So fliegen Sie Ihre Drohne sicher

Wer eine Drohne in den öffentlichen Luftraum bringen möchte, hat einiges an Regeln und Auflagen zu beachten. Dazu gehört auch die gesetzlich vorgeschriebene Versicherungspflicht.

Das Internet macht es möglich. Schnell eine Drohne im Versandhandel bestellt, den Kopter ausgepackt, zusammengesetzt und dann geht es nach draußen, um das neue Freizeitgerät zu testen. Auch wenn der Wunsch nach dem ersten Flugvideo groß ist, so einfach ist es leider nicht.

Vor dem ersten Start

Es gibt eine Vielzahl an behördlichen und gesetzlichen Auflagen und Regelungen, mit denen sich der Drohnenpilot auseinandersetzen sollte, bevor der Kopter das erste Mal abhebt. Was viele Drohnenkäufer nicht wissen: Im Schadenfall haftet der Halter des Kopters für den entstandenen Personen- oder Sachschaden – ob er verschuldet oder unverschuldet herbeigeführt wurde.

Schadenbeispiele gibt es viele

Es spielt keine Rolle, ob der Kopter durch eine Windböe auf das Nachbarauto fällt und es verschrammt oder ein Spaziergänger durch ein ungewolltes Flugmanöver verletzt wird. Der Halter haftet. Er ist in der Regel die Person, die die Drohne gekauft hat und über seine Verwendung bestimmt. Würde kein Versicherungsschutz für den Kopter bestehen, dann haftet der Halter im Schadenfall mit seinem gesamten Privatvermögen. Und das kann unter Umständen existenzbedrohend sein.

Die gesetzlich vorgeschriebene Drohnen-Haftpflichtversicherung

Wer einen Kopter im öffentlichen Luftraum betreibt, der sollte sich vor möglichen Schadenersatzansprüchen Dritter bestmöglich schützen. Deshalb ist es so wichtig, sich in jedem Fall richtig zu versichern. Das gilt für den privaten als auch für den gewerblichen Bereich. Auch die neue Europäische Drohnenverordnung, die seit dem 01.01.2021 in Kraft ist, hat daran nichts geändert. Jede Drohne, die im öffentlichen Luftraum betrieben wird, benötigt ohne Ausnahme eine Haftpflichtversicherung, so ist es gesetzlich vorgeschrieben.

Der Nachweis ist stets mitzuführen

Der Versicherungsnachweis bzw. die Versicherungspolice ist beim Drohnenflug immer mitzuführen. Wird der Kopterpilot beim Drohnenflug von den Ordnungsbehörden wie Polizei oder Ordnungsamt ohne Versicherungsbescheinigung angetroffen, kann das mit einer Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Wiegt Ihre Drohne weniger als 250 Gramm und besitzt keine Kamera?

Fluggeräte mit einem Abfluggewicht unter 250 Gramm, die in der C0-Klasse fliegen und die die Spielzeugrichtlinien erfüllen und weder eine Kamera noch einen Sensor zur Erfassung persönlicher Daten verfügen, müssen beim Luftfahrtbundesamt nicht registriert werden, benötigen keine Kennzeichnung (e-ID) und dürfen ohne Drohnen-Führerschein betrieben werden – müssen aber Haftpflichtversichert sein! Für alle anderen Fluggeräte bestehen besondere Regelungen, die Sie hier nachlesen können:

Der richtige Versicherungsschutz ist entscheidend

Sie können Ihren Kopter bis zu einem gewissen Abfluggewicht über die Private Haftpflichtversicherung mitversichern. Sie sind gut beraten, wenn Sie sich vor dem ersten Start bei Ihrem Haftpflichtversicherer erkundigen, ob der Kopter aufgrund seines Fluggewichts mitversichert werden kann, welche Leistungen der Versicherungsschutz beinhaltet und was die Mitversicherung (mehr) kostet.

