Faltbare Reisedrohne hört aufs Wort

Auf der IFA in Berlin präsentiert Yuneec die erste faltbare Reisedrohne, die per Sparchsteuerung navigiert werden kann.

Jedes Jahr werden auf der international führenden Messe für Unterhaltungselektronik und Elektro-Haushaltsgeräte, der IFA in Berlin, die neuesten technischen Entwicklungen und Innovationen präsentiert. Bis zum 05. September 2018 haben Händler, Einkäufer und die Medien noch Gelegenheit sich einen umfassenden Marktüberblick zu verschaffen.

In diesem Jahr wurde erstmalig eine faltbare Reisedrohne präsentiert, die über innovative Sprachbefehle gesteuert werden kann. Sie kommt aus dem Hause Yuneec und heißt: Mantis Q. Sie wiegt keine 500 Gramm und kann bis zu 33 Minuten in der Luft bleiben. Egal ob beim Starten, Landen oder wenn sie Fotos oder Videos aufnehmen soll, der kleine Kopter hört aufs Wort. Mit der integrierten Social Sharing Funktion können die mit der Mantis Q angefertigten Fotos oder 4K-Videos direkt aus der App in die sozialen Netzwerke gepostet werden.

Im Sport-Modus erreicht die Mantis Q eine Fluggeschwindigkeit von unglaublichen 72km/h und liefert Livebilder in Top Speed-Bereich. Sobald die Drohnenkamera der Mantis Q Dein Gesicht erkennt, macht sie ein Foto von Dir. Das macht die praktische Gesichtserkennung möglich – ideal für tolle Selfies und Videos. Darüber hinaus verfügt der Kopter zum „Immer-dabei-haben“ über intelligente Flugmodi wie zum Beispiel dem Point of Interest (Objekt-Rundum-Flug), dem Journey Mode, der Return Home- und einer vollautomatischen Lande-Funktion. Zusammengefaltet ist die Mantis Q nicht größer als eine Schokoladentafel und somit der ideale Begleiter für unterwegs. Sie ist auch ohne vorheriges Flugtraining leicht und intuitiv zu steuern.

Die Mantis Q hat einen Einzelhandelspreis von 499 Euro. Für 599 Euro ist sie mit X-Pack erhältlich, das insgesamt drei Akkus, zweit Ersatzpropeller-Sets und eine kleine Fototasche enthält. Beide Varianten sind bereits im Fachhandel erhältlich.

Die technische Weiterentwicklung der Kopter schreitet immer weiter voran. Trotz vieler technischer Raffinessen und Sicherheitsmaßnahmen die heute in die Fluggeräte verbaut werden, kann das Risiko eines Unfalls nicht ausgeschlossen werden. Es besteht, sobald der Kopter von Boden abhebt. Im Rahmen des Neuerwerbs einer Drohne sollten Sie an den Haftpflicht-Versicherungsschutz denken, der in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist. Alles, was Sie über den Versicherungsschutz Ihrer Drohne wissen müssen, finden Sie auf Drohnen-Versicherung.com

Trotz Verbot! Mehr Drohnen an NRW-Flughäfen gesichtet als 2017!

Unerlaubte Drohnenflüge in Flughafennähe nehmen zu!

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) zeigt sich aktuell sehr besorgt. In diesem Jahr sind im Luftraum der Flughäfen Köln/Bonn und Dortmund bereits mehr Drohnen registriert worden als im ganzen Jahr 2017. Eine erschreckende Zwischenbilanz. Trotz einem gesetzlichen Drohnen-Flugverbot in der Nähe von Flughäfen, werden immer wieder ferngesteuerte Multikopter in diesen hoch sensiblen Luftraum gebracht. Am Köln/Bonner Flughafen zählte die Deutsche Flugsicherung bisher bereits sieben Drohnen im Start- und Landebereich großer Passagiermaschinen. Dieses unvorsichtige Verhalten gefährdet massiv den zivilen Luftverkehr!

