Was kostet eine spezielle Drohnen Haftpflichtversicherung?

Wie teuer ist eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung im Jahr?

Wer sich für die private oder gewerbliche Nutzung eine Drohne kauft und diese in Deutschland im öffentlichen Luftraum betreiben möchte, der benötigt eine Haftpflichtversicherung. Laut Luftverkehrsgesetz §43 (LuftVG) ist der Versicherungsschutz für Drohnen gesetzlich vorgeschrieben – unabhängig von Größe und Gewicht des Kopters.

HDI bietet speziellen Haftpflichtschutz für 68 €uro inkl. Versicherungssteuer an!

Die Versicherung für einen privat genutzten Kopter mit einer Deckungssumme von einer Million Euro gilt in ganz Europa und beinhaltet die offene Pilotenklausel, d.h. auch berechtigte Piloten dürfen den Kopter steuern. Das Abfluggewicht kann bis zu 25 Kilogramm betragen. Die Selbstbeteiligung beträgt 0 Euro! Der Versicherungsantrag kann einfach und bequem in nur 3 Minuten online über die Website drohnen-versicherung.com gestellt werden.

Gibt es auch Drohnen-Versicherungen mit kurzer Laufzeit?

Wer seine Drohne nur für einen begrenzten Zeitraum versichern möchte, zum Beispiel nur für eine Urlaubsreise, der kann eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung für nur einen Tag, für sieben Tage oder für 30 Tage abschließen; und das bereits ab 9,98 Euro! Nähere Informationen dazu finden Sie unter HDI-Kurzzeittarife auf drohnen-versicherung.com

Ist die Drohne auch über die Privathaftpflicht versicherbar?

Je nach Versicherer besteht auch die Möglichkeit die Drohne auch über private Haftpflichtversicherung nachträglich mitzuversichern. Hier ist es ratsam, mit dem Versicherer Kontakt aufzunehmen und zu klären, ob eine Mitversicherung des Kopters möglich ist!

Klären Sie im Vorfeld mit Ihrem Haftpflichtversicherer folgende Fragen:

Was kostet die Mitversicherung des Kopters an Mehrbeitrag?, Welche Risiken sind versichert?, Bis zu welchem Abfluggewicht gilt der Versicherungsschutz?, Wer ist außer dem Versicherungsnehmer (Pilot) noch versichert?, In welchem Geltungsbereich gilt der Versicherungsschutz?, Wie hoch ist die Versicherungssumme?, Ist eine Selbstbeteiligung erforderlich?, Erfüllt der Versicherungsschutz die aktuellen Anforderungen nach dem deutschen Luftverkehrsgesetz (LuftVG)?, Erhalten Sie eine separate Versicherungsbestätigung für den Kopter?

Wichtig:

Lassen Sie sich den Versicherungsschutz Ihrer Drohne schriftlich bestätigen. Denn, der Versicherungsnachweis ist beim Betrieb des Kopters stets mitzuführen und bei Bedarf vorzulegen, ansonsten droht ein Bußgeld.

Drohnen-Versicherung über die private Haftpflicht zumeist nicht ausreichend

Auch wenn Sie den Kopter in der Privaten Haftpflichtversicherung kostengünstig mitversichern können, ratsam ist es nicht, denn der Schutz ist zumeist nicht ausreichend. Verursacht der Versicherungsnehmer beispielsweise einen unverschuldeten Unfall mit seiner Drohne, so haftet die private Haftpflichtversicherung nicht. Sie leistet nur Schadenersatz bei eindeutig verschuldeten Unfällen (Verschuldenshaftung).

Wir haben für Sie eine Checkliste erstellt, mit deren Hilfe Sie die Leistungen Ihrer Privaten Haftpflichtversicherung einer speziellen Drohnen-Luftfahrtversicherung gegenüber stellen können.

Unser Rat:

Gehen gleich auf Nummer sicher und entscheiden Sie sich direkt für eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung auf drohnen-versicherung.com.

 

Fünf vermeidbare Fehler vor dem ersten Drohnen-Start

So starten und fliegen Sie Ihre Drohne sicher!

Für Drohnen besteht Versicherungspflicht!

