien, Italien, Griechenland und auch wieder die Türkei – mit steigenden Zuwachsraten. Portugal, Kroatien, Tunesien und Ägypten zieht auch wieder mehr Urlauber in diesem Jahr an.

Doch Vorsicht! Jeder Drohnennutzer weiss, dass es in Deutschland Drohnengesetze gibt, die es zu beachten gilt. Aber welche Gesetze, Richtlinien, Verordnungen und Regeln gelten im europäischen Ausland?
Schützen Sie sich vor dem ersten Drohnenstart im Urlaubsland vor eventuellen Strafen und erkundigen Sie sich im Vorfeld über die in ihrem Urlaubsland geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Wir haben die wichtigsten Vorschriften für das Urlaubsland-Nr. eins der Deutschen – Spanien – nachfolgend für Sie zusammengefasst:

Folgende Vorschriften sollten unbedingt beachtet werden:

Drohnen werden in Spanien als Modellflugzeuge eingestuft und sind grundsätzlich zur privaten Nutzung erlaubt. Sie unterliegen den Bestimmungen der spanischen Behörde für Luftsicherheit, kurz AESA (Agencia Esanola de Seguridad Aerea). Die Vorschriften gelten für das spanische Festland, wie auch für die spanischen Ferieninseln.

Eine Plaketten-Kennzeichnung, wie sie in Deutschland für Drohnen ab 250 Gramm gesetzlich vorgeschrieben ist, gibt es in Spanien nicht.

Drohnen dürfen in Spanien mit einem Startgewicht bis zu 2 Kilogramm maximal 120 Meter hoch und nur in direkter Sichtweite – maximal 500 m weit – geflogen werden.

Der Betrieb ist nur tagsüber gestattet. Nachts nicht!

Flugverbote:

In kontrolliertem Luftraum in denen andere Luftfahrzeuge wie Hubschrauber oder Flugzeuge verkehren ist für Drohnenflug grundsätzlich untersagt. Ebenso wie in militärischen Gebieten. Generell sollte zu Flughäfen und Flugplätzen ein Sicherheitsabstand von mehreren Kilometern (mindestens 8 Km) eingehalten werden.

Gebiete in denen andere Luftfahrzeuge wie Gleitschirmflieger oder Fallschirmspringer verkehren sind für den Drohnenbetrieb tabu.

In spanischen Städten oder Siedlungen dürfen Drohnen nicht fliegen, es sei denn, sie wiegen weniger als 250 Gramm und fliegen nicht höher als 20 Meter. Zu Gebäuden ist stets ein Sicherheitsabstand von mindestens 150 Metern einzuhalten.

Stark frequentierte Straßen innerhalb und außerhalb von Ortschaften, sowie von Menschen frequentierte Strände, öffentliche Parkanlagen oder Menschansammlungen, z.B. auf Konzerten, dürfen nicht überflogen werden.

Für Flüge an gewissen Strandabschnitten können Sonderregelungen gelten. Hier sollte man sich am besten vor Ort bei den lokalen Polizeistationen erkundigen.

Wer Flüge in Nationalparks plant, sollte sich zuvor eine Genehmigung von der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde besorgen.

Eine Drohnen-Haftpflicht-Versicherung ist für Hobbyflieger in Spanien nicht zwingend vorgeschrieben, aber sie wird dringend empfohlen. Sicher ist, dass bei einem Unfall alle Schäden, die durch eine Drohne verursacht wurden, in die Verantwortung des Piloten fallen. Dieser ist für alle Schäden persönlich haftbar.Vermeiden Sie Verstöße gegen die vorgenannten Regeln, die im schlimmsten Fall mit einer Anzeige und hohen Bußgeldern geahndet werden. Wie hoch ein Bußgeld ausfällt, richtet sich nach der Schwere des Verstoßes. Lassen Sie es nicht soweit kommen!