Nur dreieinhalb Monate zuvor musst wegen eines unerlaubten Drohnenfluges die Start- und Landebahn des Flughafens Köln/Bonn komplett gesperrt werden, weil eine Drohne einer landenden Passagiermaschine zu nahe gekommen war. Doch diese Verstöße beschränken sich nicht nur auf NRW-Flughäfen. In diesem Jahr sind lt. DFS mehr als 100 Drohnen in flughafennähe gesichtet worden. Das sind 10% mehr als 2017. Wird ein Drohnenpilot gestellt, droht ihm ein hohes Bußgeld.

Drohnen dürfen in Deutschland nicht überall fliegen! Das Luftfahrtgesetz regelt den Betrieb von Fluggeräten über besondere Bestimmungen und Regeln, die jeder Drohnenpilot kennen sollte. Die Deutsche Flugsicherung gibt dazu auf ihrer Website zahlreiche Tipps und Hinweise für den sicheren Drohnenflug und stellt auch eine spezielle App kostenfrei zur Verfügung.

Es wäre wünschenswert, wenn alle Drohnen-Verkäufer ihre Kunden bereits im Verkaufsgespräch über die gesetzlichen Bestimmungen und die vorgeschriebene Versicherungspflicht für Drohnen informieren würden. So sollte jeder angehende Drohnenpilot wissen, dass ein Multikopter, der in Deutschland in den öffentlichen Luftraum gebracht wird per Gesetz haftpflichtversichert sein muss! Nähere Informationen zur Drohnen- Haftpflichtversicherung finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Drohnen unter 100 Euro: Was taugen sie?

Die WDR-Servicezeit hat drei preiswerte Einsteiger-Drohnen getestet.

Drohnen, die als Freizeitbeschäftigung genutzt werden, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Flugmodelle – für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel. Speziell Anfänger, die bisher noch keine Drohne geflogen haben, nutzen für ihre ersten Flugversuche zunächst ein preiswertes Einstiegsmodell. Doch was taugen diese Kopter unter 100 Euro überhaupt? Dieser Frage ist die WDR-Servicezeit nachgegangen. Sie hat drei Drohnenmodelle zu unterschiedlichen Preisen bis 100 Euro in den Kategorien Steuerung und Flugverhalten, Kameratechnik und Crash-Sicherheit getestet. Das Ergebnis finden Sie in dem ca. 7 minütigen Kurzfilm.

Was viele Kopterpiloten, die sich zur Freizeitbeschäftigung eine Drohne kaufen, nicht wissen ist: In Deutschland besteht für Drohnen eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherungspflicht. Der Kopter wird entweder in die private Haftpflichtversicherung in Form eines Zusatzes eingebunden (sofern überhaupt möglich!) oder man entscheidet sich am besten direkt für eine spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung und ist somit optimal abgesichert. Die Verkäufer von Mulikoptern, ob im Internet oder stationär, weisen leider nicht immer ausreichend oder teilweise auch gar nicht auf die bestehende Versicherungspflicht für Multikopter in Deutschland hin. Wichtig zu wissen ist, dass, wenn kein Versicherungsschutz für das Fluggerät vorliegt, im Unglücksfall der Halter bzw. Pilot für alle mit der Drohne verursachten Personen- oder Sachschäden gegenüber Dritten persönlich mit seinem gesamten Privatvermögen haftet. Eine spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung, die Sie als Piloten gegen die Risiken beim Fliegen mit ihrem Kopter schützt, kostet keine 70 Euro im Jahr. Nähere Information dazu finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Die Paketzustellung via Drohne ist längst keine Vision mehr

Von der Lieferung bestellter Produkte innerhalb von 30 Minuten.

Seit 5 Jahren arbeitet der Internethändler Amazon daran, die Auslieferung seiner Bestellungen mittels ferngesteuerter Paketdrohnen zu realisieren. Ziel ist es, dass die Warenpakete innerhalb von 30 Minuten an den Kunden versendet werden. Die Realität sieht anders aus – noch.

Kurzvideos auf der AMAZON Unternehmens-Website zeigen, wie der Bestellprozess zukünftig ablaufen soll. Amazon befindet sich immer noch in der Projekt-Testphase, das heute den Namen Prime Air trägt. Mit eigens für den Pakettransport konzipierten Drohnen wird im englischen Cambridge, nordöstlich von London, der Express-Liefersdienst getestet, wo bereits vielversprechende Auslieferungsflüge stattgefunden haben.