Der Drohnenmarkt in Deutschland entwickelt sich immer stärker – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. Auch wenn bereits viel darüber geschrieben und berichtet wurde, es ist leider immer noch nicht jedem Käufer einer Drohne bewusst, dass für den Betrieb eines Kopters im öffentlichen Luftraum in Deutschland eine Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Versicherungspflicht ist im Luftverkehrsgesetz §43 geregelt. Betroffen sind alle Drohnen unabhängig von ihrer Größe und ihrem Gewicht.

Wichtig: Starten Sie Ihre Drohne nie ohne ausreichenden Versicherungsschutz, Sie machen sich sonst strafbar! Es drohen hohe Bußgelder und eine Strafanzeige!             Alles, was Sie für den Drohnenflug wissen müssen, finden Sie auf drohnen-versicherung.com in der Rubrik Wissen und Service.

Im Schadenfall haftet der Halter mit seinem Privatvermögen!

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Wer seine Drohne in Unkenntnis ohne Versicherungsschutz betreibt und mit dem Fluggerät Personen verletzt oder Sachen beschädigt, der haftet mit seinem Privatvermögen für den verursachten Schaden. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung hilft im Schadenfall – auch bei unverschuldeten Unfällen.

Wichtig: Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung schützt Sie umfassend vor Schadenersatzansprüche Dritter. Nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflicht finden Sie auf: drohnen-versicherung.com

Der Handel informiert oft unzureichend!

Verkäufer von Drohnen, ob im stationären oder im online Handel, müssen ihre Kunden über die bestehende Versicherungspflicht aufklären. Die Praxis sieht leider anders aus. Der Handel informiert seine Kunden immer noch unzureichend über die bestehende Versicherungspflicht und über die gesetzlichen Regelungen, obwohl es sich hierbei um eine vertragliche Nebenpflicht des Verkäufers handelt. Im Schadenfall nützt das dem Piloten wenig. Wichtig zu wissen ist, dass es neben der bestehenden Versicherungspflicht noch viele weitere gesetzliche Regelungen gibt, die beim Drohnenflug zu beachten sind, wie zum Beispiel die Kennzeichnungspflicht des Kopters. Ein Verstoß gegen geltende Vorschriften kann Strafzahlungen zur Folge haben.

Wichtig: Informieren Sie sich am besten selbst. Zum Beispiel beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, kurz BMVI, über die aktuell geltenden Bestimmungen.

Drohne über private Haftpflicht versichern?

Wer glaubt, dass der Betrieb seiner Drohne automatisch über die private Haftpflichtversicherung abgedeckt ist, der irrt. Viele Haftpflichtversicherer haben Drohnen nicht in ihrem Produkt-Portfolio, speziell in Altverträgen nicht, folglich besteht im Schadenfall auch kein Versicherungsschutz für den Kopter. Seit einigen Jahren bieten einige private Haftpflichtversicherer Deckungskonzepte für Drohnen mit an, aber oft nur eingeschränkt gegenüber speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherungen.

Wichtig: Sprechen Sie mit Ihrer privaten Haftpflichtversicherung und klären Sie vor dem ersten Start, ob Versicherungsschutz für Ihren Kopter besteht. Vielleicht kann die Drohne nachträglich, gegen einen entsprechenden Mehrbeitrag, in den bestehenden Versicherungsschutz integriert werden?! Da sich die Leistungen einer privaten Haftpflichtversicherung gegenüber einer speziellen Drohnen-Haftpflichtvericherung in vielen Punkten unterscheiden, sollten Sie die Leistungen abgleichen. Dazu fügen wir Ihnen eine Checkliste bei, mit der Sie den Drohnen-Versicherungsschutz Ihrer privaten Haftpflichtversicherung mit den Leistungen einer speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherung vergleichen können.

Drohne auspacken und einfach mal losfliegen?

Nein, so einfach ist es nicht. Es gibt zahlreiche gesetzliche Beschränkungen, wo der Einsatz eines Kopters strengstens verboten ist. Viele Gebiete sind tabu. So sind Flüge über Menschenansammlungen, öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäuser, militärischem Gelände, Kraftwerken und Flughäfen nicht erlaubt. Das gleiche gilt für Einsatzorte von Rettungskräften und der Polizei.

Wichtig: Wer ein Drohne steuert, der sollte sich vorher unbedingt informieren wo geflogen werden darf und wo nicht. Ein gutes Hilfsmittel ist die Drohnen-App der Deutschen Flugsicherung.

