Drohnen im Wintersport. Was Sie unbedingt beachten sollten!

Luftaufnahmen vom Skifahren oder Snowboarden sind mit Selfie-Drohnen besonders beliebt.

Bei vielen Outdoor-Aktivitäten gehört die Drohne als mit filmender Begleiter zur Ausrüstung schon dazu. Ob beim Wandern, Laufen, Klettern, Radfahren oder beim Wassersport. Die Fotos oder Video-Aufnahmen aus der Vogelperspektive sind, gegenüber einer GoPro, für jeden Sportler etwas ganz besonderes und geben der jeweiligen Aktivität noch einen ganz besonderen Reiz.

Natürlich darf die Drohne auch im Wintersport nicht fehlen. Speziell beim Skifahren oder Snowboarden lassen sich spektakuläre Aufnahmen per Drohne erstellen, die die Fahrkünste aus der Luft permanent mit filmt. Da die heutigen Fluggeräte klein, leicht und handlich sind, lassen sie sich auch problemlos in der kleinsten Tasche verstauen und überall mithin nehmen.

Was Sie beim Drohnenflug beachten sollten?

Aufgrund der neuen Drohnenverordnung, die seit 2017 in Deutschland besteht, sind alle Drohnen mit einem Abfluggewicht von mehr als 250 Gramm mit einer Plakette zu kennzeichnen. Auf dieser Plakette müssen die Kontaktdaten, wie Name und Adresse des Eigentümers, vermerkt sein, um im Schadenfall den Halter des Fluggeräts schnell und problemlos ermitteln zu können.

Für Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 2 Kilogramm ist ein gesonderter Kenntnisnachweis erforderlich. Dieser kann bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt anerkannten Stelle erworben werden. Welche gesetzlichen Regeln beim Drohnenflug in Deutschland zu beachten sind, darüber informiert Sie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, kurz BMVI.

Wer in Österreich seinen Skiurlaub verbringt und dort seine Drohnen privat nutzen möchte, hat einiges mehr zu beachten. Über die gesetzlichen Regelungen und Landesvorschriften, die zu beachten und einzuhalten sind, informiert Sie die österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt Austro Control.

Es ist überaus wichtig, dass Sie sich vor dem Einsatz Ihrer Drohne beim Skipisten Betreiber, der Gemeinde oder im örtlichen Tourismusbüro erkundigen, ob der Einsatz einer Drohne im Skigebiet für private Zwecke überhaupt gestattet ist. Wenn möglich, lassen Sie sich die Flugerlaubnis schriftlich bestätigen. Das Fliegen über Menschenansammlungen und Gebäuden ist generell verboten. Auch das Überfliegen von Skipisten ist nicht gestattet. Es gibt zum Beispiel Skigebiete in der Schweiz, in denen Drohnen aus Sicherheitsgründen nicht geflogen werden dürfen. Dazu zählen die Skiorte Saas Fee, St. Mortiz und Zermatt.

Es geht aber auch anders. Auf der Tschentenalp im Berner Oberland (Schweiz) kann eine Drohne gemietet werden. Der Skifahrer erhält ein Armband, das ein GPS-Signal sendet. Eine Drohne empfängt das Signal, verfolgt den Skifahrer während der Abfahrt und filmt ihn permanent. Die Aufnahme wird anschließend geschnitten und mit Musik hinterlegt. Eine sehr schöne Erinnerung für alle Skifahrer und gute Anregung für andere Skigebiete!

Sie haben versehentlich fremde Skifahrer mit gefilmt?

Bei Filmaufnahmen mit der Drohne sollte immer darauf geachtet werden, dass keine fremden Personen gefilmt oder fotografiert werden. Stichwort: Schutz der Privatsphäre und das Recht am eigenen Bild. Ist versehentlich doch eine fremde Person auf dem Foto oder auf der Filmaufnahme klar und eindeutig zu identifizieren, ist eine entsprechende Erlaubnis des Betreffenden einzuholen. Werden die Aufnahmen nicht veröffentlicht, können Personen erkennbar sein.

Sie haben mit Ihrer Drohne jemanden geschädigt?

