Bußgelder drohen bei Verstoß gegen die neue Drohnen-Verordnung

Beachtung gesetzlicher Vorschriften beim Drohnenflug

Wissenswertes zum Thema: Beachtung gesetzlicher Vorschriften beim Drohnenflug

Wer sich eine Drohne gekauft hat, der möchte so schnell wie möglich die ersten Flugmanöver unter freiem Himmel selbst ausprobieren. Wie schnell ist meine neue Drohne einsatzbereit?, Wie reagiert das Fluggerät auf die ersten Steuerbefehle?, Wie funktioniert die Kameratechnik? Fragen über Fragen – auf die schnelle Antworten gesucht werden, um schnellstmöglich Spaß und Freude mit dem neuen Fluggerät zu erleben. Bei aller Euphorie und Vorfreude sollte sich der Hobbypilot nicht nur mit den Funktionen des neuen Fluggerätes eingehend beschäftigen, sondern auch die gesetzlichen Regelungen, Sicherheitsbestimmungen und Vorschriften kennen, die die Bundesregierung, speziell für die Fliegerei mit unbemannten Fluggeräten, im April dieses Jahres überarbeitet erlassen hat.

Warum wurde ein neues Drohnengesetz erlassen?

Bis Ende des Jahres 2017 werden in Deutschland schätzungsweise eine Million Multikopter verkauft. Fluggeräte die den deutschen Luftraum zusätzlich nutzen, der bis dato nur Flugzeugen, Helikoptern und anderen Flugobjekten vorbehalten bzw. zugeordnet war. Auch wenn die Flughöhe von Drohnen auf 100 Meter gesetzlich beschränkt worden ist, so sind die Gefahren von Unfällen, Kollisionen und Abstürzen um ein vielfaches größer als noch von zehn Jahren. Deshalb wurde die Überarbeitung der bestehenden Gesetzesauflage notwendig und die „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“, am 07.04.2017 von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt verschärft in Kraft gesetzt.

Kein Drohnenflug ohne Versicherungsschutz!

Startet man sein Fluggerät ohne gesetzlich vorgeschrieben Versicherungsschutz und kennt darüberhinaus die gesetzlichen Flugverbote nicht, kann die Drohnenfliegerei für den Hobbypiloten unter Umständen eine sehr teure Erfahrung werden.
Neben dem Spaß eine Drohne zu fliegen und atemberaubende Fotos zu schießen oder Kurzvideos zu drehen, birgt der Flug mit einer Drohne auch immer gewisse Risiken. Nur eine Unachtsamkeit oder ein unkontrolliertes Manöver und schnell kann ein Unfall eine finanzielle Dimension erreichen die in die tausende Euro geht – vor allem dann wenn Personen durch einen Drohnenflug verletzt werden. Vielen Drohnenpiloten ist oft nicht bewusst, dass sie unter Umständen, wenn kein Haftpflicht-Versicherungsschutz besteht, für alle Schäden selbst, d.h. mit ihrem Privatvermögen haften müssen. Auch wenn für eine Drohnen-Haftpflichtversicherung nur geringe zusätzliche Kosten im Jahr anfallen, sollten sie diese nicht sparen, denn bei einem Unfall, den Sie selbst nicht verschuldet haben müssen, können Schäden in Millionenhöhe entstehen. Zudem riskieren Sie ein Bußgeld, wenn Sie Ihre Drohne ohne Versicherungsschutz betreiben.

Wann drohen Bußgelder, wenn ich gegen bestehende Gesetzesauflagen verstoße?

Hierzu einige Beispiele:

Auf einer öffentlichen Wahlkampfveranstaltung von Angela Merkel wurde in Dresden eine Drohne ohne vorherige behördliche Aufstiegsgenehmigung eingesetzt. Bußgeld: 500 Euro

In Ueckermünde (Mecklenburg Vorpommern) wurde mit einer Drohne Fotoaufnahmen gemacht, ohne zuvor eine behördliche Genehmigung für dieses Vorhaben zu beantragen. Bußgeld: 1.500 Euro

Ein Bußgeld droht beispielsweise, wenn eine Drohne den Flugverkehr in der Nähe von Flughäfen stört oder über Naturschutzgebiete fliegt oder datenschutzrechtliche Bestimmungen missachtet werden oder sich dort bewegt, wo Benutzungsverbote für Drohnen gelten wie z.B. über Mernschenansammlungen. Ein Bußgeld droht auch, wenn die Drohnen-Kennzeichnungspflicht oder die Erlaubnispflicht nicht eingehalten wird. Ein Bußgeld wird auch verhängt, wenn gegen das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) oder die Luftverkehrsordnung (Luft VO) verstoßen wird. Beide Gesetze regeln die Nutzung von Fluggeräten im deutschen Luftraum, wozu auch gewerblich genutzte Drohnen zählen.