 

 

 

 

Drohnenfotografie: Beelitzer Heilstätten bieten faszinierende Bildmotive

Lost Place Beelitzer Heilstätten: Der ideale Ausflugsort für einmalige Drohnenfotografie

Interessanter Drohnenflug über dem verwunschenen Areal der Beelitzer Heilstätten. Starttermin der herbstlichen Drohnensaison ist der 08. September 2019.

Lost Place in Beelitz

Der Ort Beelitz liegt zirka 60 Kilometer südwestlich von Berlin und Potsdam. Hier befinden sich die 1898 erbauten Beelitzer Heilstätten. Die historischen und inzwischen in die Jahre gekommenen Gebäude, die alten Schlössern ähneln, versprühen einen ganz besonderen Charme. Sie sind sehr beliebte Foto- und Filmmotive.

Ein geschichtsträchtiger Ort und ein Eldorado für Fotografen

Der Beelitzer Krankenhauskomplex mit über 1200 Betten diente seinerzeit als Lungenheilstätte für Tuberkulose erkrankte Menschen. Die tückische Krankheit hatte das nahegelegene Berlin damals fest im Griff. Nach den beiden Weltkriegen übernahm die Rote Armee das Gelände bis 1994 und nutzte es als Militärhospital. Nach Abzug der russischen Armee lag das Gelände brach. Die ehemalige Lungenklinik blieb sich selbst überlassen und verfiel langsam. Viele Hobbyfotografen aus aller Welt dokumentierten eindrucksvoll den schaurig-schönen Verfall. Auch Hollywood bediente sich der einzigartigen Kulisse für den Film „Operation Walküre“ mit Tom Cruise.

Erlebnisgelände mit Baumkronenpfad

Die ehemalige Klinik ist von einer großzügigen Wald-Parkanlage umgeben, in dem sich ein einzigartiger Baumkronen- und Zeitreisepfad befindet. Auf einem über zwei Meter breiten Holzsteg kann man in 23 Meter Höhe über die Baumkronen wandern und von oben in die verfallenen Gebäuderäumlichkeiten hineinblicken. Wer den 40 Meter hohen Aussichtsturm erklimmt, kann bequem über das 200 Hektar große Gelände mit seinen einzigartigen Gebäuden blicken und schaut bei guter Sicht sogar bis nach Berlin.

Drohnenflug nach Voranmeldung möglich

Es besteht die Möglichkeit, bestimmte Bereiche auch mit der Drohne zu erkunden. Den Besucher erwarten faszinierende Fotomotive. Die Parkleitung freut sich, Drohnenbegeisterte Hobbypiloten am 08.09.2019, von 8 bis 10 Uhr, zur Eröffnung der herbstlichen Drohnensaison, auf Gelände begrüßen zu können. Zum Schutz der Besucher und der dort lebenden Tiere sind Drohnenflüge nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Für jede eine Drohne führende und jede weitere diese begleitende Person wird zum vereinbarten Termin jeweils einen Eintritt von 25 Euro pro Person erhoben.

Die Kontaktadresse für die Voranmeldung:
<ahref=“mailto:info@baumundzeit.de“>info@baumundzeit.de   

Nähere Informationen zu den Beelitzer Heilstätten finden Sie auf: Baum&Zeit

Versicherungsschutz für Drohnen beachten!

Denken Sie bei der Nutzung Ihrer Drohne immer an den notwendigen Versicherungsschutz, der in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist.

Nähere Informationen zur Drohnen-Haftpflichtversicherung finden auf drohnen-versicherung.com

Drohnenabsturz über Wasser? Wertvolle Tipps für Kopterpiloten!

Der Drohnenflug über Wasser ist mit vielen Gefahren und Risiken verbunden. Wir geben Ihnen einige hilfreiche Tipps.

Bald begint sie wieder: Die Sommerurlaubszeit! Der perfekte Zeitpunkt, um mit der eigenen Drohne spektakuläre Aufnahmen aus der Vogelperspektive zu filmen. Sei es in der heimischen Umgebung oder in der Urlaubsregion. Je außergewöhnlicher und eindrucksvoller die Motive, desto besser.

Sind Drohnenflüge über Wasser in Deutschland verboten?