In Deutschland und in Österreich besteht für Drohnen Haftpflichtversicherungspflicht. Trifft eine herabstürzende Drohne einen Skifahrer oder stößt diese bei schneller Fahrt mit Jemanden zusammen, können die Folgen katastrophal sein. Eine spezielle Drohnen Haftpflichtversicherung schützt Sie vor den Schadenersatzansprüchen Dritter bei einem Drohnenunfall. Nähere Informationen zur Drohnenhaftpflichtversicherung finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Fazit:

Erkundigen Sie sich vor der Mitnahme Ihrer Drohne ins Skigebiet, ob der Betrieb des Fluggeräts überhaupt gestattet ist. Informieren Sie sich vor dem ersten Start über die rechtlichen Vorschriften und Bestimmungen in Ihrem Urlaubsland bzw. Urlaubsort. Schließen Sie eine spezielle Drohnenhaftpflichtversicherung ab, damit Sie im Schadenfall gegen die Folgen eines Unfalls umfassend abgesichert sind.

Welche Drohne ist ein Spielzeug und benötigt keinen Versicherungsschutz?

Muss jede Drohne Haftpflichtversichert werden?

Wird für eine „Spielzeug-Drohne“ eine Haftpflichtversicherung benötigt oder nicht? Vielfach herrscht bei uns in Deutschland noch Unsicherheit über den Versicherungsschutz beim Kauf speziell kleinerer Drohnen.
Das ist doch eine Spielzeugdrohne, dafür wird doch keine Versicherung notwendig sein“, ist die weitreichende Meinung dazu. „Und wenn doch, dann ist das Fluggerät doch automatisch in meiner Haftpflichtversicherung mit versichert!

Auch für Spielzeugpiloten gilt die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherungspflicht!

Fakt ist: In Deutschland gilt eine im öffentlichen Luftraum genutzte Drohne als Flugmodell und zählt rechtlich zu den Luftfahrzeugen. Völlig unabhängig von Größe und Gewicht oder ob privat oder gewerblich genutzt. Gemäß dem Luftverkehrsgesetz (LuftVG) § 43 ist jeder Halter einer Drohne verpflichtet, für sein Fluggerät eine Haftpflichtversicherung zu besitzen und den Versicherungsschutz auf verlangen auch nachweisen zu können.

Das Luftverkehrsgesetz (LuftVG), § 43, Abschnitt 2 besagt:
„Der Halter eines Luftfahrzeugs ist verpflichtet, zur Deckung seiner Haftung auf Schadensersatz nach diesem Unterabschnitt eine Haftpflichtversicherung in einer durch Rechtsverordnung zu bestimmenden Höhe zu unterhalten. Satz 1 gilt nicht, wenn der Bund oder ein Land Halter des Luftfahrzeugs ist.“

Diese Versicherungspflicht besteht bereits seit dem Jahr 2005. Seit dem gibt es in Deutschland keinen versicherungsfreien Luftraum mehr. Angesichts der gestiegenen Nachfrage an Drohnen und der dadurch bedingten Erhöhung der Unfallgefahr, wurden im Oktober 2017 die Regeln für die Nutzung von Drohnen durch eine Gesetzesnovellierung weiter verschärft.
Der Betrieb einer Drohne ist an ganz klare Regeln gebunden. So gilt die Versicherungspflicht auch für Drohnen, die nur wenige 100 Gramm wiegen. Bei der Versicherungspflicht wird seitens des Gesetzgebers nicht zwischen Drohnen-Modellen, Gewichtsklassen und Anwendungsbereichen unterschieden. In Deutschland gibt es keinen Versicherungserlass für sog. Spielzeug-Drohnen. Der Abschluss einer Drohnen-Haftpflichtversicherung ist somit keine Ermessenssache, sondern eine gesetzliche Pflicht für alle Drohnenpiloten; vergleichbar mit der Haftpflichtversicherungspflicht für Kraftfahrzeuge.

Im Internet ist nachzulesen, dass der Versicherungsschutz nicht notwendig sei, wenn eine Drohne in geschlossenen Räumlichkeiten genutzt wird oder nicht höher als 30 Meter fliegen kann! Solche Empfehlungen sind dem betroffenen Drohnenhalter im Schadenfall nur wenig hilfreich. Denn der Eigentümer einer Drohne haftet im Unglücksfall immer und ohne Versicherungsschutz mit seinem Privatvermögen. In Deutschland gibt es keine eindeutige und klare Gesetzesregelung die besagt, wann eine Drohne ein Spielzeug ist und wann nicht.

Spezielle High Speed oder Race-Drohnen werden immer kleiner und leichter und erreichen spielend bis zu 80 Km/h. Sie aufgrund ihrer geringen Größe und des leichten Gewichts als „Spielzeug“ zu deklarieren, wäre eindeutig falsch.