Die Vorteile der Paketauslieferung via Drohne liegen auf der Hand:

  • Schneller als mit LKW, PKW oder Transit
  • Preiswerter als herkömmliche Verkehrsmittel
  • Umweltfreundlicher als kraftstoffbetriebene Fahrzeuge
  • Ideal für den Versand dringend benötigter Artikel, wie z.B. Medikamente

Für die Paketdrohne spricht, dass zirka 90% aller von AMAZON täglich versendeten Pakete unter das Paketgewicht von 2,5 Kilogramm fallen und somit dem maximalen Zuladungsgewicht einer Paketdrohne entsprechen. Insofern bietet sich für den Einsatz von Paketdrohnen ein großes Einsatzpotenzial. Die Reichweite der fliegenden Roboter, die über GPS-Navigation zu ihren Zieladressen finden, beträgt zirka 15 Kilometer. Es ist nicht mehr nur eine Vision. Amazon arbeitet und testet weiter. Aber nicht nur die technischen Herausforderungen müssen gemeistert werden, auch die organisatorischen, wie z.B. die für den Flug notwendigen Bestimmungen und Regularien, die mit den Flugsicherheitsbehörden abgestimmt bzw. vereinbart werden müssen; das ist noch ein langer Weg.

Wie weit ist Deutschland mit dem Einsatz von Paket-Drohnen?

Der Logistik-Dienstleister DHL nimmt bei der Entwicklung der Drohnentechnologie in Deutschland eine führende Position ein und arbeitet bereits seit mehreren Jahren an der Erprobung von autonom fliegenden Paket-Koptern. Erfolgreich durchgeführte Testflüge in Nord- und Süddeutschland spornen zur Weiterentwicklung an.

Über den Entwicklungsstand der DHL-Drohnentechnik informiert ein Kurzvideo des Unternehmens.

Ob sich die Paketzustellung mittels Drohne in Deutschland durchsetzt bleibt abzuwarten. Wenn überhaupt, zuerst vielleicht in geografisch abgelegenen oder schwer zugänglichen Gegenden. Darüber hinaus sind noch viele Details hinsichtlich der in Deutschland existierenden Luftverkehrregeln zu klären.

Glaubt man den Prognosen der Zukunftsforscher, dann wird sich speziell in Großstädten der sogenannte Same-Hour-Delivery im Bereich der Warenbelieferung zu einem Standard entwickeln. In ländlichen Gebieten wird es Same-Day-Delivery heißen. Demzufolge werden Händler, aufgrund der vorliegenden Kundendaten, die Bestellbedarfe ihrer Kunden zukünftig exakt vorhersagen können. Aufgrund der erhaltenen Bestellprognose lassen die Händler dann bereits dezentrale Warenlager vorausschauend mit den benötigten Artikeln beliefern. Die betreffende Ware wird dann automatisch, im Idealfall mit einer Paketdrohne, an den Kunden versandt. Die Liefergeschwindigkeit von Bestellprodukten, also der schnelle Versand und Empfang von Waren, wird sich zukünftig zu einem wichtigen Entscheidungskriterium bei der Lieferantenauswahl entwickeln.

Fest steht: Im Bereich der Paketzustellung mittels Drohnen ist noch viel Entwicklungsarbeit zu leisten. Trotzdem werden die Forschungsprojekte fortgesetzt und weiter aktiv an einem möglichen Einsatz von Paketdrohnen gearbeitet, geforscht und getestet.

Welche Vorschriften Sie als Drohnenpilot im Urlaubsland Spanien kennen sollten!

Gesetzliche Regeln für den Drohnenflug in Spanien

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Schönes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein und Urlaubsregionen die man nur allzu gerne mit der mitgenommenen Drohne aus der Vogelperspektive aufnehmen möchte, um sie anschließend den Daheimgeblieben zu zeigen. Deshalb können es Drohnenpiloten kaum erwarten, ihren Kopter im Urlaubsland aufsteigen zu sehen, um einzigartige Fotos zu schießen oder atemberaubende Videos spektakulärer Landschaften zu filmen.