Luftaufnahmen über Wasser haben einen besonderen Reiz. Doch das Überfliegen von Gewässern ist nicht überall erlaubt. So sind Drohnenflüge laut der Luftverkehrsordnung (LuftVO) an oder über deutschen Bundeswasserstraßen wie zum Beispiel dem Rhein, der Donau oder Elbe nicht erlaubt. Besteht der Wunsch, eine Drohne über eine Bundeswasserstraße zu steuern, muss bei der zuständigen Landesluftfahrtbehörde eine Einzelaufstiegsgenehmigung beantragt werden.

Seen liegen zumeist in Naturschutz- oder Vogelschutzgebieten oder in Naturparks. In Deutschland ist der Drohnenbetrieb in diesen Gebieten untersagt. Wer ein Gewässer, einen Kanal, einen See oder Fluss überfliegen möchte, der sollte sich im Vorfeld über die APP der deutschen Flugsicherung oder bei der zuständigen Landesbehörde erkundigen. Hier finden Sie die Kontaktadressen der jeweiligen Landesluftfahrtbehörde.

Überwasserflüge in der Urlaubsregion

Drohnenflüge über Flüsse, Bergseen oder an Stränden in der jeweiligen Urlaubsregion sind besonders faszinierend und bieten eindrucksvolle Motive. Auch hier ist es wichtig, sich vor dem Start bei den örtlichen Behörden oder im Tourismusbüro zu informieren, ob Drohnenflüge generell erlaubt sind oder spezielle Fluggenehmigungen benötigt werden.

Der Drohneneinsatz über dem Wasser ist risikoreich

Der Drohnenflug über dem Wasser birgt viele Gefahren und Risiken. Beim Betrieb der Drohne auf offener See sollte sich der Pilot auf Interferenzen einstellen, die GPS-Signale und den Kompass beeinflussen oder stören können. Beachtet werden sollte auch die Windgeschwindigkeit, die auf dem Wasser meist stärker ist als auf dem Land. Die automatische Sensorik des Kopters, die ein Abdriften verhindern soll, benötigt über Wasser viel mehr Akkuleistung als bei windstillen Flugbedingungen. Auch das Vision Positioning System (VPS), wie es bei der DJI Phantom 4 zu finden ist, um den Kopter in geringen Höhen zu stabilisieren, kann durch das reflektierende Licht von der Wasseroberfläche gestört werden. Es empfiehlt sich, das System nach Möglichkeit zu deaktivieren.

Warum es sinnvoll ist, die maximale Flugdistanz bei Flügen über Wasser zu erhöhen oder den Abflugpunkt des Kopters, wenn dieser von einem Boot aus gestartet wird, manuell neu zu setzen, erfahren Sie bei DJI Guides: Wie man sicher über Wasser fliegt!

Kann eine ins Wasser gestürzte Drohne geborgen werden?

Auch wenn eine ins Wasser gestürzte Drohne zumeist zum Totalschaden führt, mithilfe des GetterBack Systems kann eine ins Wasser gestürzte Drohne bis zu einer Tiefe von 30 Metern gefunden und geborgen werden. Das System besteht aus einer kleinen gelben Kapsel, die mittels Klettverschluss an der Drohne befestigt wird. Fällt der Kopter ins Wasser, wird die kleine Schwimmboje durch den bestehenden Wasserdruck aktiviert; und das bereits ab einer Tiefe von nur drei Metern. Die gut sichtbare gelbe Boje, die mit einer Schnur an der Drohne befestigt ist, steigt dann zur Wasseroberfläche auf. Die Drohne kann nun problemlos aus dem Wasser gezogen werden. www.Getterback.com

Ein weiteres Rettungssystem für Drohnen ist das CopterGuard System. Eine Rettungsboje die bei Wasserkontakt automatisch aktiviert wird und die Drohne vor dem absinken an der Wasseroberfläche hält. Aufgrund der signalroten Außenhülle ist die Boje auch bei schlechten Witterungsbedingungen gut zu erkennen. Wie das CopterGuard System funktioniert sehen Sie im Video, Kaufanfragen über u-rob.com.

Ein Drohnenrettungssystem kann durchaus sinnvoll sein, wenn eine aus dem Wasser geborgene Drohne einem Kasko-Versicherer vorgezeigt und begutachtet werden soll. Auch im Garantie- und Gewährleistungsfall kann ein Drohnen-Rettungssystem eine hilfreiche Anschaffung sein.