Reicht eine Privat- Haftpflichtversicherung für den Betrieb einer Drohne aus?

Wie bereits gesagt: Für den Betrieb einer Drohne besteht in Deutschland Versicherungspflicht! Jetzt denken viele Drohnenpiloten an den Mit-Versicherungsschutz in der privaten Haftpflichtversicherung. Wer aber glaubt, dass eine „Spielzeugdrohne“ in der privaten Haftpflichtversicherung automatisch mitversichert ist, der irrt!

Es sollte beachtet werden, dass in den Leistungsverzeichnissen der privaten Haftpflichtversicherung, die in den meisten Fällen schon seit mehreren Jahren besteht, überhaupt keine Drohnen vorkommen. Und wenn, dann handelt es sich zumeist um Flugmodelle ohne Motor. Drohnen besitzen aber einen Motor und wären somit nicht mitversichert! Viele alte Verträge enthalten den Versicherungsschutz für Drohnen einfach nicht. Nur weil das Thema Drohne in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat, haben einige private Haftpflichtversicherer auch Drohnen mit in ihren Leistungskatalog aufgenommen. Hier gilt jedoch zu prüfen, ob die zu versichernde Drohne bezgl. ihres Gewichts auch mitversichert ist. Denn einige Haftpflichtversicher beschränken den Versicherungsschutz für Drohnen nur auf das konkrete Abfluggewicht.

Achten Sie darauf, dass Sie sich die Mitversicherung ihrer Drohne vom Haftpflichtversicherer in jedem Fall schriftlich bestätigen lassen, denn der Versicherungsnachweis ist gemäß LuftVZO § 103 beim Betrieb der Drohne mitzuführen. Wer bei einer Kontrolle seitens staatlicher Kontrollorgane wie Polizei oder Ordnungsbehörde den Versicherungsschutz nicht nachweisen kann, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld belegt werden kann. Bei einer speziellen Halter-Haftpflichtversicherung erhalten Sie bereits kurz nach der Antragstellung eine separate Versicherungsbestätigung, die Ihnen den geforderten Versicherungsschutz ordnungsgemäß bescheinigt.

Denken Sie auch daran, dass gerade „Spielzeug-Drohnen“ zumeist von Kindern oder Jugendlichen gesteuert werden. In der privaten Haftpflichtversicherung sind Versicherungsnehmer und deren Familienangehörige (Ehefrau, Lebenspartner und eigene Kinder) versichert. Wenn der Freund Ihres Kindes die Drohne steuern möchte, besteht in der privaten Haftpflichtversicherung kein Versicherungsschutz. In den Deckungskonzepten der Luftfahrtversicherer sind auch fremde Steurer automatisch mitversichert, Stichwort: offene Pilotenklausel!

Wichtig: Der Unterschied zwischen Verschuldens- und Gefährdungshaftung!

Selbst wenn die Private Haftpflichtversicherung die Spielzeugdrohne mit versichert, sollte folgendes beachtet werden:

Wer eine Drohne im öffentlichen Luftraum betreibt, unterliegt der Gefährdungshaftung gegenüber Dritten. Die Gefährdungshaftung ist eine Schadenersatzpflicht die kein Verschulden des Piloten voraussetzt; wie in der privaten Haftpflichtversicherung. Sie beruht darauf, dass der Pilot im Rahmen seiner Flugtätigkeit mit der Drohne eine Gefährdung für seine Umgebung herbeiführt. Bei der luftverkehrsrechtlichen Drittschadenhaftung, gemäß der §§ 33 ff. LuftVG, handelt es sich um die strengste Art der Gefährdungshaftung im deutschen Privatrecht. Vielen Drohnenpiloten ist das häufig nicht bewusst, dass sie mit ihrer Drohne, und sei sie auch noch so klein, erheblichen Schaden verursachen können, für die sie selbst haften, wenn sie nicht optimal versichert sind.

Die meisten Angebote von Privathaftpflichtversicherern basieren zumeist auf der Verschuldenshaftung. Anders verhält sich, wenn der Pilot eine spezielle Luftfahrthaftpflichtversicherung nach dem deutschen Luftverkehrsgesetz (LuftVG) abgeschlossen hat. Die Luftfahrtversicherung reguliert auch die Schäden, die auf unverschuldeten Ereignissen beruhen, wie z.B. bei einer Windböe, die der Pilot nicht verschuldet hat.

Drohnen optimal versichern.