Laut dem deutschen Reiseverband verbringen in diesem Jahr zwei Drittel aller Deutschen ihren Urlaub im Ausland. Hauptreiseziele: Länder rund um das Mittelmeer. Allen voran Spanien, Italien, Griechenland und auch wieder die Türkei – mit steigenden Zuwachsraten. Portugal, Kroatien, Tunesien und Ägypten zieht auch wieder mehr Urlauber in diesem Jahr an.

Doch Vorsicht! Jeder Drohnennutzer weiss, dass es in Deutschland Drohnengesetze gibt, die es zu beachten gilt. Aber welche Gesetze, Richtlinien, Verordnungen und Regeln gelten im europäischen Ausland?
Schützen Sie sich vor dem ersten Drohnenstart im Urlaubsland vor eventuellen Strafen und erkundigen Sie sich im Vorfeld über die in ihrem Urlaubsland geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Wir haben die wichtigsten Vorschriften für das Urlaubsland-Nr. eins der Deutschen – Spanien – nachfolgend für Sie zusammengefasst:

Folgende Vorschriften sollten unbedingt beachtet werden:

Drohnen werden in Spanien als Modellflugzeuge eingestuft und sind grundsätzlich zur privaten Nutzung erlaubt. Sie unterliegen den Bestimmungen der spanischen Behörde für Luftsicherheit, kurz AESA (Agencia Esanola de Seguridad Aerea). Die Vorschriften gelten für das spanische Festland, wie auch für die spanischen Ferieninseln.

Eine Plaketten-Kennzeichnung, wie sie in Deutschland für Drohnen ab 250 Gramm gesetzlich vorgeschrieben ist, gibt es in Spanien nicht.

Drohnen dürfen in Spanien mit einem Startgewicht bis zu 2 Kilogramm maximal 120 Meter hoch und nur in direkter Sichtweite – maximal 500 m weit – geflogen werden.

Der Betrieb ist nur tagsüber gestattet. Nachts nicht!

Flugverbote:

In kontrolliertem Luftraum in denen andere Luftfahrzeuge wie Hubschrauber oder Flugzeuge verkehren ist für Drohnenflug grundsätzlich untersagt. Ebenso wie in militärischen Gebieten. Generell sollte zu Flughäfen und Flugplätzen ein Sicherheitsabstand von mehreren Kilometern (mindestens 8 Km) eingehalten werden.

Gebiete in denen andere Luftfahrzeuge wie Gleitschirmflieger oder Fallschirmspringer verkehren sind für den Drohnenbetrieb tabu.

In spanischen Städten oder Siedlungen dürfen Drohnen nicht fliegen, es sei denn, sie wiegen weniger als 250 Gramm und fliegen nicht höher als 20 Meter. Zu Gebäuden ist stets ein Sicherheitsabstand von mindestens 150 Metern einzuhalten.

Stark frequentierte Straßen innerhalb und außerhalb von Ortschaften, sowie von Menschen frequentierte Strände, öffentliche Parkanlagen oder Menschansammlungen, z.B. auf Konzerten, dürfen nicht überflogen werden.

Für Flüge an gewissen Strandabschnitten können Sonderregelungen gelten. Hier sollte man sich am besten vor Ort bei den lokalen Polizeistationen erkundigen.

Wer Flüge in Nationalparks plant, sollte sich zuvor eine Genehmigung von der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde besorgen.

Eine Drohnen-Haftpflicht-Versicherung ist für Hobbyflieger in Spanien nicht zwingend vorgeschrieben, aber sie wird dringend empfohlen. Sicher ist, dass bei einem Unfall alle Schäden, die durch eine Drohne verursacht wurden, in die Verantwortung des Piloten fallen. Dieser ist für alle Schäden persönlich haftbar.Vermeiden Sie Verstöße gegen die vorgenannten Regeln, die im schlimmsten Fall mit einer Anzeige und hohen Bußgeldern geahndet werden. Wie hoch ein Bußgeld ausfällt, richtet sich nach der Schwere des Verstoßes. Lassen Sie es nicht soweit kommen!