Auch wenn der Versicherungsschutz zunächst günstiger erscheint als der einer Luftfahrthaftpflicht-Versicherung. Vergleichen Sie unbedingt vor Abschluss die Versicherungsleistungen, die Höhe der Selbstbeteiligung, die Versicherungssumme, den Geltungsbereich, achten Sie auf den Einschluss der „offenen Pilotenklausel“ und der „Gefährdungshaftung“. Wichtige Bausteine, die für den Rundum-Versicherungsschutz Ihres Kopters wichtig sind. Einzig und allein nur auf die Versicherungsprämie zu achten, wäre sicherlich zu kurz gesprungen.

Direkt von Anfang an richtig versichert – einfach & bequem online!

Immer auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie sich für eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung entscheiden. So genießen Sie zuverlässigen Rundum-Versicherungsschutz, wenn die Drohne verschuldet (Steuerfehler) oder unverschuldet (Windböe) mal außer Kontrolle geraten sollte. So können Sie sich ausschließlich auf den Flugspaß konzentrieren.

Eine Auswahl an Deckungsangeboten für Ihren Kopter und viele weitere Informationen zum Drohnenflug finden Sie auf: www.drohnen-versicherung.com

Drohnen unterstützen schnell und effektiv die Bekämpfung des Maiszünslers

Der Maiszünsler kann an Maispflanzen großen Schaden anrichten. Immer mehr Landwirte setzen auf biologischen Pflanzenschutz unter Zuhilfenahme von Drohnen.

Die Maispflanze ist eine krautige und kräftig gebaute Pflanze, die eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern erreichen kann. Sie wird bei uns überwiegend auf Feldern angebaut und hauptsächlich als Futtermittel in der Milchviehfütterung verwendet. Von der Aussaat bis zur Ernte können einige Monate vergehen.

Maiszünsler-Raupen vernichten weltweit 4 % der jährlichen Maisernte

In der Zeit bis zur Ernte kann einige passieren. Vor allem Schädlingsbefall. Der größte Feind der Maispflanze ist der Maiszünsler. Er ist ein besonders hartnäckiger und gefräßiger Schädling. Der Kleinschmetterling legt bis zu 500 Larven in kleinen Gruppen an der Unterseite der Maispflanze ab, wo sie großen Schaden anrichten können. Die nach 7 bis 14 Tagen geschlüpften Raupen können sich durch den Maisstängel fressen und die Leitungsbahnen der Pflanze zerstören. Die Folge: Die Pflanze verliert ihre Standfestigkeit und der ausgehöhlte Stängel knickt einfach ab. Auch die Anfälligkeit für Pilzerkrankungen und Fäulnis durch offene Fraßstellen ist durch den Befall extrem erhöht.

Wird nicht rechtzeitig reagiert, kann zu extremen Ertrags- und Qualitätseinbußen kommen. Bei überaus starkem Befall bleibt nur die Verwertung in der Biogasanlage.

Die Alternative: Biologischer Pflanzenschutz

Um den Pflanzenbestand zu schützen, wird oftmals chemischer Pflanzenschutz eingesetzt. Weil dadurch aber auch Nützlinge getötet werden, setzten immer mehr Landwirte im Kampf gegen den Maiszünsler auf Nützlinge wie die Schlupfwespe. Sie ist der natürliche Feind des Maiszünslers.

Drohne wirft Zellulose-Kapseln über Maisfeldern ab

Bei dieser Art der natürlichen Schädlingsbekämpfung kommen Drohnen zum Einsatz. In einem zeitlichen Abstand von 14 Tagen werfen die Kopter ein- bis zweimal bis zu 200.000 Schlupfwespeneier pro Hektar über dem betroffenen Maisfeld ab. Zwischen 70 und 120 Hektar können so bearbeitet werden. Der Kopter überfliegt das Feld nach einer vorab festgelegten Route. In regelmäßigen Abständen werden kleine aus Zellulose bestehende Kapseln abgeworfen, in denen sich circa 1.000 Schlupfwespen-Eier befinden. Sind die Schlupfwespenweibchen geschlüpft, legen sie ihre Eier in den verpuppten Maiszünsler ab. Sie ernähren sich dann von dem Eigelege des Maiszünslers und zerstören somit seine Brut.