Wer seine Drohne gegen Personen- und/oder Sachschäden bestmöglich versichern möchte, der schließt eine spezielle Drohnen-Halterhaftpflichtversicherung ab. Sie ist bereits für 67 Euro Jahresbeitrag erhältlich und bietet den kompletten Rundumschutz eines namhaften Luftfahrtversicherers. Jetzt könnten zahlreiche Beispiele angeführt werden, um einen schweren Unfall mit einer „Spielzeugdrohne“ zu konstruieren. Doch darum geht es aber nicht. Viel wichtiger ist es doch, die Drohne mit einem sicheren Gefühl zu fliegen und im Schadenfall optimal abgesichert zu sein.

Wenn Sie sich dennoch überlegen, Ihre Drohne im Rahmen einer Privaten Haftpflichtversicherung zu versichern, empfehlen wir Ihnen, die Leistungen und Prämienbeiträge Ihres Privaten Haftpflichtversicherers mit denen eines Luftfahrtversicherers anhand unserer Checkliste zu vergleichen.

Drohnenregeln / Kennzeichnungspflicht beachten

Wir empfehlen, sich vor dem ersten Start, auch mit einer kleinen Drohne, zuerst mit den gesetzlichen Bestimmungen vertraut zu machen. So unterliegen Drohnen ab 250 Gramm Abfluggewicht bereits der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht und müssen mit einem feuerfesten Schild versehen werden, das den Namen und die Anschrift des Besitzers trägt.

Entscheiden Sie sich am besten von Anfang an für eine Luftfahrthaftpflichtversicherung eines namhaften Luftfahrtversicherers, die den aktuellen Anforderungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes (LuftVG) entspricht. Eine umfassende Übersicht, über alles, was beim Drohnenflug zu beachten ist, finden Sie auf drohnen-versicherung.com.

Neu! Mehrere Drohnen in nur einem Vertrag günstig versichern!

Neue Tarifoptionen der R+V Drohnen-Haftpflichtversichernung

Sie besitzen mehrere Drohnen und möchten diese in nur einem Vertrag günstig haftpflichtversichern? Dann haben wir jetzt die Lösung für Sie! Aktuell bietet die R+V spezielle Tarif-Optionen für Drohnen-Haftpflichtversicherungen an, wenn mehrere Drohnen in nur einem Vertrag versichert werden sollen.

Wie funktioniert der Versicherungsabschluß?

Einfach und simpel in nur 3 Minuten online. Bei der Tarifwahl ist entscheidend, wann der Versicherungsschutz gelten soll:

  • a) Wenn sich alle Fluggeräte zeitgleich in der Luft befinden

oder

  • b) Immer nur für einen einzelnen aktiv genutzten Kopter?

Versichert werden alle Fluggeräte in nur einem Vertrag. Neben den Angaben zur gewünschten Versicherungssumme und der Wahl zwischen Privat- oder Gewerbetarif kann der Antrag in nur 3 Minuten online gestellt werden. Der Versicherungsschutz für diese Tarifvariante ist generell weltweit.

Für wen ist dieser Tarif sinnvoll?

Diese Versicherungstarife sind zu empfehlen, wenn Sie als privater oder gewerblicher Pilot bis zu 5 Drohnen in einem Vertrag versichern möchten.
So kostet beispielsweise eine R+V Drohnen-Haftpflichtversicherung mit 1 Million Deckungssumme für drei private genutzte Kopter die zeitgleich geflogen werden nur 161,94 € Prämie inkl. 19% Versicherungssteuer im Jahr.
Die Versicherungsprämie für zwei privat genutzte Kopter, bei einer Deckungssumme von 3 Millionen Euro, beträgt jährlich nur 124,95 Euro brutto inkl. 19 % Versicherungssteuer; wobei sich in diesem Tarif nur ein Kopter im Einsatz befinden darf!

Nähere Informationen zu den weiteren Versicherungsleistungen und Versicherungstarifen entnehmen Sie bitte dem Tarifrechner zur R+V Drohnen-Haftpflichtversicherung. Das Versicherungsangebot gilt auch für Österreich.

Neu! Die KRAVAG Drohnen-Kaskoversicherung für private und gewerbliche Piloten

Die Highlights der Drohnen-Kaskoversicherung in Kürze

Wer sich eine Drohne kauft, der möchte nicht mit der Angst fliegen, dass sein Kopter durch ein unvorhersehbares Ereignis einen Schaden nimmt. Wenn auch noch so vorsichtig und umsichtig geflogen wird, jeder weiss, dass sich technische oder menschliche Fehler nie völlig ausschließen lassen.