Urlaubsreisende die ihre Drohne mit nach Spanien nehmen möchten, sollten sich im Vorfeld erkundigen, ob im Urlaubsland selbst auch ausreichender Versicherungsschutz besteht; auch hinsichtlich der bestehenden Versicherungssumme. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung mit weltweiter- oder europaweiter Deckung können Sie in 3 Minuten für nur 68 Euro Jahresbeitrag abschließen. Nähere Informationen finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt über die aktuelle Gesetzeslage und geltenden Vorschriften zum Drohnenbetrieb in Ihrer Ferienregion. Es ist durchaus möglich, dass regionale Behörden eigene Auflagen erlassen haben. Das Touristikbüro in Ihrem Urlaubsgebiet hilft ihnen sicher weiter.

Die Informationen für den Drohnenflug in Spanien haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Für die Richtigkeit der Angaben können wir keine Haftung übernehmen.

Quadrokopter bei Lidl für unter 50 Euro! Ist hierfür Versicherungsschutz nötig?

Wie steht es um den Versicherungsschutz für Drohnen aus dem Discounter?

Die international tätige Unternehmensgruppe LIDL, die über das größte Netz an Discount-Lebensmittelmärkten in Europa verfügt, hat nun auch die erfolgreiche Vermarktung von preiswerten Quadrokoptern für sich entdeckt. Aktuell finden sich im Lidl Onlineshop über sieben unterschiedliche Quadrokoptertypen für unter 50 Euro. Einige Modelle sind mit einer Kamera ausgestattet. Andere verfügen über eine Kompassfunktion, die den Kopter unabhängig von seiner Flugposition zum Standort des Piloten zurück kehren lässt. Die Funktion erlaubt es auch ein bewegtes Objekt zu verfolgen.

Quadrokopter zu günstigen Discounterpreisen. Natürlich verbergen sich hinter den Angeboten keine hochtechnisierten Fluggeräte mit ausgereifter Kameratechnik. Für Ungeübte sicherlich ein preiswerter Einstieg in die Welt der vierrotorigen Flugmodelle – für Kinder oder Jugendliche ohnehin. Selbst ein Totalcrash mit dem Kopter selbst wäre hinsichtlich der günstigen Anschaffungskosten zu verschmerzen.

Apropos Crash. Der Absturz des Kopters und der Schaden am Fluggerät selbst wäre das eine. Was ist aber, wenn bei den ersten Flugversuchen mit dem Kopter Dritte zu Schaden kommen?, Wer haftet?, Für was und in welcher Höhe? Immerhin fliegen einige Lidl-Modelle über 40 Km/h schnell und bis zu 50 m weit oder hoch. Deshalb wird auch bei einigen Fluggeräten für den Betrieb ein Mindestalter von 14 Jahren empfohlen!

Aber zurück zum Versicherungsschutz. Leider findet sich im LIDL Online-Shop kein Hinweis darauf, dass in Deutschland für derartige Fluggeräte eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherungs-Pflicht besteht. Jedes Fluggerät, das bei uns im öffentlichen Luftraum bewegt wird unterliegt dieser Versicherungspflicht; ähnlich wie in der KFZ-Versicherung.

Der Gesetzgeber unterscheidet bei der Versicherungspflicht für Drohnen auch nicht zwischen Drohnen-Modellen, Gewichtsklassen und Anwendungsbereichen. In Deutschland gibt es auch keinen Versicherungserlass speziell für Spielzeug-Drohnen. Der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Multikopter ist somit keine Ermessenssache, sondern Pflicht für alle Drohnensteuerer; egal wie alt oder jung er ist. Ist der Drohnenpilot noch nicht volljährig, dann sind die Eltern angehalten für den Piloten oder die Pilotin einen entsprechenden Haftpflichtversicherungsschutz zu gewährleisten.

Einige private Haftpflichtversicherungen haben Multikopter bereits in ihren Versicherungsumfang mit aufgenommen, andere nicht. Erkundigen Sie sich vor dem ersten Start bei ihrer Haftpflichtversicherung, ob Fluggeräte dieser Art mitversichert sind! Wichtig! Einige Private Haftpflichtversicherer versichern Kopter nur bis zu einem bestimmten Abfluggewicht. Informieren Sie sich vorher, wie schwer ihr Kopter wirklich ist, für den Sie Versicherungsschutz benötigen.