Die Schlupfwespen sterben spätestens nach der Maisernte, da sie keine Nahrung mehr finden. In nächsten Jahr muss die Maßnahme aufs Neue durchgeführt werden.

Gewerblich genutzte Drohnen im Aufwind

Der Markt an kommerziell genutzten Drohnen wird in den nächsten Jahren weiter wachsen.

Eine Marktstudie von Statista auf Basis des Verbands Unbemannte Luftfahrt zeigt, dass in Deutschland etwas mehr als 430.000 Drohnen betrieben werden. Etwa 385.000 Fluggeräte befinden sich in Privatbesitz, „nur“ 45.000 Kopter werden kommerziell betrieben.  

Von den 385.000 Privat genutzten Drohnen entfallen circa 130.000 Kopter auf sogenannte Spielzeugdrohnen. Mehr als zweidrittel davon sind mit einer Foto- bzw. Video-Kamera ausgestattet.  

Kommerzieller Drohnenmarkt wird weiter wachsen

Die Verbände sind davon überzeugt, dass der Deutsche Drohnenmarkt weiter wachsen wird; auf circa 450.000 Kopter bis zum Jahr 2025. Der Zuwachs wird aber nicht im privaten, sondern im gewerblichen Bereich zu erwarten sein. Bereits seit 2019 hat sich die Zahl der kommerziell betriebenen Drohnen in Deutschland mehr als verdoppelt. Im Jahr 2025 soll in Deutschland bereits jede dritte Drohne gewerblichen Zwecken dienen. Heute ist es „nur“ jeder Neunte.

Im Rahmen der kommerziellen Nutzung werden Drohnen hauptsächlich zur Vermessung, Kartografie, Inspektion, Beobachtung oder für Filmaufnahmen eingesetzt.

Die Grafik zeigt die Anzahl der Drohnen in Deutschland, die privat und gewerblich genutzt werden.

Versicherungspflicht für private und gewerbelich genutzte Drohnen

Wer in Deutschland eine Drohne im öffentlichen Luftraum betreibt, der muss seinen Kopter haftpflichtversichern. So sieht es der Gesetzgeber vor. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fluggerät kommerziell oder privat genutzt wird.

Spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherungen können Sie bereits ab 68 Euro (Privattarif) ganz bequem online beantragen. Nähere Informationen dazu finden Sie auf:

www.drohnen-versicherung.com

Kamera-Drohne für 149 € im ALDI-online-Shop

Was Sie vor dem ersten Start Ihres Kopters unbedingt beachten sollten!

Heute (29.03.2021) bietet ALDI im Online-Shop eine GPS-Drohne mit neigbarer HD-Kamera statt für 199 € jetzt für 149 € an. Drei Jahre-Hersteller-Garantie inklusive!

Das Fluggerät, das sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet ist, kann zwischen 15 und 17 Minuten in der Luft bleiben. Es ist mit vielen unterschiedlichen Funktionen ausgestattet. Die Wifi-Distanz beträgt ohne Hindernisse bis zu 150 Meter.

Nähere Informationen zu den technischen Eigenschaften des Kopters finden Sie hier:

Das sollten Sie vor dem ersten Start unbedingt beachten:

Das Fluggerät wiegt nur 248 Gramm. Somit fällt der Kopter aufgrund der neuen EU-Drohnenverordnung, die seit dem 01.01.2021 in Kraft getreten ist, in die Risiko-Klasse C0. Dennoch ist der Kopter beim Luftfahrtbundesamt zu registrieren

Die Drohnen-Klassifizierung

Alle neu hergestellten Drohnen werden seit dem 01.01.2021 in sogenannte Risikoklassen (C0-C4) unterteilt, d. h. je höher die Risiko-Klasse, desto größer die Gefahr beim Betrieb. Die Einteilung wird über die Herstellerkennzeichnung vorgenommen. Der ALDI-Kopter fällt nach Herstellerangabe in die Kategorie C0 in die Klasse mit dem niedrigsten Risiko.