Ein Multikopter lässt sich in jedem Fall sicherer und entspannter fliegen, wenn die Gewissheit besteht, dass ein eventueller Sachschaden am eigenen Fluggerät optimal abgesichert ist. Die Drohnen-Kasko-Versicherung der KRAVAG gibt Ihnen genau diese Sicherheit. Sie ist eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung für Drohnen und deckt Schäden ab, die am eigenen Kopter entstanden sind. Besonders empfehlenswert ist der Kaskoschutz für höherwertige Fluggeräte ab zirka 1.000 Euro. Natürlich können aber auch Kopter mit geringerem Wert versichert werden.

Wir möchten Sie in unserem heutigen Beitrag kurz und kompakt über die wichtigsten Vorteile der Drohnen-Kaskoversicherung der KRAVAG informieren:

Die Highlights für den privaten Basistarif auf einen Blick:

  • Versichert ist der Anprall, Absturz (nicht über Wasser), Bruchschäden, Bedienfehler sowie, die vorsätzliche Beschädigung durch Dritte
  • Der Jahresbeitrag beträgt 119 Euro bei einem Kopterneuwert bis 2000 €
  • Versicherungsschutz besteht in Deutschland, EU, Schweiz und Norwegen
  • Die fest eingebaute Kopterkamera ist mitversichert
  • Neuwertersatz besteht bis zu einem Jahr
  • Versichert ist der Versicherungsnehmer, Lebenspartner und Kinder ab 16

Die Premiumtarif-Highlights für 59,50 Euro
Mehrbeitrag zum privaten Basistarif auf einen Blick:

  • Diebstahl, auch aus dem KFZ, ist mitversichert
  • Erweiterung des Geltungsbereichs von EU auf weltweit
  • Mitversichert sind auch Transportschäden im Rahmen der Drohnenbeförderung
  • Versichert sind eingebaute sowie abnehmbare Kameras und Anbaugeräte, Fernsteuerungen, Akkus, Smartphones, Pad´s und Transportkoffer in Verwendung mit dem Fluggerät

Die Highlights für den gewerblichen Basistarif auf einen Blick:

  • Versicherungsprämie: 150 Euro netto zzgl. Versicherungssteuer
  • Geltungsbereich Deutschland, EU, Norwegen, Schweiz
  • Die private Nutzung ist in diesem Tarif eingeschlossen
  • Die Selbstbeteiligung beträgt mindestens 150 Euro bzw. nur 15%
  • Neuwertentschädigung im ersten Jahr
  • Versichert sind Abstürze (nicht über Wasser), Anprall, Bruchschäden und Bedienfehler sowie vorsätzliche Beschädigung durch Dritte
  • Die eingebaute Kamera ist mitversichert
  • Mehrere Drohnen sind in nur einem Vertrag versicherbar
  • Drohnen bis 6.000 Euro Neuwert versicherbar

Die Premiumtarif-Highlights für nur 75 Euro Mehrbeitrag zum gewerblichen Basistarif auf einen Blick:

  • Für nur 225 Euro netto Jahresbeitrag ab einem Kopterneuwert von 2.000 Euro Versicherung bei Diebstahl, auch aus dem Kraftfahrzeug heraus
  • Erweiterung des Geltungsbereichs auf weltweit
  • Transportschäden während der Drohnenbeförderung
  • Mitversichert sind eingebaute sowie abnehmbare Kameras und Anbaugeräte,Fernsteuerungen, Akkus, Smartphones, Pads und Transportkoffer in Verwendung mit dem Fluggerät

Das sichere Gefühl optimal versichert zu fliegen

Die gesetzlich vorgeschriebene Drohnen-Haftpflichtversicherung in Kombination mit einer Drohnen-Kaskoversicherung bietet Ihnen optimalen Versicherungsschutz. Wenn Personen oder Gegenstände durch Ihr Fluggerät geschädigt werden, steht die Drohnen-Haftpflichtversicherung für Sie ein. Schäden am eigenen Kopter übernimmt die Drohnen-Kaskoversicherung.

Hier können Sie ganz bequem eine Drohnen-Haftpflichtversicherung oder eine Drohnen-Kaskoversicherung für den privaten bzw. gewerblichen Einsatzbereich berechnen und beantragen.

Drohnen-Kennzeichnungspflicht – Was ist zu beachten?

Wer benötigt zukünftig eine Drohnen-Plakette?