Urlaubsreisende die ihre Drohne mit nach Spanien nehmen möchten, sollten sich im Vorfeld erkundigen, ob im Urlaubsland selbst auch ausreichender Versicherungsschutz besteht; auch hinsichtlich der bestehenden Versicherungssumme. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung mit weltweiter- oder europaweiter Deckung können Sie in 3 Minuten für nur 68 Euro Jahresbeitrag abschließen. Nähere Informationen finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt über die aktuelle Gesetzeslage und geltenden Vorschriften zum Drohnenbetrieb in Ihrer Ferienregion. Es ist durchaus möglich, dass regionale Behörden eigene Auflagen erlassen haben. Das Touristikbüro in Ihrem Urlaubsgebiet hilft ihnen sicher weiter.

Die Informationen für den Drohnenflug in Spanien haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Für die Richtigkeit der Angaben können wir keine Haftung übernehmen.

Quadrokopter bei Lidl für unter 50 Euro! Ist hierfür Versicherungsschutz nötig?

Wie steht es um den Versicherungsschutz für Drohnen aus dem Discounter?

Die international tätige Unternehmensgruppe LIDL, die über das größte Netz an Discount-Lebensmittelmärkten in Europa verfügt, hat nun auch die erfolgreiche Vermarktung von preiswerten Quadrokoptern für sich entdeckt. Aktuell finden sich im Lidl Onlineshop über sieben unterschiedliche Quadrokoptertypen für unter 50 Euro. Einige Modelle sind mit einer Kamera ausgestattet. Andere verfügen über eine Kompassfunktion, die den Kopter unabhängig von seiner Flugposition zum Standort des Piloten zurück kehren lässt. Die Funktion erlaubt es auch ein bewegtes Objekt zu verfolgen.

Quadrokopter zu günstigen Discounterpreisen. Natürlich verbergen sich hinter den Angeboten keine hochtechnisierten Fluggeräte mit ausgereifter Kameratechnik. Für Ungeübte sicherlich ein preiswerter Einstieg in die Welt der vierrotorigen Flugmodelle – für Kinder oder Jugendliche ohnehin. Selbst ein Totalcrash mit dem Kopter selbst wäre hinsichtlich der günstigen Anschaffungskosten zu verschmerzen.

Apropos Crash. Der Absturz des Kopters und der Schaden am Fluggerät selbst wäre das eine. Was ist aber, wenn bei den ersten Flugversuchen mit dem Kopter Dritte zu Schaden kommen?, Wer haftet?, Für was und in welcher Höhe? Immerhin fliegen einige Lidl-Modelle über 40 Km/h schnell und bis zu 50 m weit oder hoch. Deshalb wird auch bei einigen Fluggeräten für den Betrieb ein Mindestalter von 14 Jahren empfohlen!

Aber zurück zum Versicherungsschutz. Leider findet sich im LIDL Online-Shop kein Hinweis darauf, dass in Deutschland für derartige Fluggeräte eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherungs-Pflicht besteht. Jedes Fluggerät, das bei uns im öffentlichen Luftraum bewegt wird unterliegt dieser Versicherungspflicht; ähnlich wie in der KFZ-Versicherung.

Der Gesetzgeber unterscheidet bei der Versicherungspflicht für Drohnen auch nicht zwischen Drohnen-Modellen, Gewichtsklassen und Anwendungsbereichen. In Deutschland gibt es auch keinen Versicherungserlass speziell für Spielzeug-Drohnen. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Multikopter ist somit keine Ermessenssache, sondern Pflicht für alle Drohnensteuerer; egal wie alt oder jung er ist. Ist der Drohnenpilot noch nicht volljährig, dann sind die Eltern angehalten für den Piloten oder die Pilotin einen entsprechenden Haftpflichtversicherungsschutz zu gewährleisten.

Einige private Haftpflichtversicherungen haben Multikopter bereits in ihren Versicherungsumfang mit aufgenommen, andere nicht. Erkundigen Sie sich vor dem ersten Start bei ihrer Haftpflichtversicherung, ob Fluggeräte dieser Art mitversichert sind! Wichtig! Einige Private Haftpflichtversicherer versichern Kopter nur bis zu einem bestimmten Abfluggewicht. Informieren Sie sich vorher, wie schwer ihr Kopter wirklich ist, für den Sie Versicherungsschutz benötigen.