Erste Hilfe-Maßnahme

Zunächst sollte der Akku nach der Wasserrettung sofort aus dem Kopter entfernt und später durch ein Neuprodukt ersetzt werden. Auch wenn es sich banal anhört: Um den Kopter von der Feuchtigkeit zu befreien, ist es ratsam, ihn in Reis zu legen. Die Getreidekörner entziehen dem Gerät jegliche Flüssig- und Feuchtigkeit. Auch wenn es sich hierbei um einen langwierigen und zeitintensiven Prozeß handelt, es ist eine Möglichkeit, das Fluggerät mit sehr viel Glück zu retten.

Drohnen-Reparatur über den Profi

Der Kopter kann zur Schadenüberprüfung auch zum Reparaturservice des Herstellers geschickt werden, zum Beispiel zu DJI. Im Internet finden sich aber auch Dienstleister, die sich auf die Reparatur von Multikoptern mit Wasserschaden spezialisiert haben.

Können Drohnenflüge über Wasser versichert werden?

Es gibt spezielle Drohnen-Kasko-Versicherungen, die gewerbliche Kopterflüge auch über Wasser versichern. Wie zum Beispiel die ZURICH-Versicherung. Nähere Informationen zur Drohnen-Kasko-Versicherung finden Sie auf drohnen-versicherung.com

 

Ist Drohne fliegen ohne Versicherungsschutz strafbar?

Aus eigenem Interesse sollte jeder Drohnenpilot vor dem ersten Start prüfen, ob für seinen Kopter Versicherungsschutz besteht. Ohne Versicherungsschutz haftet der Drohnenhalter im Schadenfall mit seinem gesamten Privatvermögen!

In Deutschland existiert ein Pflichtversicherungsgesetz, das heißt, manche Versicherungen sind vorgeschrieben und müssen deshalb abgeschlossen werden. Zu diesen Pflichtversicherungen zählt auch die Drohnen-Haftpflichtversicherung. Sie ist für den Betrieb einer Drohne zwingend erforderlich. Das Fliegen von Multikoptern ohne Versicherungsschutz ist in Deutschland verboten und somit strafbar!

Wo ist die Versicherungspflicht für Drohnen geregelt?

Geregelt ist die Versicherungspflicht im Luftverkehrsgesetz (LuftVG).

Darin heißt es in § 43, Absatz 2:

(2) Der Halter eines Luftfahrzeugs ist verpflichtet, zur Deckung seiner Haftung auf Schadensersatz nach diesem Unterabschnitt eine Haftpflichtversicherung in einer durch Rechtsverordnung zu bestimmenden Höhe zu unterhalten. Satz 1 gilt nicht, wenn der Bund oder ein Land Halter des Luftfahrzeugs ist.

Das bedeutet, dass jeder, der eine Drohne im öffentlichen Luftraum betreibt, eine Haftpflichtversicherung für sein Fluggerät benötigt. Das Gewicht des Kopters oder der Modelltyp spielt dabei keine Rolle. Es wird auch nicht zwischen privater und gewerblicher Nutzung unterschieden.

Drohnenflug ohne Versicherungsschutz? Ein großes finanzielles Risiko!

Verursacht ein Drohnenpilot mit seiner Drohne einen Unfall bei dem eine Person verletzt oder eine Sache beschädigt wird, dann haftet der Drohnen-Halter gegenüber dem Geschädigten für den entstandenen Schaden mit seinem gesamten Privatvermögen. Personenschäden können extreme Kosten verursachen, denn es besteht Schadenersatzanspruch in unbegrenzter Höhe!

Übersteigt der entstandene Schaden die finanziellen Möglichkeiten des Drohnenpiloten, muss dieser unter Umständen einen hohen Kredit aufnehmen und diesen über viele Jahre abbezahlen. Andernfalls würde das Unfallopfer auf den Kosten sitzen bleiben. Damit das nicht passiert, besteht in Deutschland die gesetzliche Haftpflichtversicherungspflicht für Drohnen. Somit bleiben Drohnenhalter und Geschädigter vor einem möglichen Ruin bewahrt.

Ein Unglück ist schnell passiert!