Wird durch den Betrieb der Drohne die öffentliche Sicherheit und Ordnung gestört oder datenschutzrechtliche Bestimmungen verletzt, wenn beispielsweise Fotoaufnahmen von Personen gemacht werden, die einwandfrei zu erkennen und zu identifizieren sind, aber einer Aufnahme zuvor nicht zugestimmt haben, kann ein Strafverfahren gegen den betroffenen Drohnenpiloten eingeleitet werden.

Drohnenpiloten, die beim Betrieb mit Ihrer Drohne gegen geltende Vorschriften und Regelungen verstoßen, können in Deutschland mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro belegt werden. Darüberhinaus hat die Polizei die Möglichkeit eine Drohne bei vorschriftswidrigem Gebrauch zu beschlagnahmen.

Was Sie vor dem ersten Start mit Ihrer neuen Drohne unbedingt beachten sollten:

Drohnenpiloten haften immer verschuldensunabhängig

Wer glaubt, seine Fluggerät sei automatisch über die private Haftpflicht-Versicherung mitversichert, der kann sich täuschen; denn eine motorisierte Drohne ist kein Spielzeug und auch nicht automatisch über eine private Haftpflicht-Versicherung mitversichert. Die allgemeinen Versicherungsbedingungen der privaten Haftpflichtversicherung sagen zumeist nur aus, dass eine Haftpflicht für Schäden von Luftfahrzeugen besteht, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen. Drohnen unterliegen aber genau dieser Versicherungspflicht! Diese hat der Gesetzgeber seit 2005 für alle „unbemannten Flugobjekte“, zu den Drohnen zählen, verfügt. Warum Sie eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung einer privaten Haftpflicht-Versicherung immer vorziehen sollten, lesen Sie im Bereich RECHTLICHES auf drohnen-versicherung.com

Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung ist in 3 Minuten beantragt

Schließen Sie am besten gleich eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung ab, die den aktuellen Anforderungen nach dem deutschen Luftfahrtgesetz (LuftVG) entspricht. Für bereits 70 Euro Jahresbeitrag sind Sie optimal abgesichert. Nähere Informationen über die Tarife der Luftfahrt-Versicherungsanbieter finden Sie auf der Website www.drohnen-versicherung.com. Die Antragstellung lässt sich schnell und einfach von Zuhause aus erledigen und dauert nicht länger als 3 Minuten!

Jeder Drohnenpilot ist Versicherungsnachweispflichtig

Den Versicherungsnachweis gemäß §106 LuftVZO (LuftVZO=Luftverkehrszulassungsordnung), den jeder Drohnenpilot beim Betrieb seiner Drohne mitzuführen hat und auf Verlangen der Ordnungsbehörde oder Polizei vorzuzeigen ist, erhalten Sie nach Antragstellung kurzfristig per Email zugesandt.

Neu! Drohnen-Kennzeichnungspflicht ab 01.10.2017 in Deutschland Pflicht!

Ab dem 07.04.2017 müssen alle Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 0,25 Kilogramm mit einer Kennzeichnungsplakette ausgestattet sein, die den Namen und die Adresse des Halters bzw. Eigentümers trägt. Auch Fluggeräte die auf Modellflugplätzen betrieben werden sind mit solch einer Plakette auszustatten. Für die Um- und Ausrüstung der Fluggeräte hat die Bundesregierung eine Übergangsfrist bis zum 01.10.2017 eingeräumt. Mit der Kennzeichnungspflicht soll bei Bedarf schnellstens herausgefunden werden, wer für eine etwaige Fehlbedienung der Drohnen verantwortlich ist bzw. wem sie gehört.

Ab 01.10.2017 wird ein Drohnenführerschein benötigt

Drohnen mit einem Startgewicht von über 2 Kilogramm dürfen nur noch von Piloten betrieben werden, die eine entsprechende Erlaubnis, z.B. eine Pilotenlizenz oder einem sog. Kenntnisnachweis vorlegen können. Auf Modellflugplätzen ist kein Kenntnisnachweis erforderlich. Dieser Drohnen-Führerschein kann bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle erworben werden. Mindestalter: 16 Jahre. Informationen, wo ein Kenntnisprüfung abgelegt werden kann, finden Sie in unserem Blogbeitrag

Eine Drohne mit über 5 Kg Startgewicht benötigt eine Aufstiegsgenehmigung

Wer in Deutschland eine Drohne mit einem Startgewicht von über 5 Kilogramm im öffentlichen Luftraum betreiben möchte, der benötigt eine behördliche Aufstiegsgenehmigung. Diese kann bei der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde beantragt werden kann. Dabei ist es unerheblich ob die Drohne privat oder gewerblich genutzt wird. Hier finden Sie die Kontaktdaten der Landesluftfahrtbehörden Ihres Bundeslandes.

Worauf Sie beim Drohnenflug unbedingt achten sollten?

Es gibt eine Vielzahl von Regelungen, Vorschriften und Gesetzen die der Drohnenpilot kennen und auch in der Praxis beherzigen sollte. Auf unserer Website http://www.drohnen-versicherung.com haben wir alle gesetzlichen Vorschriften für Sie zusammengefasst. Berücksichtigen Sie diese bei Ihren Flügen, dann steht dem Spaß und der Freude am fliegen und an den gemachten Fotos und Filmen mit Ihrer neuen Drohne nichts mehr im Wege.