Übrigens: Wiegt Ihr Kopter mehr als 250 Gramm, muss er in Deutschland mit einem feuerfesten Hinweisschild ausgestattet sein, welches den Namen und die Anschrift des Eigentümers trägt.

Wenn Sie sich über alle rechtlichen Grundlagen und über die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungspflicht für Multikopter informieren möchten, dann besuchen Sie die Website drohnen-versicherung.

Aktuelle Drohnen-Modelle bei real.de Hinweis zur Versicherungspflicht verzweifelt gesucht!

Information zur gesetzlichen Versicherungspflicht von Drohnen fehlt bei vielen Anbietern!

Auch die Einzelhandelskette real, die mehrere hundert Supermärkte in Deutschland betreibt, bietet dem privaten Hobbypiloten über den eigenen Onlineshop eine Vielzahl unterschiedlicher Drohnen-Modelle an. Die Auswahl kann sich sehen lassen.

Über 1.200 Artikel umfasst das Drohnen- und Multikopter-Sortiment, in dem auch Ersatzteile und Zubehör enthalten sind. Das große Angebot verschiedener Hersteller, wie z.B. DJI, Parrot, Walkera, Yuneec und Zerotech, lässt sich mittels einer einfach zu bedienenden Suchfunktionsleiste schnell selektieren. Der gewünschte Artikel lässt sich über verschiedene Suchfunktionen wie Artikelpreisspanne, Kameraausstattung, Hersteller, Aktionsangebot, Altersempfehlung und Gewicht sehr leicht finden.

Die technischen Produktinformationen zu den einzelnen Drohnenmodellen sind dazu ausführlich beschrieben. In einem kurzen und nicht besonders auffälligen Absatz wird auf die seit Oktober 2017 neu geltenden gesetzlichen Pflichten hinsichtlich des Besitzes und der Benutzung von Drohnen verwiesen. Dazu wird auf den PDF-Auszug der Verordnung zur „Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ verlinkt.

Für einen Laien ist es sicherlich eine Herausforderung, die Quintessenz des umfangreichen Gesetzestextes auf Anhieb zu verstehen. Ein ganz wesentlicher Hinweis zum gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherungsschutz ist leider nicht zu finden! Entsprechend dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) §43, Absatz 2 besteht nämlich die Pflicht, dass Drohnen in Deutschland nur mit einem gültigen Haftpflichtversicherungsschutz gemäß dem deutschen Luftfahrtverkehrsgesetz betrieben werden dürfen. Darüber hinaus besteht die Pflicht, alle Drohnen mit einem Startgewicht von über 250 Gramm mit einer Plakette auszustatten, die den Namen und die Adresse des Eigentümers trägt, übrigens auch auf Modellflugplätzen! Desweiteren wäre es für unbedarfte Hobbypiloten hilfreich, wenn augenfällig darauf hingewiesen würde, dass nach den gesetzlichen Vorschriften Drohnen nicht höher als 100 Meter und generell nur auf Sichtweite geflogen werden dürfen.

Schwierig herauszulesen ist auch, wo in Deutschland Drohnen fliegen dürfen und wo es strikt verboten ist. Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 2 Kilogramm, wie zum Beispiel der Quadrokopter Inspire 1 V2 von DJI, dürfen von Hobbypiloten nur geflogen werden, wenn ein entsprechender Kenntnisnachweis, ein sog. Drohnenführerschein, vorliegt.

Einsteiger die sich eine Drohne kaufen möchten, könnten sich auch für folgende Fragen interessieren:

  1. Benötige ich für Spielzeugdrohnen auch eine Haftpflichtversicherung?
  2. Bietet eine Privat-Haftpflichtversicherung für meinen Drohnenflug ausreichenden Schutz?
  3. Wo darf ich in meiner Umgebung bedenkenlos meine Drohne fliegen lassen?

Antworten zu diesen Fragen und wertvolle Hinweise für den optimalen Versicherungsschutz Ihres Multikopters finden Sie auf drohnen-versicherung.com unter der Rubrik Rechtliches und Wissen & Service oder auf drohnenversicherung.blog.