Gerade in den Fällen, wenn nicht damit gerechnet wird, kann es zu einem Unfall kommen. Ist der verursachte Schaden auch noch so gering, der Drohnenpilot muss dafür aufkommen. Deshalb ist es in Deutschland Pflicht, eine Haftpflichtversicherung für eine Drohne zu besitzen. Sie sichert den Drohnenhalter im Unglücksfall gegen berechtigte Schadenersatzansprüche Dritter ab und sorgt dafür, dass die geschädigte Person den verursachten Schaden ersetzt bekommt.

Bietet eine private Haftpflicht ausreichenden Versicherungsschutz für den Drohnenbetrieb?

Drohnenpiloten sind vielfach der Meinung, dass eine Drohne automatisch in der bestehenden Privat-Haftpflichtversicherung mitversichert ist. Das ist nicht richtig! In Altverträgen kommen Drohnen gar nicht vor. Insofern besteht im Schadenfall kein Versicherungsschutz. Bestehende Policen sollten dahingehend unbedingt überprüft werden.

Wichtig zu wissen:
Wenn eine Drohne in einer privaten Haftpflichtversicherung mitversichert ist, dann sollte geprüft werden, ob für das aktuelle Abfluggewicht des Kopters auch Versicherungsschutz besteht. Bei einigen Privat-Haftpflichtversicherern können Drohnen nur bis zu einem bestimmten Fluggewicht versichert werden! Deshalb: Überprüfen Sie vor dem ersten Start, ob der Kopter tatsächlich mitversichert ist. Gegebenenfalls ist der Versicherungsschutz zu erweitern. Solange kein Versicherungsschutz besteht, sollte die Drohne nicht in Betrieb genommen werden!

Warum ist eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung sinnvoll?

Mittlerweile sind Multikopter technisch sehr ausgereift. Selbst Laien können die kleinen Flugroboter nach nur kurzer Zeit durch die Lüfte steuern. Dennoch: Das Risiko, dass etwas passiert, ist recht hoch. Es reicht eine kleine Unaufmerksamkeit bei der Steuerung, ein technischer Defekt zwischen Kopter und manueller Flugsteuerung, ein plötzlicher Batterieabfall oder eine starke Windböe, die eine kontrollierte Steuerung des Kopters verhindert. Da es keine Garantie für 100%ige Flugsicherheit gibt, ist eine Drohnen-Haftpflichtversicherung so wichtig.

Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung, die bereits für 68 Euro Jahresbeitrag online beantragt werden kann, schützt Drohnenpiloten vollumfänglich vor Schäden, die durch die Drohne verursacht werden. Sie erfüllt die Anforderungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) und entspricht den gesetzlichen Ansprüchen in Bezug auf die Mindestdeckungssumme von einer Million Euro. Auch eine separate Versicherungsbestätigung, die beim Flugbetrieb stets mitzuführen ist, wird kostenfrei ausgestellt.

Gut zu wissen:
Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung beinhaltet die Gefährdungshaftung. Dabei ist es völlig unerheblich, ob der Schaden durch den Drohnenpiloten schuldhaft oder unverschuldet herbeigeführt wurde. Eine private Haftpflichtversicherung mit Drohnen-Klausel reicht in der Regel nicht aus. Sie reguliert Schäden in der Regel nur auf der Basis der Verschuldenshaftung. Das heißt, sie tritt dann ein, wenn ein eindeutiges Verschulden des Piloten für das Unglück vorliegt. Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung versichert auch unverschuldete Risiken, wie zum Beispiel einen Drohnenunfall, der durch eine Windböe verursacht wurde.

Die Versicherungsbestätigung ist bei jedem Flug mitzuführen!
Wer eine Drohne im öffentlichen Luftraum betreibt, ist verpflichtet, den gesetzlich vorgeschrieben Versicherungsschutz in Form einer Versicherungsbestätigung während des Flugbetriebs nachzuweisen bzw. mitzuführen. Geregelt ist das in der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (Luft VZO).

Dort heißt es unter § 106 Versicherungsbestätigung:

(1) Der Versicherer ist verpflichtet, dem Versicherungspflichtigen bei Beginn des Versicherungsschutzes eine Versicherungsbestätigung kostenlos zu erteilen, die das Bestehen eines Haftpflichtversicherungsvertrages und die Einhaltung der jeweils maßgeblichen Mindestdeckung bestätigt. Die Bestätigung muss Umfang und Dauer der Versicherung angeben.