Die Kopter-Registrierung

Der Drohnenpilot muss sich bzw. seinen Kopter beim Luftfahrtbundesamt online registrieren. Das ist seit dem 01.01.2021 gesetzlich vorgeschrieben. Nach der erfolgten Datenüberprüfung stellt das Luftfahrtbundesamt eine Registrierungsnummer (e-ID) zur Verfügung, die an der Drohne anzubringen ist.

Das sollte beim Flugbetrieb beachtet werden:

  • Die maximale Flughöhe beträgt 120 Meter
  • Geflogen werden darf nur auf Sichtweite
  • Die Privatsphäre von Anwohnern ist geschützt
  • Der Überflug von Menschenansammlungen ist verboten
  • Flugverbotszonen wie z. B. Flughäfen sind zu berücksichtigen

Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben

Für Drohnen besteht in Deutschland eine Versicherungspflicht. Da eine Drohne gemäß §1 des Luftfahrtverkehrsgesetzes (LuftVG) ein Luftfahrzeug darstellt, ist der Betreiber nach §43 LuftVG verpflichtet, für die Haftung im Schadenfall gegenüber Dritten eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Auch der Maginon Kopter QC-90 GPS unterliegt der Versicherungspflicht. Der Betrieb einer Drohne ohne Haftpflichtversicherungsschutz stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Private-Haftpflichtversicherung

Sie sollten überprüfen, ob Ihre private Haftpflichtversicherung Drohnenflüge mitversichert. Ist das nicht der Fall, sollten Sie eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung online abschließen. Sie erhalten diese bereits ab 68 Euro im Jahr.

Mit einer speziellen Drohnen-Haftpflicht sind Sie umfassend geschützt!

Drohnen-Haftpflicht-Versicherungen namhafter Luftfahrt-Versicherer finden Sie auf: www.drohnen-versicherung.com

Weitergehende Information zur Registrierung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://bit.ly/3u49Cfu

Ausbildung zum Drohnenpiloten – Führerschein einfach digital erwerben

Wissenswerte Informationen zum Thema Drohnenflug und Drohnenführerschein erhalten von Jasper Heyden, der in der letzten Woche in der WDR Lokalzeit zu Gast war

Seit dem 01.01.2021 gilt sie: die neue EU-weite Drohnengesetzgebung. Einige Drohnenmodelle dürfen nur mit einem Drohnen – Führerschein betrieben werden. Für viele angehende Hobbypiloten stellen sich dazu einige Fragen, beispielsweise:

  • Wo darf geflogen werden?
  • Was ist beim Drohnenflug zu beachten?
  • Wer darf eine Drohne fliegen?
  • Wann ist ein Drohnenführerschein erforderlich?
  • Darf auch in Urlaubsländern geflogen und gefilmt werden?

Antworten zu den Fragen liefert Jasper Heyden. Er ist begeisterter Drohnenpilot und Gründer der Dronesperhour GmbH, einer Drohnenschule. In seinen Kursen geht es um die Vermittlung des notwendigen Wissens rund um den Drohnenflug.

Seit November 2017 gilt Dronesperhour, kurz DPH, als zertifizierte Stelle, die vom Luftfahrt-Bundesamt dazu berechtigt ist, Drohnen-Kenntnisnachweise auszustellen. Im Mittelpunkt der angebotenen Unternehmensleistungen stehen:

  • Flugtraining
  • Mitarbeiterschulung
  • Softwaretraining
  • Drohnenführerschein
  • Aufstiegserlaubnis

Das Kurzinterview mit Jasper Heyden, das in der letzten Woche in WDR-Lokalzeit geführt wurde, können Sie sich über den nachfolgenden Link ansehen:

https://bit.ly/3eIGqpX

Viele weitere Fragen zum Thema Drohnenflug und zu den Drohnenkursen werden auf der Website Dronesperhour https://bit.ly/3cR5itl kompetent beantwortet werden.

Die Frage: Benötigen Sie eine Drohnen-Versicherung? …können wir Ihnen hier direkt beantworten!