Drohnen-Führerschein wird am 01.10.2017 Pflicht!

Drohnen Kenntnisnachweis
und Haftpflichtversicherung

ZDF-Morgen-Magazin informiert über Drohnen-Führerschein

Im ZDF-Morgen Magazin, der morgendlichen Nachrichten- und Informationsfernsehsendung, wurde in einem dreiminütigen Video über den aktuellen Drohnen-Kenntnisnachweis berichtet, der ab dem 01.10.2017 für Drohnen über 2 Kilogramm in Deutschland Pflicht ist. Für uns Anlass genug, das Thema aufzugreifen und Ihnen dazu einige weiterführende Informationen und Hinweise zu geben. Hier sehen Sie den Kurzfilm zur Sendung.

Wer benötigt einen Kenntnisnachweis und wo bekommt man ihn?

Ab dem 01.10.2017 benötigen Piloten, die eine Drohne über 2 Kilogramm Startmasse im öffentlichen Luftraum bewegen möchten, einen gesetzlich vorgeschriebenen Kenntnisnachweis. Es gibt eine Vielzahl anerkannter Stellen, die die Prüfung für einen Drohnen-Führerschein anbieten bzw. wo man entsprechendes Fachwissen an nur einem Tag erlangen kann, um für die anschließende theoretische Prüfung vorbereitet zu sein. Unter dem Link Drohnen-Kenntnisnachweis finden Sie eine Übersicht an Einrichtungen wo eine Kenntnisprüfung abgelegt werden kann. Es handelt sich dabei ausschließlich um Einrichtungen, die vom deutschen Luftfahrt Bundesamt (LBA) anerkannt und legitimiert sind, die gesetzlich geforderten Prüfungsbescheinigungen auszustellen.

TÜV Nord hilft bei der Prüfungsvorbereitung

Zur Prüfungsvorbereitung kann man sich bereits auf speziellen Webseiten auf die theoretische Prüfung vorbereiten. So wird beispielsweise gefordert, dass der Drohnenpilot u.a. über Kenntnisse aus den Bereichen Navigation, luftrechtliche Grundlagen und Luftraumstruktur verfügt. Der TÜV Nord bietet dazu Online Kurse an, um sich optimal auf die Prüfungsthemen vorzubereiten. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Website TÜV Nord. Speziell für Drohnenpiloten, für die das Thema Drohnenflug neu ist, ist so ein Kurs besonders empfehlenswert.

Was kostet der Erwerb eines Drohnen-Kenntnisnachweises?

Die Gebühren für die Abnahme einer Prüfung inklusive Bescheinigung sind den anerkannten Stellen freigestellt. Hier lohnt sich ein Anbietervergleich über das Internet oder ein Direktkontakt mit der entsprechenden Einrichtung.

Drohnen-Haftpflichtversicherung nicht vergessen!

Neben dem Kenntnisnachweis für Drohnen ab 2 Kg und der Kennzeichnungspflicht für Flugmodelle ab 0,25 Kg sowie der behördlichen Erlaubnispflicht für Drohnen ab 5 Kg, gilt für alle Fluggeräte eine gesetzlich vorgeschriebene Drohnen-Haftpflichtversicherung.

Die private Haftpflichtversicherung bietet zumeist keinen ausreichenden Versicherungsschutz. Sicherer ist es, sich für eine Haftpflichtversicherung eines Luftfahrtversicherers zu entscheiden, die einen Drohnenpiloten umfangreich absichert und bereits für 70 Euro Jahresbeitrag erhältlich ist. Nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung sowie viele interessante und wissenswerte Informationen im Frage/Antwort-Stil zum Thema Drohnen-Versicherung und zu den gesetzlichen Regelungen wie zum Beispiel den Flugverbotszonen finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Bedenken Sie, dass der Kenntnisnachweis für den Betrieb einer Drohne über 2 Kilogramm ab 01.10.2017 rechtlich vorgeschrieben und auch versicherungsrelevant ist, d.h. im Schadenfall der Versicherungsnehmer seinen Versicherungsschutz verlieren kann, wenn das Fluggerät zum Zeitpunkt des Schadens ohne entsprechende Kenntnisprüfung gesteuert wurde.

Schnelltipp: Wo darf ich meine Drohne fliegen? Neue Website hilft!

Übersichtskarte mit Flugverbotszonen

Ein Frage die sich Hobbypiloten häufig stellen, nachdem Sie eine Drohne erworben haben. Neben vielen gesetzlichen Vorschriften die ein Kopterpilot beachten sollte, stellt die Suche nach einem geeigneten Start-, Flug- und Landeplatz außerhalb einer Flugverbotszone eine wichtige Grundvoraussetzung für einen Kopterflug dar.