(2) Bei dem Betrieb von Luftfahrzeugen ist als Versicherungsnachweis eine Bestätigung über die Haftpflichtversicherung für Drittschäden mitzuführen, die den Anforderungen des Absatzes 1 genügt.

Unter § 108 Ordnungswidrigkeiten heißt es:

„Ordnungswidrig im Sinne des § 58 Abs. 1 Nr. 10 des Luftverkehrsgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig als Führer eines Luftfahrzeuges entgegen § 106 Abs. 2 oder 3 Satz 1 die Bestätigung über die Haftpflichtversicherung beim Betrieb des Luftfahrzeugs oder bei der Luftbeförderung nicht mitführt.“

Der Versicherer hat dem Versicherungsnehmer eine Versicherungsbestätigung auszustellen, die die Mindestdeckung bestätigt, den Versicherungsumfang beschreibt und über die Versicherungsdauer Auskunft gibt. Der Versicherungsnachweis ist der Polizei oder den Ordnungsbehörden auf Verlangen vorzuzeigen.Wer den Versicherungsschutz beim Betrieb des Fluggeräts nicht nachweisen kann, handelt fahrlässig, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert ein Bußgeld.

Drohnen-Versicherungsschutz in nur 3 Minuten beantragt!

Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung kann in drei Minuten über einen unserer Tarifrechner online beantragt werden! Auf drohnen-versicherung.com finden Sie den passenden Versicherungsschutz für Ihren Kopter. Schnell, einfach und bequem.

Hier geht’s direkt zu den Tarifrechnern.

 

Top-Versicherungsschutz für Ihre Drohne – in nur drei Minuten beantragt!

Ohne Haftpflichtversicherungsschutz darf in Deutschland keine Drohne im öffentlichen Luftraum betrieben werden.

Vor dem ersten Start unbedingt eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abschließen!

Für den Betrieb einer Drohne ist in Deutschland eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Mit einer speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherung fliegen Sie ihren Kopter sorgenfrei. Hier erfahren Sie alles, was Sie für die Beantragung wissen müssen.

Geht es Ihnen auch so?

Sie haben sich einen Multikopter gekauft oder geschenkt bekommen und wollen am liebsten gleich losfliegen? Vorsicht! Für den Betrieb einer Drohne im öffentlichen Luftraum schreibt der Gesetzgeber eine Haftpflichtversicherung vor.

Der Drohnenflug birgt viele Risiken, die leicht unterschätzt werden. Schädigen Sie einen Dritten durch Ihre Drohne, haften Sie ohne Versicherungsschutz mit Ihrem Privatvermögen. Eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung schützt Sie davor.

Versicherungslösung nach Maß

Auf drohnen-versicherung.com finden Sie spezielle Angebote namhafter Luftfahrtversicherer mit Top-Leistungen – für Antragsteller aus Deutschland und Österreich. Bereits ab einem Jahresbeitrag von 68 Euro, netto.


Sie haben die Wahl!

  • Frei wählbare Deckungssummen – bis zu zehn Millionen Euro
  • Tarife mit und ohne Selbstbeteiligung
  • Geltungsbereich: Europa- oder weltweit
  • Kurzzeit-Tarife für einen, sieben oder dreißig Tage
  • Versicherungsschutz für Kopter bis 25 Kilogramm

Über unsere Tarifrechner finden Sie in nur wenigen Minuten den passenden Versicherungsschutz für Ihre Drohne.

Drohne mit in den Wintersport? Was Sie unbedingt beachten sollten!

Luftaufnahmen vom Skifahren oder Snowboarden sind mit Selfie-Drohnen besonders beliebt.

Die Mitnahme einer GoPro hat sich bei jeglichen Outdoor-Aktivitäten bisweilen zum Standard entwickelt. Jetzt gibt es eine Alternative, um das eigene Können in bewegten Bildern aus ungewöhnlicher Perspektive in Szene zu setzen: Selfie-Drohnen. Ob beim Wandern, Laufen, Klettern, Radfahren oder beim Wassersport. Die Fotos oder Video-Aufnahmen aus der Vogelperspektive sind für jeden Sportler etwas ganz besonderes und geben der Aktivität einen ganz besonderen Reiz.