Die 5 häufigsten Fragen zur Drohnen-Haftpflicht-Versicherung

Die Antworten auf die häufigsten Fragen zur Drohnen-Haftpflicht haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Täglich erreichen uns Anfragen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung, telefonisch oder per Email. Wir haben die häufigsten Fragen mit den dazugehörigen Antworten in diesem Blog für Sie nochmals zusammengefasst. Viele weitere interessante Fragen und Antworten zur Drohnen-Haftpflichtversicherung finden Sie auf unserer Website Drohnen-Versicherung.com unter dem Bereich „Wissen und Service“.

„Welche Drohnen-Haftpflichtversicherung würden Sie mir empfehlen?“

Eine direkte Empfehlung können wir als Versicherungsmakler nicht aussprechen. Da wir ausschließlich mit namhaften Luftfahrt-Versicherern wie der R+V, der HDI und ZURICH Versicherung zusammenarbeiten, bieten wir für den privaten wie auch für den gewerblichen Interessenten günstige Deckungskonzepte mit umfangreichen Versicherungsleistungen an, die sich inhaltlich nur geringfügig unterscheiden.
Damit Sie den für Ihre Bedürfnisse optimalen Tarif auswählen können, haben wir die wichtigsten Eckdaten verschiedener Tarife für Sie zusammengefasst und daraus einen übersichtlichen Drohnen-Haftpflichtversicherungsvergleich erstellt.

„Wer ist außer dem Versicherungsnehmer mitversichert?“

In unseren Versicherungsbedingungen sind alle Personen mitversichert, die mit Wissen und Willen des Versicherungsnehmers zur Steuerung der Drohne berechtigt sind. Das können Lebenspartner, Angehörige, Verwandte, Freunde oder andere Dritte berechtigte Personen sein. In der Luftfahrt-Haftpflichtversicherung spricht man auch von der „offenen Pilotenklausel“. Es ist wichtig zu wissen, dass Piloten, die Drohnen mit einem Startgewicht von über 2 Kilogramm außerhalb eines Modellflugplatzes betreiben möchten, einen gesetzlich geforderten Kenntnisnachweis benötigen. Dieser Kenntnisnachweis ist Pflicht, sowohl für den Drohnenhalter als auch für alle berechtigten Personen (Mindestalter: 16 Jahre) die die Drohne steuern möchten.

„Wenn ich eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abgeschlossen habe, ist mein Kopter doch auch mitversichert, oder?“

Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Drohnen ist gemäß Luftverkehrsgesetz §43 in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Die Luftfahrt-Haftpflichtversicherung deckt nur Schäden von Dritten, wie Personen- und /oder Sachschäden ab. Auch Vermögensschäden sind versichert, z.B. bei der R+V Versicherung. Kommt im Unglücksfall der eigene Kopter zu Schaden, ist dieser in der Drohnen-Haftpflichtversicherung nicht mitversichert. Am Beispiel der KFZ-Haftpflicht lässt sich diese Frage einfach beantworten. Wer mit meinem teilkaskoversicherten PKW einen Unfall verursacht, wird von der Versicherung „nur“ den Fremdschaden reguliert bekommen. Besitzt der Fahrer hingegen auch eine KFZ-Vollkasko-Versicherung, dann werden auch die Reparaturkosten am eigenen Fahrzeug übernommen. Im Bereich der Luftfahrtversicherung verhält es sich genauso. Wer seinen eigenen Kopter gegen Schäden versichern möchte, der schließt idealerweise zu seiner Drohnen-Haftpflicht eine Drohnen Kasko-Versicherung ab. Sie tritt zum Beispiel ein, wenn es mit der Drohne zu einem Absturz kommt. Eine Drohnen-Kasko-Versicherung ist aber nur dann sinnvoll, wenn es sich um ein hochwertiges Flugmodell mit teurem Equipment handelt, wie z.B. eine hochauflösende Kamera. Nähere Informationen zum Leistungsumfang und zu den Versicherungstarifen einer Drohnen-Haftpflicht-Versicherung der KRAVAG und HDI finden Sie auf unserer Website.

Wichtig: Eine Drohnen-Kaskoversicherung ersetzt nicht die gesetzliche geforderte Drohnen-Haftpflichtversicherung. Es handelt sich hierbei, um zwei voneinander getrennte Versicherungsverträge.

