Fünf vermeidbare Fehler vor dem ersten Drohnen-Start

So starten und fliegen Sie Ihre Drohne sicher!

Für Drohnen besteht Versicherungspflicht!

Der Drohnenmarkt in Deutschland entwickelt sich immer stärker – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Auch wenn bereits viel darüber geschrieben und berichtet wurde, es ist leider immer noch nicht jedem Käufer einer Drohne bewusst, dass für den Betrieb eines Kopters im öffentlichen Luftraum in Deutschland eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Versicherungspflicht ist im Luftverkehrsgesetz §43 geregelt. Betroffen sind alle Drohnen unabhängig von ihrer Größe und ihrem Gewicht.

Wichtig: Starten Sie Ihre Drohne nie ohne ausreichenden Versicherungsschutz, Sie machen sich sonst strafbar! Es drohen hohe Bußgelder und eine Strafanzeige!             Alles, was Sie für den Drohnenflug wissen müssen, finden Sie auf drohnen-versicherung.com in der Rubrik Wissen und Service.

Im Schadenfall haftet der Halter mit seinem Privatvermögen!

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wer seine Drohne in Unkenntnis ohne Versicherungsschutz betreibt und mit dem Fluggerät Personen verletzt oder Sachen beschädigt, der haftet mit seinem Privatvermögen für den verursachten Schaden. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung hilft im Schadenfall – auch bei unverschuldeten Unfällen.

Wichtig: Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung schützt Sie umfassend vor Schadenersatzansprüche Dritter. Nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflicht finden Sie auf: drohnen-versicherung.com

Der Handel informiert oft unzureichend!

Verkäufer von Drohnen, ob im stationären oder im online Handel, müssen ihre Kunden über die bestehende Versicherungspflicht aufklären. Die Praxis sieht leider anders aus. Der Handel informiert seine Kunden immer noch unzureichend über die bestehende Versicherungspflicht und über die gesetzlichen Regelungen, obwohl es sich hierbei um eine vertragliche Nebenpflicht des Verkäufers handelt. Im Schadenfall nützt das dem Piloten wenig. Wichtig zu wissen ist, dass es neben der bestehenden Versicherungspflicht noch viele weitere gesetzliche Regelungen gibt, die beim Drohnenflug zu beachten sind, wie zum Beispiel die Kennzeichnungspflicht des Kopters. Ein Verstoß gegen geltende Vorschriften kann Strafzahlungen zur Folge haben.

Wichtig: Informieren Sie sich am besten selbst. Zum Beispiel beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, kurz BMVI, über die aktuell geltenden Bestimmungen.

Drohne über private Haftpflicht versichern?

Wer glaubt, dass der Betrieb seiner Drohne automatisch über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt ist, der irrt. Viele Haftpflichtversicherer haben Drohnen nicht in ihrem Produkt-Portfolio, speziell in Altverträgen nicht, folglich besteht im Schadenfall auch kein Versicherungsschutz für den Kopter. Seit einigen Jahren bieten einige private Haftpflichtversicherer Deckungskonzepte für Drohnen mit an, aber oft nur eingeschränkt gegenüber speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherungen.

Wichtig: Sprechen Sie mit Ihrer privaten Haftpflichtversicherung und klären Sie vor dem ersten Start, ob Versicherungsschutz für Ihren Kopter besteht. Vielleicht kann die Drohne nachträglich, gegen einen entsprechenden Mehrbeitrag, in den bestehenden Versicherungsschutz integriert werden?! Da sich die Leistungen einer privaten Haftpflichtversicherung gegenüber einer speziellen Drohnen-Haftpflichtvericherung in vielen Punkten unterscheiden, sollten Sie die Leistungen abgleichen. Dazu fügen wir Ihnen eine Checkliste bei, mit der Sie den Drohnen-Versicherungsschutz Ihrer privaten Haftpflichtversicherung mit den Leistungen einer speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherung vergleichen können.

Drohne auspacken und einfach mal losfliegen?

Nein, so einfach ist es nicht. Es gibt zahlreiche gesetzliche Beschränkungen, wo der Einsatz eines Kopters strengstens verboten ist. Viele Gebiete sind tabu. So sind Flüge über Menschenansammlungen, öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäuser, militärischem Gelände, Kraftwerken und Flughäfen nicht erlaubt. Das gleiche gilt für Einsatzorte von Rettungskräften und der Polizei.