Jeder, der eine Drohne im öffentlichen Luftraum betreiben möchte, muss seine Drohne haftpflichtversichern, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung, die den Anforderungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes entspricht, erhalten Sie bereits ab 68 Euro inkl. Versicherungssteuer im Jahr online.

Nähere Informationen zu Drohnenversicherungsangeboten finden Sie auf:

www.drohnen-versicherung.com

Mit einer speziellen Drohne auf der Suche nach unverschlossenen Bohrlöchern

In den USA gibt es Millionen von ihnen: Erdgas- und Erdölbohrlöcher. Viele sind undicht und dauerhaft können sie zu einem großen Problem werden. Modernste Drohnentechnik soll jetzt Abhilfe schaffen.

Der Bundesstaat Texas ist der größte Produzent fossiler Brennstoffe in den USA. Vor der Corona-Pandemie Anfang 2020 wurden immer neue Produktionsrekorde vermeldet, die Erdöl- und Erdgas-Produktion befand sich auf Rekordniveau doch dann kam Corona. Die Nachfrage brach zusammen, weil die Amerikaner wegen Corona zu Hause geblieben sind. Dadurch wurde viel weniger Brennstoff für den Luft- und Straßenverkehr gebraucht und verkauft. Die Pandemie hat in den USA eine Pleitewelle in der Öl- und Gasindustrie ausgelöst. Tausende Arbeiter verloren ihre Jobs.

Verwaiste Bohrlöcher stellen ein Umweltproblem dar

Zurückgeblieben sind verwaiste Bohrlöcher, die heute eine Gefahr für die Umwelt darstellen. Für die Renaturierung der fast zwei Millionen Bohrlöcher oder die Versiegelung der Quellen fehlte das Geld. Aus den teilweise unverschlossenen und verwaisten Bohrlöchern entweicht das Treibhausgas Methan. Methan ist nach Kohlendioxid das zweithäufigste Treibhausgas, das die Klimaerwärmung vorantreibt. Die Folgen für die Gesundheit von Anwohnern und der Umwelt sind bekannt.

Speziell entwickelte Drohne könnte helfen

Forscher der Binghamton Universität haben jetzt eine Drohne entwickelt, die undichte Bohrlöcher aufspüren kann. Die mit einem Magnetometer ausgestatteten Fluggeräte können sehr schwache magnetische Anomalien in den Metallgehäusen der Bohrlöcher erkennen und deren genaue Position bestimmen.

In den USA gibt es einige Millionen stillgelegter Bohrlöcher, die zur Förderung von Erdgas und Erdöl genutzt wurden. Die meisten sind undicht oder gar nicht verschlossen worden, sodass Methangas ungehindert austreten kann. Mithilfe der neuen Drohnentechnik lassen sich diese stillgelegten Bohrlöcher jetzt aufspüren, um effektiv verschlossen zu werden. 

Fragen und Antworten zur neuen EU-Drohnenverordnung

Die neue Drohnenverordnung regelt den Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen in Deutschland neu. Wir informieren Sie, worauf auf Sie jetzt achten müssen.

Wo dürfen Sie fliegen? Wo können Sie sich registrieren? Wie können Sie sich bestmöglich versichern? Wann benötigen Sie einen Kenntnisnachweis?

Mit der neuen EU-Durchführungsverordnung 2019/947, die am 31.12.2020 in Kraft getreten ist, wird der Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge in Deutschland neu geregelt. Die neue Verordnung wirft viele Fragen auf. Über die wichtigsten Neuerungen möchten wir Sie in unserem nachfolgenden Beitrag kurz informieren und Ihnen einige hilfreiche Webadressen zur Verfügung stellen:

Wo müssen Sie sich als Drohnenpilot registrieren?

Jeder Drohnenbetreiber muss sich beim Luftfahrtbundesamt registrieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Drohne privat oder gewerblich genutzt wird, sofern das Startgewicht der Drohne mehr als 250 g beträgt. Wiegt die Drohne weniger als 250 g, besitzt aber eine Kamera, besteht ebenfalls Registrierungspflicht.