Natürlich darf eine Drohne auch im Wintersport nicht fehlen. Sie ist der ideale Begleiter beim Skifahren oder Snowboarden. Da die Fluggeräte mittlerweile sehr klein, leicht und handlich sind, lassen sie sich problemlos in der kleinsten Tasche verstauen und überall mit hin nehmen.

Was Sie beim Drohnenflug beachten sollten?

Aufgrund der neuen Drohnenverordnung, die seit 2017 in Deutschland besteht, sind alle Drohnen mit einem Abfluggewicht von mehr als 250 Gramm mit einer Plakette zu kennzeichnen. Auf dieser Plakette müssen die Kontaktdaten, wie Name und Adresse des Eigentümers, vermerkt sein, um im Schadenfall den Halter des Fluggeräts schnell und problemlos ermitteln zu können.

Für Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 2 Kilogramm ist ein gesonderter Kenntnisnachweis erforderlich. Dieser kann bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle erworben werden. Welche gesetzlichen Regeln beim Drohnenflug in Deutschland zu beachten sind, darüber informiert Sie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, kurz BMVI.

Wer in Österreich seinen Skiurlaub verbringt und dort seine Drohnen privat nutzen möchte, hat einiges mehr zu beachten. Über die gesetzlichen Regelungen und Landesvorschriften, die zu beachten und einzuhalten sind, informiert Sie die österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt Austro Control.

Es ist überaus wichtig, dass Sie sich vor dem Einsatz der Drohne beim Skipisten-Betreiber, der Gemeinde oder im örtlichen Tourismusbüro erkundigen, ob der Einsatz einer Drohne im Skigebiet für private Zwecke überhaupt gestattet ist. Wenn möglich, lassen Sie sich die Erlaubnis schriftlich bestätigen. Das Fliegen über Menschenansammlungen und Gebäuden ist generell verboten. Auch das Überfliegen von Skipisten ist nicht gestattet. Es gibt zum Beispiel Skigebiete in der Schweiz, in denen Drohnen aus Sicherheitsgründen nicht geflogen werden dürfen. Dazu zählen die Skiorte Saas Fee, St. Mortiz und Zermatt.

Es geht aber auch anders. Auf der Tschentenalp im Berner Oberland (Schweiz) kann eine Drohne gemietet werden. Der Skifahrer erhält ein Armband, das ein GPS-Signal sendet. Eine Drohne empfängt das Signal, verfolgt den Skifahrer während der Abfahrt und filmt ihn permanent. Die Aufnahme wird anschließend geschnitten und mit Musik hinterlegt. Eine sehr schöne Erinnerung für alle Skifahrer und gute Anregung für andere Skigebiete!

Sie haben versehentlich fremde Skifahrer mit gefilmt?

Bei Filmaufnahmen mit der Drohne sollte immer darauf geachtet werden, dass keine fremden Personen gefilmt oder fotografiert werden. Stichwort: Schutz der Privatsphäre und das Recht am eigenen Bild. Ist versehentlich doch eine fremde Person auf dem Foto oder auf der Filmaufnahme klar und eindeutig zu identifizieren, ist eine entsprechende Erlaubnis des Betreffenden einzuholen. Werden die Aufnahmen nicht veröffentlicht, können Personen erkennbar sein.

Sie haben mit Ihrer Drohne jemanden geschädigt?

In Deutschland und in Österreich besteht für Drohnen Haftpflichtversicherungspflicht. Trifft eine herabstürzende Drohne einen Skifahrer oder stößt diese bei schneller Fahrt mit Jemanden zusammen, können die Folgen katastrophal sein. Eine spezielle Drohnen Haftpflichtversicherung schützt Sie vor den Schadenersatzansprüchen Dritter bei einem Drohnenunfall. Nähere Informationen zur Drohnenhaftpflichtversicherung finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Fazit:

Erkundigen Sie sich vor der Mitnahme Ihrer Drohne ins Skigebiet, ob der Betrieb des Fluggeräts überhaupt gestattet ist. Informieren Sie sich vor dem ersten Start über die rechtlichen Vorschriften und Bestimmungen in Ihrem Urlaubsland bzw. Urlaubsort. Schließen Sie eine spezielle Drohnenhaftpflichtversicherung ab, damit Sie im Schadenfall gegen die Folgen eines Unfalls umfassend abgesichert sind.