Wichtig: Wer ein Drohne steuert, der sollte sich vorher unbedingt informieren wo geflogen werden darf und wo nicht. Ein gutes Hilfsmittel ist die Drohnen-App der Deutschen Flugsicherung.

 

 

 

 

Kostenlose DFS App unterstützt Drohnenpiloten

Klarheit auf einen Blick: Wo kann ich meine Drohne sicher fliegen? Kostenlose App

Der Drohnenmarkt in Deutschland boomt, aber auch das Unfallrisiko mit den unbemannten Fluggeräten steigt rapide an. Deshalb ist es besonders wichtig, sich vor dem ersten Start über die wichtigsten Regeln und Vorschriften umfassend zu informieren; die aufgrund der neuen Drohnen-Verordnung seitens der Bundesregierung im April dieses Jahres nochmals verschärft worden sind. Dem angehenden Hobbypiloten fehlt trotz Kenntnis der vielen Bestimmungen und Verbote oft eine detaillierte Information über den ausgewählten Flugort. Eine häufig gestellte Frage lautet daher: „Wo kann ich meine Drohne bedenkenlos starten?“

Hier schafft die neue, kostenlose App der deutschen Flugsicherung (DFS) schnelle Abhilfe.

Sie zeigt dem Drohnensteuerer mittels interaktiver Live-Karten jeden Standort in
Deutschland an und informiert darüber, ob am gewünschten Ort, an dem man sich gerade befindet, die Drohne geflogen werden darf oder nicht; und wenn ja, welche Regeln zu beachten sind. Durch die Anzeige lokaler Flugverbotszonen (No-Fly-Zones) werden alle Einschränkungen die der aktuellen Luftverkehrsordnung für Drohnenflüge unterliegen angezeigt. Somit soll dem Drohnenpiloten die Unsicherheit genommen werden die Drohne in einer Gefahrenzone zu bewegen.

Auf Knopfdruck erfährt der Pilot, wie hoch und ob in dem ausgewähltem Gebiet geflogen werden darf oder nicht. Sobald ein rotes Kennzeichen erscheint, besteht die Gefahr einen Gesetzesverstoß zu begehen. Wird auf die Warnung geklickt, erfolgt eine Kurzinformation über den möglichen Regelverstoß. Darüber hinaus liefert die App weitere nützliche Hinweise wie Wetterinformationen und Kontaktdaten von Behörden. Zusätzliche Menüs erlauben die Verwaltung von Profilen und Einstellungen. Auch eine Logbuch-Funktion ist vorhanden. Die DFS-Drohnen-App ist für Android und IOS Systeme erhältlich. Für die jeweilige Nutzung ist eine vorherige Registrierung notwendig.

Hier der Link zur DFS-App:

www.DFS.de

So wichtig wie die Kenntnis wo eine Drohne geflogen werden darf, so wichtig ist der Abschluss einer gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflicht-Versicherung. Sie schützt den Drohnenpiloten vor den Ansprüchen Dritter, wenn durch den Betrieb einer Drohne ein Personen- oder Sachschaden entstanden ist. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gemäß dem deutschen Luftfahrtgesetz ist für private Drohnenpiloten bereits ab 71,40 Euro pro Jahr inkl. Versicherungssteuer erhältlich.

Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zur
Drohnen-Haftpflichtversicherung

Fazit:

Egal ob zur privaten oder zur gewerblichen Nutzung. Die neue App der DFS ist ein
hilfreiches Tool für alle Drohnenpiloten. Sie ist einfach zu bedienen und hilft Einsteigern wie auch erfahrenen Piloten auf schnelle und einfache Weise zu erfahren, wo man seine Drohne bedenkenlos fliegen lassen kann und wo nicht. Voraussetzung für die erfolgreiche Installierung ist die Aktivierung der Ortungsdienste auf dem Smartphone. Einziger Schönheitsfehler: Die aufwendige Registrierung. Viele Interessenten schreckt es ab, Angaben wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon-Nr. so wie das Geburtsdatum zur Nutzung der App anzugeben.