Am 07. April 2017 wurde die neue Drohnen-Verordnung in Kraft gesetzt. Mit der Neuregelung verfügte die Bundesregierung unter anderem, dass alle Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 250 Gramm mit einem Halter-Kennzeichen auszustatten sind. Dabei handelt sich um eine feuerfeste Plakette, auf die der Name und die Anschrift des Drohnenhalters (Eigentümer) aufgebracht sein muss. Multikopter mit einem Abfluggewicht unter 250 Gramm sind von dieser Gesetzesneuregelung nicht betroffen.
Nähere Informationen zu den wichtigsten Regeln der neuen Drohnenverordnung von Verkehrsminister Alexander Dobrindt finden Sie hier.

Bis wann muss die Neuregelung umgesetzt sein?

Die Regelung ist bereits seit Inkrafttreten der neuen Verordnung für jeden Drohnenbesitzer Pflicht. Die Bundesregierung hat jedoch im April dieses Jahres allen Drohnenhaltern eine 6-monatige Übergangsfrist zur Um- bzw. Nachrüstung ihrer Fluggeräte eingeräumt. Die Frist endet zum 01. Oktober 2017.

Wie muss die Plakette beschaffen sein?

Die Plakette muss den Vorgaben der Luftverkehrszulassungsverordnung entsprechen,
d. h. sie muss:

  • Dauerhaft, fest verbunden
  • gut sichtbar und
  • feuerfest auf dem Kopter angebracht sein.

Deshalb kommt ein einfacher Adressaufkleber für die Kennzeichnung einer Drohne nicht in Frage, da dieser in der Regel nicht feuerfest ist. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) empfiehlt daher einen Aluminiumaufkleber mit Adressgravur.

Viele Anbieter produzieren inzwischen selbstklebende Aluminium eloxierte Adress-Plaketten in verschiedenen Größen, die mit einer feuerfesten Lasergravur individuell beschriftet werden können. Sie sind leicht, biegsam und deshalb auch für gekrümmte Flächen am Kopter gut geeignet. Auf Wunsch kann auch ein QR-Code erstellt und dieser auf die Plakette aufgebracht werden. Mit diesem QR-Code können dann Dokumente wie z.B. Versicherungsschein, Aufstiegsgenehmigung, etc. hinterlegt werden.

Was muss auf der Plakette draufstehen?

Die Drohne muss seinem Eigentümer eindeutig zugeordnet werden können. Deshalb muss auf der Plakette der Name und die Anschrift des Drohnenhalters vermerkt sein. Ergänzt werden können die Pflichtangaben mit Firmenzusätzen und/oder einer Telefonnummer, diese Angaben sind aber nicht explizit vorgeschrieben.

Wo gibt es eine Plakette?

Bestellt werden kann eine Drohnen Plakette mit individuellen Kontaktdaten im Internet. Nachfolgend finden Sie einige Hersteller für Drohnen-Plaketten:

  • drohnen-kennzeichnung.kaufen
    Gisela Schregle
    Dorfstraße 21
    82362 Oberhausen
    Tel.: 0170/4527278
    Zur Website
  • Gravierwerkstatt
    Michael Salomon
    Dürrnbuch 81
    91448 Emskirchen
    Tel.: 01577 3286123
    Zur Website
  • Kennzeichen für Drohnen & Flugmodelle
    Dominik Martin Aukschlat
    Feldbergstraße 13
    65835 Liederbach
    Telefon: 0171 2919506
    Zur Website

Multikopter mieten oder besser kaufen?

Welcher Hobbyfotograf würde nicht gerne als Erinnerung an eine außergewöhnliche Urlaubsreise einige atemberaubende Film- oder Fotoaufnahmen aus der Luft mit nach Hause nehmen? Sollte man sich für nur eine Urlaubsreise einen kostspieligen Multikopter mit hochauflösender Kameratechnik für mehrere hundert oder gar tausend Euro anschaffen?

Nun, die Nachfrage an den kleinen Flugrobotern ist in Deutschland extrem angewachsen. Die Angebotsvielfalt seitens der Hersteller beträchtlich. Aber welches Modell ist für mich als Einsteiger das richtige? Passt es zu meinen Bedürfnissen? Diese und andere Fragen stellen sich viele Kaufinteressenten, aber ohne das später erworbene Fluggerät im Vorfeld nur einmal ausprobiert zu haben.