Übrigens: Wiegt Ihr Kopter mehr als 250 Gramm, muss er in Deutschland mit einem feuerfesten Hinweisschild ausgestattet sein, welches den Namen und die Anschrift des Eigentümers trägt.

Wenn Sie sich über alle rechtlichen Grundlagen und über die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungspflicht für Multikopter informieren möchten, dann besuchen Sie die Website drohnen-versicherung.

Aktuelle Drohnen-Modelle bei real.de Hinweis zur Versicherungspflicht verzweifelt gesucht!

Information zur gesetzlichen Versicherungspflicht von Drohnen fehlt bei vielen Anbietern!

Auch die Einzelhandelskette real, die mehrere hundert Supermärkte in Deutschland betreibt, bietet dem privaten Hobbypiloten über den eigenen Onlineshop eine Vielzahl unterschiedlicher Drohnen-Modelle an. Die Auswahl kann sich sehen lassen.

Über 1.200 Artikel umfasst das Drohnen- und Multikopter-Sortiment, in dem auch Ersatzteile und Zubehör enthalten sind. Das große Angebot verschiedener Hersteller, wie z.B. DJI, Parrot, Walkera, Yuneec und Zerotech, lässt sich mittels einer einfach zu bedienenden Suchfunktionsleiste schnell selektieren. Der gewünschte Artikel lässt sich über verschiedene Suchfunktionen wie Artikelpreisspanne, Kameraausstattung, Hersteller, Aktionsangebot, Altersempfehlung und Gewicht sehr leicht finden.

Die technischen Produktinformationen zu den einzelnen Drohnenmodellen sind dazu ausführlich beschrieben. In einem kurzen und nicht besonders auffälligen Absatz wird auf die seit Oktober 2017 neu geltenden gesetzlichen Pflichten hinsichtlich des Besitzes und der Benutzung von Drohnen verwiesen. Dazu wird auf den PDF-Auszug der Verordnung zur „Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten“ verlinkt.

Für einen Laien ist es sicherlich eine Herausforderung, die Quintessenz des umfangreichen Gesetzestextes auf Anhieb zu verstehen. Ein ganz wesentlicher Hinweis zum gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherungsschutz ist leider nicht zu finden! Entsprechend dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) §43, Absatz 2 besteht nämlich die Pflicht, dass Drohnen in Deutschland nur mit einem gültigen Haftpflichtversicherungsschutz gemäß dem deutschen Luftfahrtverkehrsgesetz betrieben werden dürfen. Darüber hinaus besteht die Pflicht, alle Drohnen mit einem Startgewicht von über 250 Gramm mit einer Plakette auszustatten, die den Namen und die Adresse des Eigentümers trägt, übrigens auch auf Modellflugplätzen! Desweiteren wäre es für unbedarfte Hobbypiloten hilfreich, wenn augenfällig darauf hingewiesen würde, dass nach den gesetzlichen Vorschriften Drohnen nicht höher als 100 Meter und generell nur auf Sichtweite geflogen werden dürfen.

Schwierig herauszulesen ist auch, wo in Deutschland Drohnen fliegen dürfen und wo es strikt verboten ist. Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 2 Kilogramm, wie zum Beispiel der Quadrokopter Inspire 1 V2 von DJI, dürfen von Hobbypiloten nur geflogen werden, wenn ein entsprechender Kenntnisnachweis, ein sog. Drohnenführerschein, vorliegt.

Einsteiger die sich eine Drohne kaufen möchten, könnten sich auch für folgende Fragen interessieren:

  1. Benötige ich für Spielzeugdrohnen auch eine Haftpflichtversicherung?
  2. Bietet eine Privat-Haftpflichtversicherung für meinen Drohnenflug ausreichenden Schutz?
  3. Wo darf ich in meiner Umgebung bedenkenlos meine Drohne fliegen lassen?

Antworten zu diesen Fragen und wertvolle Hinweise für den optimalen Versicherungsschutz Ihres Multikopters finden Sie auf drohnen-versicherung.com unter der Rubrik Rechtliches und Wissen & Service oder auf drohnenversicherung.blog.