„Ich habe mir eine neue Drohne gekauft. Was ist jetzt zu tun?“

Es kommt immer häufiger vor, dass bereits bestehende Versicherungsverträge hinsichtlich eines Flugmodellwechsels inhaltlich korrigiert werden müssen, weil der Versicherungsnehmer das bisherige Flugmodell gegen ein anderes Fluggerät getauscht hat. Um den Versicherungsschutz auf das neue Flugmodell zu übertragen, benötigen wir vom Versicherungsnehmer einen schriftlichen Hinweis per Post oder per Email der nachfolgende Angaben enthalten sollte: Versicherungsschein-Nr., Hersteller, Modellbezeichnung und Seriennumer des neuen Fluggeräts, Abfluggewicht und Anschaffungspreis.

„Welche Deckungssumme würden Sie mir empfehlen?“

Die Wahl der richtigen Versicherungssumme ist ein wesentlicher Bestandteil einer Luftfahrthaftpflicht-Versicherung. Sie kann bei den jeweiligen Versicherern zwischen 1 und 10 Millionen Euro gewählt werden. Weil uns so viele Fragen zum Thema „Versicherungssumme in der Drohnen-Haftpflichtversicherung“ erreicht haben, haben wir diesem Thema einen eigenen Blogbeitrag gewidmet, mit dem Titel „Was sollten Sie bei der Wahl der Deckungssumme einer Drohnen-Haftpflichtversicherung beachten?“.

Bei speziellen Fragen im Bereich der Drohnen-Haftpflichtversicherung beraten und unterstützen wir Sie gerne. Rufen Sie uns einfach an unter 02203 / 98 88701 oder schreiben Sie uns einfach eine Email an kontakt@rosa-versicherungen.de

Was sollten Sie bei der Wahl der Deckungssumme einer Drohnen-Haftpflichtversicherung beachten?

Welche Versicherungssumme sollte gewählt werden?

Da es sich bei der Wahl der richtigen Versicherungssumme um eine wichtige Entscheidung handelt, wollen wir diesem Thema heute einen eigenen Beitrag widmen.

Was bedeutet Deckungssumme eigentlich?

Ein wesentlicher Bestandteil einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ist die Deckungssumme, die auch Versicherungssumme genannt wird. Die Deckungssumme entspricht der maximalen Höchstentschädigung für die der Versicherer gegenüber dem Versicherungsnehmer bei notwendigen Entschädigungsleistungen haften muss. Das heißt aber nicht, dass in einem Schadenfall die komplette Versicherungssumme ausbezahlt wird. Das Schadenereignis wird nur im Rahmen der tatsächlich eingetretenen Kosten reguliert. Die Höhe der Deckungssumme wird vor Vertragsabschluss zwischen dem Versicherungsnehmer und dem Versicherer fest vereinbart.

In welcher Höhe ist eine Deckungssumme sinnvoll?

Es ist sinnvoll die unterschiedlichen Deckungssummen mit den dazugehörigen Jahresprämien zu vergleichen. Die Beitragsdifferenzen zwischen höheren und niedrigen Versicherungssummen sind relativ gering.

Dazu ein Beispiel:

Eine Luftfahrt-Versicherung für einen privat genutzten Multikopter mit weltweitem Versicherungsschutz in Höhe von 1 Million Euro kostet, ohne Selbstbeteiligung, bei der R+V Versicherung nur 77,11 Euro. Wünschen Sie eine Verdreifachung der Versicherungssumme, auf 3 Millionen Euro, kostet das nur einen jährlichen Mehrbeitrag von 33 Euro. Insofern beträgt der Versicherungsschutz bei einer Deckungssumme von 3 Millionen Euro nur 110,43 Euro. Die Versicherungssumme sollte generell nicht zu gering gewählt werden. Nach oben hin, gibt es keine Einschränkungen. Versicherungssummen über 10 Millionen Euro können beim jeweiligen Versicherer angefragt werden.

Welche Deckungssummen in der Drohnen-Haftpflicht gibt es?