Kopteranmietung ist günstig und einfach

Um herauszufinden, welcher Multikopter am besten zu einem passt, ist es durchaus sinnvoll, einen bestimmten Koptertyp erst einmal für eine bestimmte Zeit günstig zu mieten, um ihn auszuprobieren. Das schafft Sicherheit bei der späteren Kaufentscheidung, denn eine hochwertige Kameradrohne ist je nach Ausstattung eine teure Investition.

Aber auch für kurzzeitige kommerzielle Einsätze kann sich die Anmietung eines Kopters lohnen. So zum Beispiel für Fotografen, die beauftragt werden, für ein einmaliges Ereignis wie zum Beispiel eine Hochzeit oder ein privates Event unvergeßliche Fotos oder Filme aus der Vogelperspektive anzufertigen.

Heute einen Multikopter anzumieten ist recht einfach. Online wird das passende Gerät ausgesucht und anschließend ein Mietvertrag für einen fixen Zeitraum abgeschlossen. Zumeist erfolgt die Zusendung der Bestellung sowie der Rückversand per Postpaket. Die Mietpreise sind unterschiedlich und abhängig vom jeweiligen Modell und der gewünschten Mietdauer.

Worauf Sie achten sollten!

Klären Sie mit Ihrem Vermieter im Vorfeld die Frage nach dem Versicherungsschutz. Wer in Deutschland eine Drohne in die Luft bringt, benötigt eine spezielle Drohnen Haftpflichtversicherung. Das gilt für gekaufte als auch für gemietete Drohnen. Einige Vermieter bieten zu ihren Mietverträgen gleich eine entsprechende Versicherung mit an.

Über nachfolgende Fragen sollten Sie sich bei Ihrem Anbieter ausreichend informieren:

  • In welchem Geltungsbereich, d.h. in welchen Urlaubsländern besteht der gebuchte Haftpflichtversicherungsschutz? (Wichtig für Urlaubsreisen)
  • Wie hoch ist die Deckungssumme im Schadenfall?
  • Wer ist außer dem Mieter zusätzlich mitversichert und darf die Drohne fliegen?
  • Wer haftet, wenn mit der Drohne selbst ein Unfall passiert und diese beschädigt
    wird?
  • Wer trägt welche Kosten und in welcher Höhe?
  • Gibt es eine Selbstbeteiligung und wenn ja, wie hoch fällt diese aus?

Unbedingt gesetzliche Vorschriften beachten

Grundsätzlich sollte sich jeder Drohnenpilot vor dem ersten Start über die rechtlichen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Vorschriften des Drohnenfliegens informieren, denn eine Haftpflichtversicherung schützt im Schadenfall nur dann, wenn seitens des Piloten auch alle bestehenden Auflagen und Bestimmungen eingehalten wurden. Das gilt im Übrigen auch für Drohnenflüge im Ausland! Sind geltende Vorschriften missachtet worden, kann der Versicherer spätere Schadenersatzansprüche einschränken oder gänzlich verweigern. Insofern ist es wichtig, dass jeder Hobbypilot weiß, welche gesetzliche Bestimmungen es gibt, was erlaubt und was verboten ist.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Fazit:

Wer sich bei der Kaufentscheidung eines bestimmten Multikoptertyps nicht sicher ist, der sollte den Kopter oder ein Modell aus der jeweiligen Baureihe vor dem Kauf ausgiebig testen. Wer einen Kopter kurzzeitig und nur für einen bestimmten Zweck benötigt, für den sind Mietangebote durchaus sinnvoll und vorteilhaft; denn im Normalfall betragen die Mietkosten nur einen kleinen Teil der normalen Anschaffungskosten. Genau informieren sollte man sich im Vorfeld über alle wichtigen Versicherungsfragen Zum Beispiel: Inwieweit sind durch die Drohne verursachte Personen- oder Sachschäden und Schäden an der Drohne selbst versichert.

Hier einige Adressen von Unternehmen, die Drohnen vermieten:

  • SkyShotz Drohnenvermietung
    Kapellenweg 49
    82057 Icking
    Telefon: 08171 4831741
    skyshotz
  • ByeBuy Operations GmbH
    Holzmarktstaße 11
    10179 Berlin
    Telefon: 030 30808251
    Get Grover
  • PaKaDe Handels UG & Co. KG
    Am Rothenberg 2
    31061 Alfeld
    Telefon: 05181 84921449
    Drohnenstock
  • Jonas Lindemann
    Talweg 46
    21149 Hamburg
    Telefon: 0157 77 39 28 73
    Yodro
  • Otto GmbH & Co. KG
    Werner-Otto-Straße 1-7
    22179 Hamburg
    Telefon: 040 / 6461 0
    ottonow
  • Gearflix
    Foto Hamer GmbH & Co. Kg
    Kortumstraße 23
    44787 Bochum
    Telefon: 0234 / 950 633 35
    Gearflix