In Deutschland gibt es sehr viele Flugverbotszonen, die für Flüge mit Multikoptern tabu sind. So besteht beispielsweise ein generelles Flugverbot über und im seitlichen Abstand (100m) von:

  • Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften (Unfallstellen)
  • Mobilen Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr (Manöver)
  • Menschenansammlungen
  • Katastrophengebieten
  • An- und Abflugbereichen und Kontrollzonen von Flugplätzen
  • sowie im Umkreis von 1,5 Km um internationale deutsche und Regionalflughäfen

Absolutes Flugverbot besteht auch über und in seitlichem Abstand (100m) von:

  • Hauptverkehrswegen (z. B. Bundesautobahnen)
  • Bundeswasserstraßen
  • Bahnanlagen

Weitere ausführliche Informationen zu Flugverbotszonen finden Sie auf unserer Website die sich mit Drohnenversicherungen und rechtlichen Fragen rund um die Drohne auseinandersetzt.

Wer sich schnell einen Überblick verschaffen möchte, wo sich Flugverbotszonen befinden, der informiert sich einfach, schnell und bequem auf der Website www.map2fly.de

Die Übersichtskarte informiert auf einen Blick, wo sich in der gewünschten Startumgebung Flugverbotszonen befinden, in denen ein Kopter nicht bewegt werden darf. Mit Hilfe eines integrierten Geolocators kann der eigene Standort eingegeben werden, der in Sekunden die lokale Gebietsübersichtskarte des eigenen Standorts anzeigt. Gebiete, in den nicht geflogen werden darf, werden auf der Karte entsprechend farbig gekennzeichnet. In der seitlichen Navigationsleiste befindet sich eine Legende mit Farbmarkierungen zu denen die jeweils örtlich vorhandenen Verkehrsnetze, Bahnanlagen, Flughäfen, Industrieanlagen, Krankenhäuser, Behördengebäude, Schulen, Militärischen Anlagen, Windkrafträder, Stadien, Stromtrassen, Gewerbegebiete, Wohngebiete, Naturschutz- und Wasserschutzgebiete angezeigt werden. Die Karte kann auch im Satellitenformat dargestellt werden.

Für alle Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 0,25 Kg besteht eine generelles Flugverbot über Wohngrundstücken, wenn das Fluggerät optische, akustische oder Funksignale empfangen, übertragen oder aufzeichnen kann. Es sei denn, der Eigentümer oder der Nutzungsberechtigte hat dem Überflug ausdrücklich zugestimmt.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – deshalb sollte man sich im Vorfeld über die gesetzlichen Vorschriften und bestehenden Regelungen umfassend informieren. Wer in Deutschland einen Kopter in den öffentlichen Luftraum betreibt, benötigt in jedem Fall eine gesetzlich vorgeschriebene Drohnen-Haftpflichtversicherung. Nähere Informationen zum Versicherungsschutz für Ihren Kopter finden Sie auf www.drohnen-versicherung.com.

Multikopter mieten oder besser kaufen?

Welcher Hobbyfotograf würde nicht gerne als Erinnerung an eine außergewöhnliche Urlaubsreise einige atemberaubende Film- oder Fotoaufnahmen aus der Luft mit nach Hause nehmen? Sollte man sich für nur eine Urlaubsreise einen kostspieligen Multikopter mit hochauflösender Kameratechnik für mehrere hundert oder gar tausend Euro anschaffen?

Nun, die Nachfrage an den kleinen Flugrobotern ist in Deutschland extrem angewachsen. Die Angebotsvielfalt seitens der Hersteller beträchtlich. Aber welches Modell ist für mich als Einsteiger das richtige? Passt es zu meinen Bedürfnissen? Diese und andere Fragen stellen sich viele Kaufinteressenten, aber ohne das später erworbene Fluggerät im Vorfeld nur einmal ausprobiert zu haben.

Kopteranmietung ist günstig und einfach

Um herauszufinden, welcher Multikopter am besten zu einem passt, ist es durchaus sinnvoll, einen bestimmten Koptertyp erst einmal für eine bestimmte Zeit günstig zu mieten, um ihn auszuprobieren. Das schafft Sicherheit bei der späteren Kaufentscheidung, denn eine hochwertige Kameradrohne ist je nach Ausstattung eine teure Investition.

Aber auch für kurzzeitige kommerzielle Einsätze kann sich die Anmietung eines Kopters lohnen. So zum Beispiel für Fotografen, die beauftragt werden, für ein einmaliges Ereignis wie zum Beispiel eine Hochzeit oder ein privates Event unvergeßliche Fotos oder Filme aus der Vogelperspektive anzufertigen.

Heute einen Multikopter anzumieten ist recht einfach. Online wird das passende Gerät ausgesucht und anschließend ein Mietvertrag für einen fixen Zeitraum abgeschlossen. Zumeist erfolgt die Zusendung der Bestellung sowie der Rückversand per Postpaket. Die Mietpreise sind unterschiedlich und abhängig vom jeweiligen Modell und der gewünschten Mietdauer.