Im Allgemeinen bewegen sich die frei wählbaren Deckungssummen im Haftpflichtversicherungsbereich für Drohnen zwischen 1 Million und 10 Millionen Euro. Die Deckungssumme steht natürlich immer in direktem Zusammenhang mit der Jahresprämie der jeweiligen Versicherung. Je höher die Versicherungssumme bzw. der Versicherungsschutz, desto höher ist die Jahresprämie. Auf unserer Website drohnen-versicherung.com bieten wir insgesamt sieben unterschiedliche Deckungssummen an.

Private oder gewerbliche Drohnennutzung?
Was bei der Versicherungssumme zu beachten ist!

Gewerblich genutzte Drohnen dienen in erster Linie einem kommerziellen Zweck und werden in der Regel häufiger genutzt als private Drohnen. Allein aufgrund des Nutzungsgrades und der unbekannten Einsatzgebiete z.B. für genehmigte Vermessungsflüge, Dachbegutachtungen, Immobilienaufnahmen, Imagefilmaufnahmen etc. liegt für den Flugbetrieb ein viel größeres Gefahrenpotential vor, als bei einem privaten Freizeitpiloten, der seine Drohne ausschließlich bei schönem Wetter in gewohnter Umgebung aufsteigen lässt. Vor diesem Hintergrund ist es ratsam, Drohnen, die ausschließlich im gewerblichen Bereich eingesetzt werden mit einer hohen Deckungssumme zu versichern.

In welcher Beziehung steht das Sonderziehungsrecht (SZR) zur Versicherungssumme?

Mit dem Begriff „Sonderziehungsrecht“ wird eine künstlich eingeführte Währungseinheit bezeichnet. Es handelt sich um eine Recheneinheit des Internationalen Währungsfonds (IWF), die ausschließlich bei internationalen Haftungsansprüchen verwendet wird, u.a. in der Luftfahrt. Die Sonderziehungsrechte basieren auf den vier wichtigsten Weltwährungen: Euro, Dollar, Yen und dem britischen Pfund. Die Rechengröße wird täglich neu festgelegt. Das Haftungslimit bzw. die Mindestversicherungssumme wird gemäß Luftfahrtgesetz nicht in Euro angegeben sondern in dieser Rechnungseinheit. Für Luftfahrzeuge mit einem Abfluggewicht von bis zu 500 Kg, zu den auch Drohnen zählen, beträgt die vorgeschriebene Mindestversicherungssumme 750.000 SZR. Das Sonderziehungsrecht lässt sich gegenüber dem Euro Wert mit Hilfe eines Wechselkursrechners (Wechselkursrechner) schnell und exakt ermitteln. Die 750.000 SZR die auch für Drohnen zutreffen, entsprechen aktuell 909 802 Euro (Stand: 30.05.2018).

Gibt es Vorschriften, die bei der Wahl der Deckungssumme zu beachten sind?

Nein, hinsichtlich der Deckungssumme sind keine gesetzlichen Vorschriften zu beachten. Der Gesetzgeber sieht lediglich eine Mindestversicherungssumme in Höhe der jeweiligen Sonderziehungsrechte für Personen- und Sachschäden vor. Das ist im Luftverkehrsgesetz (LuftVG, §43) so geregelt. Luftfahrtversicherer, die Haftpflichtversicherungen für Drohnen anbieten, berücksichtigen bereits bei allen Versicherungsangeboten diese Mindestdeckungsgrenze.

Was passiert, wenn die Schadenhöhe die Versicherungssumme übersteigt?

Ist die Deckungssumme zu gering gewählt worden, und die Kosten für Personen- oder Sachschaden fallen höher aus als die vereinbarte Versicherungssumme, dann haftet der Versicherungsnehmer für alle Kosten die über die vereinbarte Deckungssumme hinaus gehen mit seinem gesamten Privatvermögen. Insofern ist es ratsam, die Versicherungssumme nicht zu gering zu wählen, denn insbesondere Personenschäden können schnell in die Millionen gehen.

Welche Deckungssumme ist die Richtige?