Anerkannte Prüfstellen für Drohnen-Kenntnisnachweis

Kenntnisnachweis ist für Drohnen mit über 2Kg Startgewicht seit dem 01.10.2017 Pflicht

Gemäß der neuen Drohnenverordnung ist jeder Drohnenpilot verpflichtet – der einen Multikopter mit einem Startgewicht von über zwei Kilo steuern möchte – seit dem 01.10.2017 einen Kenntnisnachweis (LuftVO §21d) mitzuführen.

Welches Ziel wird mit dem Kenntnisnachweis verfolgt?

Dem Drohnensteuerer soll aus den Luftfahrtbereichen Flugbetrieb, Flugsicherheit und Luftraumordnung entsprechendes Basiswissen vermittelt werden. Auf der Grundlage der erhaltenen Kenntnisse soll sich der Drohnenpilot verantwortungsvoll und gesetzeskonform mit seiner Drohne im öffentlichen Luftraum bewegen können.

Welche Bescheinigung gilt als anerkannter Kenntnisnachweis?

  • Die Vorlage einer gültigen Pilotenlizenz
  • Ein Nachweis über eine erfolgte Einweisung durch einen beauftragten Luftsportverband oder einen von ihm beauftragten Verein (Diese Bescheinigung ist nur für die private Nutzung gültig!)
  • Die Bescheinigung einer durch das Luftfahrtbundesamt (LBA) anerkannten Stelle

Wo kann der geforderte Nachweis erworben werden?

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA), dass gemäß der neuen Verordnung autorisiert ist die anerkannten Prüfstellen zu benennen, hat bereits einige Anlaufstellen offiziell bekannt gegeben. Diese Stellen sind autorisiert den gesetzlich geforderten Kenntnisnachweis nach erfolgreich bestandener Prüfung auszustellen.

  • UAV Dach-Services UG
  • Schiesserweg 10
  • 88682 Salem
  • TÜV SÜD Digital Service GmbH
  • Westendstr. 199
  • 80686 München
  • www.tuev-sued.de
  • CADdy Geomatics GmbH
  • Max-Planck-Str. 4
  • 85609 Aschheim
  • Vermessung mit Drohnen
  • www.wenninger.de
  • A. Scholz Kopterzentrale Ingenieurbüro & Drohnentechnik
  • Seilerstr. 15b
  • 30171 Hannover
  • www.kopterzentrale.de
  • ASS-Akademie für Schutz und Sicherheit GmbH
  • Willy-Brandt-Platz 10
  • 90402 Nürnberg
  • www.ass-nürnberg.net
  • RKM Rotor Konzept Multikoptermanufaktur GmbH
  • Hauptstr. 113
  • 69518 Absteinach
  • www.RotorKonzept.de
  • Airclip Service GmbH & Co KG
  • Am Eiswurmlager 24
  • 01189 Dresden
  • www.airclip.de

Nach welchen Themen wird in der Prüfung gefragt?

In den Vorbereitungskursen werden alle notwendigen Kenntnisse über den Betrieb unbemannter Flugsysteme sowie alle damit verbundenen Gesetzte und Regelungen vermittelt. Die theoretische Prüfung selbst umfasst zirka 50 Fragen, die im Multiple-Choise Verfahren zu beantworten sind. Wenn die aus den Fachbereichen Flugbetrieb, Navigation, Luftrecht und Meteorologie gestellten Fragen überwiegend (zu 80%) korrekt beantwortet werden, gilt die Prüfung als erfolgreich bestanden und wird entsprechend dokumentiert. Die Bescheinigung gilt ab Ausstellungsdatum fünf Jahre.

Wer kann einen Drohnen-Kenntnisnachweis erwerben?

Der Drohnenpilot muss das 16. Lebensjahr vollendet haben und nachfolgende Unterlagen vorlegen:

  • Ein gültiges Identitätsdokument (Personalausweis)
  • Bei Minderjährigkeit die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters
  • Eine Erklärung über laufende Ermittlungs- oder Strafverfahren
  • Ein Führungszeugnis nach §30 Absatz 1 des Bundeszentralregistergesetztes, sofern die Bescheinigung erstmals erworben wird.

Weitere vom Luftfahrtbundesamt anerkannte Prüfstellen werden sukzessive ergänzt.