Worauf Sie achten sollten!

Klären Sie mit Ihrem Vermieter im Vorfeld die Frage nach dem Versicherungsschutz. Wer in Deutschland eine Drohne in die Luft bringt, benötigt eine spezielle Drohnen Haftpflichtversicherung. Das gilt für gekaufte als auch für gemietete Drohnen. Einige Vermieter bieten zu ihren Mietverträgen gleich eine entsprechende Versicherung mit an.

Über nachfolgende Fragen sollten Sie sich bei Ihrem Anbieter ausreichend informieren:

  • In welchem Geltungsbereich, d.h. in welchen Urlaubsländern besteht der gebuchte Haftpflichtversicherungsschutz? (Wichtig für Urlaubsreisen)
  • Wie hoch ist die Deckungssumme im Schadenfall?
  • Wer ist außer dem Mieter zusätzlich mitversichert und darf die Drohne fliegen?
  • Wer haftet, wenn mit der Drohne selbst ein Unfall passiert und diese beschädigt
    wird?
  • Wer trägt welche Kosten und in welcher Höhe?
  • Gibt es eine Selbstbeteiligung und wenn ja, wie hoch fällt diese aus?

Unbedingt gesetzliche Vorschriften beachten

Grundsätzlich sollte sich jeder Drohnenpilot vor dem ersten Start über die rechtlichen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Vorschriften des Drohnenfliegens informieren, denn eine Haftpflichtversicherung schützt im Schadenfall nur dann, wenn seitens des Piloten auch alle bestehenden Auflagen und Bestimmungen eingehalten wurden. Das gilt im Übrigen auch für Drohnenflüge im Ausland! Sind geltende Vorschriften missachtet worden, kann der Versicherer spätere Schadenersatzansprüche einschränken oder gänzlich verweigern. Insofern ist es wichtig, dass jeder Hobbypilot weiß, welche gesetzliche Bestimmungen es gibt, was erlaubt und was verboten ist.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Fazit:

Wer sich bei der Kaufentscheidung eines bestimmten Multikoptertyps nicht sicher ist, der sollte den Kopter oder ein Modell aus der jeweiligen Baureihe vor dem Kauf ausgiebig testen. Wer einen Kopter kurzzeitig und nur für einen bestimmten Zweck benötigt, für den sind Mietangebote durchaus sinnvoll und vorteilhaft; denn im Normalfall betragen die Mietkosten nur einen kleinen Teil der normalen Anschaffungskosten. Genau informieren sollte man sich im Vorfeld über alle wichtigen Versicherungsfragen Zum Beispiel: Inwieweit sind durch die Drohne verursachte Personen- oder Sachschäden und Schäden an der Drohne selbst versichert.

Hier einige Adressen von Unternehmen, die Drohnen vermieten:

  • SkyShotz Drohnenvermietung
    Kapellenweg 49
    82057 Icking
    Telefon: 08171 4831741
    skyshotz
  • ByeBuy Operations GmbH
    Holzmarktstaße 11
    10179 Berlin
    Telefon: 030 30808251
    Get Grover
  • PaKaDe Handels UG & Co. KG
    Am Rothenberg 2
    31061 Alfeld
    Telefon: 05181 84921449
    Drohnenstock
  • Jonas Lindemann
    Talweg 46
    21149 Hamburg
    Telefon: 0157 77 39 28 73
    Yodro
  • Otto GmbH & Co. KG
    Werner-Otto-Straße 1-7
    22179 Hamburg
    Telefon: 040 / 6461 0
    ottonow
  • Gearflix
    Foto Hamer GmbH & Co. Kg
    Kortumstraße 23
    44787 Bochum
    Telefon: 0234 / 950 633 35
    Gearflix

Kostenlose DFS App unterstützt Drohnenpiloten

Klarheit auf einen Blick: Wo kann ich meine Drohne sicher fliegen? Kostenlose App

Der Drohnenmarkt in Deutschland boomt, aber auch das Unfallrisiko mit den unbemannten Fluggeräten steigt rapide an. Deshalb ist es besonders wichtig, sich vor dem ersten Start über die wichtigsten Regeln und Vorschriften umfassend zu informieren; die aufgrund der neuen Drohnen-Verordnung seitens der Bundesregierung im April dieses Jahres nochmals verschärft worden sind. Dem angehenden Hobbypiloten fehlt trotz Kenntnis der vielen Bestimmungen und Verbote oft eine detaillierte Information über den ausgewählten Flugort. Eine häufig gestellte Frage lautet daher: „Wo kann ich meine Drohne bedenkenlos starten?“

Hier schafft die neue, kostenlose App der deutschen Flugsicherung (DFS) schnelle Abhilfe.