Über die Höhe der Deckungssumme können nur schwer allgemeingültige Aussagen getroffen werden. Wir stoßen im Internet immer wieder auf völlig unterschiedliche Aussagen die die Höhe der Versicherungssumme für Drohnen betreffen. Die einen empfehlen grundlegend eine Mindestdeckung beim Drohnenflug von 10 Millionen Euro, andere schreiben, sie sollte im Privatbereich auf keinen Fall die 5 Millionen Euro Grenze unterschreiten!

Letztendlich ist die Entscheidung über die Höhe der Versicherungssumme immer vom persönlichen Sicherheitsbedürfnis jedes Einzelnen abhängig. Je mehr Sicherheit Sie als Drohnenpilot anstreben, desto höher sollte die Deckungssumme vereinbart werden, um das Haftungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Die Luftfahrtversicherer bieten dazu eine große Auswahl unterschiedlicher Versicherungssummen an.

Wie Sie sich auch immer entscheiden, Sie sollten vor dem Abschluss einer Drohnen-Haftpflichtversicherung eine aktive Entscheidung über die Höhe der Versicherungssumme treffen. Führen Sie sich immer vor Augen, welche Schäden Ihre Drohne verursachen kann! Die Entscheidung darüber treffen Sie als Versicherungsnehmer immer selbst und eigenverantwortlich.

Jetzt aktuell bei LIDL: Jamara Quadrocopter Q180.2

Gesetzliche Versicherungspflicht für Drohnen

Der Discounter LIDL bietet ab Montag, den 14.05.2018 einen Quadrocopter der Firma JAMARA für unter 20 Euro an. Er ist in allen LIDL-Filialen erhältlich, kann aber auch im LIDL online-shop bestellt werden. Der Quadrokopter verfügt über keine Kamera, dafür aber über erstaunliche Funktionen zu einem günstigen Preis. Wie z.B. über eine elektronische Kompass-/Flyback-Funktion, die per Fernsteuerung ein- und ausgeschaltet werden kann, sowie einer Fluglagenkontrolle. Das Fluggerät ist in der Lage mittels einer speziellen Flugfunktion einen 360° Flipsalto in alle Richtungen zu fliegen. Der Kopter kann in- und outdoor genutzt werden. Die beiden Flugmodi langsam und schnell, lassen den Jamara Quadrokopter in der Turbofunktion 40km/h schnell fliegen. Die Reichweite des 36,2 Gramm schwerern Modells beträgt 40 Meter, die Akkuladezeit zirka 60 Minuten, die Flugzeit nur 5-10 Minuten.

Im Lieferumfang enthalten ist neben dem Kopter, eine Fernsteuerung, Ersatzrotorblätter, ein Akku, 3 Batterien, ein Schraubendreher, ein USB-Kabel und eine Bedienungsanleitung.

Wie in der Produktbeschreibung, die im LIDL Onlineshop eingesehen werden kann, beschrieben, handelt es sich bei dem Jamara Quadrokopter nicht um ein bloßes Spielzeug, sondern um einen Modellbauartikel. Die Altersempfehlung wird mit 14 Jahren angegeben.

Worauf der Käufer vor dem Kauf leider nicht hingewiesen wird: Die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungspflicht von Fluggeräten dieser Art. Jedes Fluggerät, das in Deutschland im öffentlichen Luftraum bewegt wird, unterliegt der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherungspflicht.

Seitens des Gesetzgebers wird in puncto Versicherungspflicht nicht zwischen Drohnen-Modellen, Gewichtsklassen oder Anwendungsbereichen unterschieden. In Deutschland gibt es auch keinen Versicherungserlass für Spielzeug-Drohnen. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Drohnen ist somit keine Ermessenssache, sondern Pflicht für alle Drohnenpiloten. Sie ist vergleichbar mit der Versicherungspflicht für Kraftfahrzeuge.

Sollte der Jamara-Kopter im Outdoorbereich betrieben werden, ist es ratsam, vor dem ersten Start den Haftpflichtversicherungsschutz zu prüfen. Ein Anruf beim jeweiligen Privat-Haftpflichtversicherer kann hier Klarheit schaffen.

Wenn Sie sich über alle rechtlichen Grundlagen und über die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungspflicht für Kopter in Deutschland informieren möchten, dann besuchen Sie die Website drohnen-versicherung.