Hier geht es zur Online-Registrierung: https://bit.ly/39o0CZV

Wo darf die Drohne geflogen werden?

Sie möchten wissen, wo Sie Ihren Kopter in Deutschland konform zur EU-Drohnenverordnung bedenkenlos fliegen lassen können? Dann laden Sie sich die App von Droniq herunter. Hier erfahren Sie auch, welche aktuellen Regeln und Vorschriften zu beachten sind.

Hier geht es zur Droniq-App: https://bit.ly/3i3xOKn

Benötige ich einen Kenntnisnachweis?

Seit dem 31.12.2020 benötigen Drohnenpiloten in der offenen Kategorie (außer der Klasse C0) einen Drohnen-Führerschein. Entsprechend der Kategorie C1-C4

– den EU-Kompetenznachweis der Unterkategorie A1/A3 bzw.
– das EU-Fernpilotenzeugnis der Unterkategorie A2.
Weitere Infos dazu finden Sie hier: https://bit.ly/3nIDGdi

Wie kann ich mich bestmöglich versichern?

Drohnenpiloten sind in Deutschland nach §43 Luftverkehrsgesetz verpflichtet, für die Haftung im Schadenfall gegenüber Dritten eine Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Die Nutzung einer Drohne ohne Versicherungsschutz stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Im Schadenfall haftet der Drohnenpilot mit seinem gesamten Privatvermögen.

Eine Drohnenversicherung kann bereits ab 68 €/Jahr in nur 3 Minuten online beantragt werden.

Nähere Infos auf: www.drohnen-versicherung.com

Das sollten Sie wissen, wenn Sie eine Drohne zum Fest verschenken!

Wer eine Drohne zu Weihnachten verschenkt oder geschenkt bekommt, der sollte wissen, dass es einige wichtige Regeln und Vorschriften zu beachten gibt!

Deutschland befindet sich seit heute im landesweiten Lockdown. Die Geschäfte sind geschlossen. Wer jetzt noch Weihnachtsgeschenke benötigt, der kauft online.

Kamera- und Video-Drohnen sind beliebte Weihnachtsgeschenke. Wer eine Drohne ohne persönliche Fachberatung im Internet kauft, wird selten darüber informiert, dass vor dem ersten Flug im öffentlichen Luftraum einige wichtige Regeln zu beachten sind.

Ab dem 31.12.2020 gelten auch in Deutschland die neuen EU-weiten Drohnen-Gesetze

Mit der neuen Verordnung wird der Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge in allen EU-Staaten einheitlich geregelt. Die wichtigsten Fakten der neuen Verordnung haben wir in einem separaten Blogbeitrag für Sie zusammengefasst. Hier geht es zum Beitrag.

Vor dem ersten Start unbedingt Haftpflicht-Versicherungsschutz klären!

Wer eine Drohne verschenkt oder geschenkt bekommt, sollte wissen, dass in Deutschland Drohnen versicherungspflichtig sind. Geregelt ist das im deutschen Luftverkehrsgesetz (LuftVG) §43 Abs. 2. Die Versicherungspflicht besteht weiterhin – auch nach in Krafttreten der neuen EU-Drohnen-Verordnung.

Natürlich hat jeder angehende Drohnenpilot über Weihnachten den Wunsch, den Kopter unter freiem Himmel auszuprobieren und die ersten Motive aus der Vogelperspektive zu filmen. Deshalb sollte der passende Versicherungsschutz für das Fluggerät noch vor dem Weihnachtsfest geklärt bzw. beantragt werden.

Mitversicherung über die private Haftpflichtversicherung?

Neben einer speziellen Drohnen-Haftpflichtversicherung besteht auch die Möglichkeit, Drohnen in der Privaten Haftpflichtversicherung mitzuversichern. Im Vorfeld ist aber zu klären, ob der private Haftpflichtversicherer Drohnen überhaupt mitversichert. Von einer automatischen Mitversicherung sollte nicht ausgegangen werden. Das Gewicht des Kopters ist hierbei von entscheidender Bedeutung. Es ist ratsam, vor dem ersten Start mit dem zuständigen Haftpflichtversicherer Rücksprache zu nehmen, speziell dann, wenn es sich um eine ältere Versicherung handelt. Grundsätzlich ist aber von einer Mitversicherung in der Privathaftpflicht abzuraten. Warum? Lesen Sie hier.