Sie zeigt dem Drohnensteuerer mittels interaktiver Live-Karten jeden Standort in
Deutschland an und informiert darüber, ob am gewünschten Ort, an dem man sich gerade befindet, die Drohne geflogen werden darf oder nicht; und wenn ja, welche Regeln zu beachten sind. Durch die Anzeige lokaler Flugverbotszonen (No-Fly-Zones) werden alle Einschränkungen die der aktuellen Luftverkehrsordnung für Drohnenflüge unterliegen angezeigt. Somit soll dem Drohnenpiloten die Unsicherheit genommen werden die Drohne in einer Gefahrenzone zu bewegen.

Auf Knopfdruck erfährt der Pilot, wie hoch und ob in dem ausgewähltem Gebiet geflogen werden darf oder nicht. Sobald ein rotes Kennzeichen erscheint, besteht die Gefahr einen Gesetzesverstoß zu begehen. Wird auf die Warnung geklickt, erfolgt eine Kurzinformation über den möglichen Regelverstoß. Darüber hinaus liefert die App weitere nützliche Hinweise wie Wetterinformationen und Kontaktdaten von Behörden. Zusätzliche Menüs erlauben die Verwaltung von Profilen und Einstellungen. Auch eine Logbuch-Funktion ist vorhanden. Die DFS-Drohnen-App ist für Android und IOS Systeme erhältlich. Für die jeweilige Nutzung ist eine vorherige Registrierung notwendig.

Hier der Link zur DFS-App:

www.DFS.de

So wichtig wie die Kenntnis wo eine Drohne geflogen werden darf, so wichtig ist der Abschluss einer gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflicht-Versicherung. Sie schützt den Drohnenpiloten vor den Ansprüchen Dritter, wenn durch den Betrieb einer Drohne ein Personen- oder Sachschaden entstanden ist. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gemäß dem deutschen Luftfahrtgesetz ist für private Drohnenpiloten bereits ab 71,40 Euro pro Jahr inkl. Versicherungssteuer erhältlich.

Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zur
Drohnen-Haftpflichtversicherung

Fazit:

Egal ob zur privaten oder zur gewerblichen Nutzung. Die neue App der DFS ist ein
hilfreiches Tool für alle Drohnenpiloten. Sie ist einfach zu bedienen und hilft Einsteigern wie auch erfahrenen Piloten auf schnelle und einfache Weise zu erfahren, wo man seine Drohne bedenkenlos fliegen lassen kann und wo nicht. Voraussetzung für die erfolgreiche Installierung ist die Aktivierung der Ortungsdienste auf dem Smartphone. Einziger Schönheitsfehler: Die aufwendige Registrierung. Viele Interessenten schreckt es ab, Angaben wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon-Nr. so wie das Geburtsdatum zur Nutzung der App anzugeben.

Lernen Sie Drohnen sicher zu fliegen

Kopterflugschulen in Deutschland – Know How aus erster Hand!

Rasante Marktentwicklung

Das Fotografieren und Filmen aus der Luft hat sich mittlerweile zu einem Volkssport entwickelt. Multikopter sind der Verkaufsschlager. Neben der privaten Nutzung bieten Drohnen auch im gewerblichen Bereich ungeahnte Chancen für die verschiedensten Branchen. Im letzten Jahr wurden 400.000 Drohnen verkauft. In diesem Jahr werden nach Schätzungen der Deutschen Flugsicherung (DFS) voraussichtlich nochmals 600.000 dazukommen, d.h. die Anzahl der unbemannten Fluggeräte in Deutschland wird bis Ende 2017 auf eine Million anwachsen – das ist Rekordniveau!

Eine Drohne kaufen und gleich losfliegen?

Nein, so einfach ist es nicht. Ein Kopter ist zwar schnell erworben, aber nicht alle Hobbypiloten wissen, was gesetzlich erlaubt ist und was nicht? Vor dem Hintergrund der neuen Drohnenverordnung gibt es eine Vielzahl gesetzlicher Auflagen die jeder Pilot kennen sollte. Aber auch der praktische Umgang mit dem neu erworbenen Kopter will gelernt sein. Unnötige oder gar riskante Flugexperimente sollten vermieden werden, denn bei unprofessioneller Herangehensweise kann sich das neue Fluggerät schnell zu einer potenziellen Gefahr in der Luft und am Boden für einen selbst und für unbeteiligte Dritte entwickeln. Und das, ist in aller Regel mit Ärger und Kosten verbunden, die sich im Vorfeld vermeiden lassen.
Grundsätzlich will jeder Hobbypilot mit seiner Drohne Spaß haben. Deshalb sollte man sich vor dem ersten Start umfassend informieren oder schulen lassen; idealerweise unter professioneller Anleitung eines erfahrenen Piloten. Aber nicht nur Anfängern ist eine Drohnenschulung zu empfehlen. Kopterflugschulen bieten auch für Fortgeschrittene und Profis spezielle Kurse an.

Der sichere Umgang mit Multikoptern ist leicht erlernbar

Erfahrene Fluglehrer haben sich darauf spezialisiert, private als auch gewerbliche Drohnenpiloten auszubilden. Relevantes Wissen wird in praktischer und theoretischer Form an nur einem Seminartag vermittelt. Das schafft das nötige Vertrauen seine Drohne sicher zu fliegen.

Generell werden folgende Themenschwerpunkte behandelt:

  • UAV-Funktionen / Sicheres Navigieren
  • Rechtliche und technische Rahmenbedingungen
  • Gesetzlich geltende Vorschriften / Luftrecht
  • Beantragung einer Aufstiegsgenehmigung
  • Versicherungsfragen
  • Praktische Kopter-Einweisung (Flight-Checks, Flugübungen: Start, Flug und Landung)
  • u.v.a.m.

Wichtig für gewerbliche Drohnenpiloten

Wird der Multikopter für gewerbliche Zwecke genutzt (z.B. Verkauf von Luftaufnahmen) muss bei der jeweilig zuständigen Landesluftfahrtbehörde eine Aufstiegsgenehmigung beantragt werden. In der Regel wird seitens der Behörde ein Nachweis verlangt, der darüber Auskunft gibt, dass der Nutzer mit den Sicherheitsaspekten und dem Betrieb des Fluggerätes vertraut ist. Zumeist erhalten die Seminarteilnehmer am Ende ihrer Schulungseinheit eine Teilnahmebestätigung oder ein Zertifikat, das auch als Befähigungsnachweis bei der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde anerkannt wird.

Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist Pflicht

Der Abschluss einer Drohnen-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Sie schützt den Drohnenpiloten im Schadenfall in erster Linie vor Ansprüchen Dritter, das heißt, wenn durch den Betrieb einer Drohne ein Sach- oder Personenschaden entstanden ist. Sie schützt im Schadenfall aber nur dann, wenn seitens des Piloten auch alle gesetzlichen Auflagen und Bestimmungen eingehalten wurden. Sind geltende Vorschriften missachtet worden, kann der Versicherer spätere Schadenersatzansprüche einschränken oder gänzlich verweigern. Insofern ist es wichtig, dass jeder Drohnenpilot weiß, welche gesetzliche Bestimmungen es gibt, was erlaubt und was verboten ist.

Günstige Versicherungstarife für Privat und Gewerbe

Welche Leistungen in einer Drohnen-Haftpflichtversicherung enthalten sind und gegen welche Risiken sie schützt, lesen Sie im Wissensbereich auf http://www.drohnen-versicherung.com.

Kopterflugschulen in Deutschland

Nachfolgend haben wir eine Übersicht einiger Kopterflugschulen mit den dazugehörigen Kontaktdaten nach Postleitzahlbereichen sortiert für Sie zusammengestellt:

Name Straße PLZ Ort Telefon web
tholegrobotics St. Jacober Hauptstr. 31 08132 Mülsen 037 601447499 www.tholeg.com
Service-drone.de GmbH Forstweg 1 14656 Brieselang 030 220560510 www.multirotor.net
Copter-drone.com Marktplatz 10 17207 Röbel Müritz 0171 493 5477 www.copter-drone.com
Copter-College Schwartenseekamp 9 22880 Wedel 0171 530 7757 www.copter-college.de
Kopterzentrale Ingenieurbüro & Drohnentechnik Seiler Str. 15b 30171 Hannover 0511 94041972 www.kopterzentrale.de
U-ROB GmbH Bielitzer Str. 47 33699 Bielefeld 0521 41798680 www.u-rob.com
Drohnen Papst Espenauer Str. 73 34246 Vellmar 0561 82051190 www.dronen-papst.de
Copting GmbH Rebenring 33 38106 Braunschweig 0163 6925848 www.copting.de
Spectair GmbH & Co. KG Böhler Str. 1 40667 Meerbusch 0211 59891150 www.spectair.com
RC-Map24 Nierenberger Str. 93 46446 Emmerich 0176 24839216 www.kopterschule-niederrhein.de
Gernie Media Lehnhartsfeld 8 51588 Nümbrecht 02293 9374075 www.foto-film-gernie.de
Sky-Walker-Mainz Mainz Friedrich Ebert Str. 21 55257 Budenheim 061 3933187100 www.sky-walker-mainz.de
RKM-RotorKonzept Multikoptermanufaktur GmbH Hauptstr. 113 69518 Abtsteinach 062 072033533 www.rotorkonzept.de
DEKRA Akademie GmbH Handwerkstr. 15 70565 Stuttgart 0711 78610 www.dekra-aviation.com
Aero Fotografie Am Fischweiher 19 85229 Markt Indersdorf 08136 3046657 www.luftpano.de
FF-Company GmbH & Co.KG Dieselstr. 17 85232 Bergkirchen/München 089 125018080 www.ff-droneacademy.de
LF-Technik GmbH Lohfeld 49 95326 Kulmbach 09221 804257 www.lf-technik.de
Skymera Friedrich Schönheitstr. 4 99326 Ilmtal 036 29812637 www.skymera.de

Fazit:

Angesichts der rasant wachsenden Zahl an unbemannten Fluggeräten in Deutschland wird der verantwortungsvolle Umgang mit dieser Technologie immer wichtiger. Neben dem Spaß am Kopterflug ist es extrem wichtig, die gesetzlichen Vorschriften zu kennen und das Risiko von Unfällen so weit wie möglich zu vermeiden. Kopterflugschulen verfügen aufgrund ihrer langen und professionellen Erfahrung über viel praktisches und theoretisches Know-How. Nutzen Sie das vorhandene Fachwissen für mehr Spaß und Freude im sicheren Umgang mit Ihrer Drohne. Profitieren Sie in den Seminaren von den Kenntnissen erfahrener Piloten. Darüber hinaus erhalten Sie neben dem erworbenen Basiswissen viele weitere wertvolle Tipps zur Optimierung ihrer Flugpraxis.