Wird durch die Drohne fremdes Eigentum beschädigt oder Personen verletzt und es besteht kein ausreichender Versicherungsschutz, dann haftet der Drohnenhalter für den entstandenen Schaden mit seinem gesamten Privatvermögen!

Rechtliche Grundlagen und Pflichten beachten

Wer sich im Vorfeld nicht über die rechtlichen Grundlagen des Kopterfliegens informiert, der riskiert ein Bußgeld. So muss der Pilot den Versicherungsnachweis für sein Fluggerät stets mit sich führen. Kann der Nachweis gegenüber den Behörden wie Polizei oder Ordnungsamt nicht erbracht werden, wird ein Ordnungsgeld fällig.

Gemäß der neuen Drohnenverordnung wird ab dem 31.12.2020 für den Betrieb bestimmter Fluggeräte auch ein Kenntnisnachweis oder Drohnenführerschein Pflicht. Außerdem muss sich der Betreiber ab dem 31.12.2020 beim Luftfahrtbundesamt online registrieren. Näheres dazu finden Sie im Blogbeitrag.   

Schnell und bequem Versicherungsschutz online beantragen

Über die Website www.drohnen-versicherung.com können Sie noch vor dem Weihnachtsfest eine spezielle Drohnenhaftpflichtversicherung für Ihren Kopter abschließen – einfach und bequem online. Versicherungsschutz besteht bereits am Folgetag nach Antragstellung. Und das ab 68 Euro Jahresbeitrag. So steht dem versicherten Flug ab Weihnachten nichts mehr im Wege.

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und stets einen sichern Flug mit Ihrem Kopter.

Das fliegende Autos ist keine Vision mehr!

Erste Testflüge mit dem AirCar wurden bereits erfolgreich durchgeführt. In einigen Monaten könnte das Flugauto auf dem Markt erhältlich sein.

Es klingt wie in einem Science-Fiction Film. Ein Pkw, der sich in nur wenigen Minuten zu einem Flugzeug verwandelt. Aber das ist heute bereits Realität. Die slowakische Firma KleinVision hat ein Auto entwickelt, das sich in wenigen Minuten in ein Flugzeug mit Tragflächen verwandeln kann. Das Kurzvideo zeigt, wie der Wagen im Rahmen eines Testfluges auf einer Landebahn fährt und dann durch die Luft fliegt.

Die Einsatzmöglichkeiten des zweisitzigen Prototyps sind vielfältig. So kann der AirCar sowohl für Freizeitfahrten, aber auch für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden; wie zum Beispiel für den Taxidienst.

Die große Herausforderung ist das Gewicht. Autos sind schwer, Kleinflugzeuge sollten aber leicht sein. Die Schwierigkeit ist, hier ein Gleichgewicht zu finden. Der AirCar wiegt etwas über eine Tonne und kann pro Flug 220 Kilogramm zusätzliches Gewicht aufnehmen. Der Motor hat eine Leistung von 140 PS und die geschätzte Reichweite beträgt circa 1.000 Kilometer.

Beeindruckend ist die Mechanik der ein- bzw. ausfahrenden Flügel, wenn sich das Straßenfahrzeug in ein Kleinflugzeug verwandelt. Im Rahmen einiger Testflüge am slowakischen Flughafen Piestany wurden schon einige sichere Starts und Landungen absolviert.

Wenn alle gesetzlich vorgeschriebenen Flugtests abgeschlossen sind, soll das AirCar mit einem stärkeren Motor ausgestattet und zum Verkauf angeboten werden, so die Entwickler. Das kann aber noch einige Monate dauern.

Das Video zeigt einen Testflug des AirCar. Die eindrucksvolle Verwandlung von Pkw in ein Kleinflugzeug.

Video: https://youtu.be/QAnIjwwzupI