Anerkannte Prüfstellen für Drohnen-Kenntnisnachweis

Kenntnisnachweis ist für Drohnen mit über 2Kg Startgewicht seit dem 01.10.2017 Pflicht

Gemäß der neuen Drohnenverordnung ist jeder Drohnenpilot verpflichtet – der einen Multikopter mit einem Startgewicht von über zwei Kilo steuern möchte – seit dem 01.10.2017 einen Kenntnisnachweis (LuftVO §21d) mitzuführen.

Welches Ziel wird mit dem Kenntnisnachweis verfolgt?

Dem Drohnensteuerer soll aus den Luftfahrtbereichen Flugbetrieb, Flugsicherheit und Luftraumordnung entsprechendes Basiswissen vermittelt werden. Auf der Grundlage der erhaltenen Kenntnisse soll sich der Drohnenpilot verantwortungsvoll und gesetzeskonform mit seiner Drohne im öffentlichen Luftraum bewegen können.

Welche Bescheinigung gilt als anerkannter Kenntnisnachweis?

  • Die Vorlage einer gültigen Pilotenlizenz
  • Ein Nachweis über eine erfolgte Einweisung durch einen beauftragten Luftsportverband oder einen von ihm beauftragten Verein (Diese Bescheinigung ist nur für die private Nutzung gültig!)
  • Die Bescheinigung einer durch das Luftfahrtbundesamt (LBA) anerkannten Stelle

Wo kann der geforderte Nachweis erworben werden?

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA), dass gemäß der neuen Verordnung autorisiert ist die anerkannten Prüfstellen zu benennen, hat bereits einige Anlaufstellen offiziell bekannt gegeben. Diese Stellen sind autorisiert den gesetzlich geforderten Kenntnisnachweis nach erfolgreich bestandener Prüfung auszustellen.

  • UAV Dach-Services UG
  • Schiesserweg 10
  • 88682 Salem
  • TÜV SÜD Digital Service GmbH
  • Westendstr. 199
  • 80686 München
  • www.tuev-sued.de
  • CADdy Geomatics GmbH
  • Max-Planck-Str. 4
  • 85609 Aschheim
  • Vermessung mit Drohnen
  • www.wenninger.de
  • A. Scholz Kopterzentrale Ingenieurbüro & Drohnentechnik
  • Seilerstr. 15b
  • 30171 Hannover
  • www.kopterzentrale.de
  • ASS-Akademie für Schutz und Sicherheit GmbH
  • Willy-Brandt-Platz 10
  • 90402 Nürnberg
  • www.ass-nürnberg.net
  • RKM Rotor Konzept Multikoptermanufaktur GmbH
  • Hauptstr. 113
  • 69518 Absteinach
  • www.RotorKonzept.de
  • Airclip Service GmbH & Co KG
  • Am Eiswurmlager 24
  • 01189 Dresden
  • www.airclip.de

Nach welchen Themen wird in der Prüfung gefragt?

In den Vorbereitungskursen werden alle notwendigen Kenntnisse über den Betrieb unbemannter Flugsysteme sowie alle damit verbundenen Gesetzte und Regelungen vermittelt. Die theoretische Prüfung selbst umfasst zirka 50 Fragen, die im Multiple-Choise Verfahren zu beantworten sind. Wenn die aus den Fachbereichen Flugbetrieb, Navigation, Luftrecht und Meteorologie gestellten Fragen überwiegend (zu 80%) korrekt beantwortet werden, gilt die Prüfung als erfolgreich bestanden und wird entsprechend dokumentiert. Die Bescheinigung gilt ab Ausstellungsdatum fünf Jahre.

Wer kann einen Drohnen-Kenntnisnachweis erwerben?

Der Drohnenpilot muss das 16. Lebensjahr vollendet haben und nachfolgende Unterlagen vorlegen:

  • Ein gültiges Identitätsdokument (Personalausweis)
  • Bei Minderjährigkeit die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters
  • Eine Erklärung über laufende Ermittlungs- oder Strafverfahren
  • Ein Führungszeugnis nach §30 Absatz 1 des Bundeszentralregistergesetztes, sofern die Bescheinigung erstmals erworben wird.

Weitere vom Luftfahrtbundesamt anerkannte Prüfstellen werden sukzessive ergänzt.