Trotz Verbot! Mehr Drohnen an NRW-Flughäfen gesichtet als 2017!

Unerlaubte Drohnenflüge in Flughafennähe nehmen zu!

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) zeigt sich aktuell sehr besorgt. In diesem Jahr sind im Luftraum der Flughäfen Köln/Bonn und Dortmund bereits mehr Drohnen registriert worden als im ganzen Jahr 2017. Eine erschreckende Zwischenbilanz. Trotz einem gesetzlichen Drohnen-Flugverbot in der Nähe von Flughäfen, werden immer wieder ferngesteuerte Multikopter in diesen hoch sensiblen Luftraum gebracht. Am Köln/Bonner Flughafen zählte die Deutsche Flugsicherung bisher bereits sieben Drohnen im Start- und Landebereich großer Passagiermaschinen. Dieses unvorsichtige Verhalten gefährdet massiv den zivilen Luftverkehr!

Nur dreieinhalb Monate zuvor musst wegen eines unerlaubten Drohnenfluges die Start- und Landebahn des Flughafens Köln/Bonn komplett gesperrt werden, weil eine Drohne einer landenden Passagiermaschine zu nahe gekommen war. Doch diese Verstöße beschränken sich nicht nur auf NRW-Flughäfen. In diesem Jahr sind lt. DFS mehr als 100 Drohnen in flughafennähe gesichtet worden. Das sind 10% mehr als 2017. Wird ein Drohnenpilot gestellt, droht ihm ein hohes Bußgeld.

Drohnen dürfen in Deutschland nicht überall fliegen! Das Luftfahrtgesetz regelt den Betrieb von Fluggeräten über besondere Bestimmungen und Regeln, die jeder Drohnenpilot kennen sollte. Die Deutsche Flugsicherung gibt dazu auf ihrer Website zahlreiche Tipps und Hinweise für den sicheren Drohnenflug und stellt auch eine spezielle App kostenfrei zur Verfügung.

Es wäre wünschenswert, wenn alle Drohnen-Verkäufer ihre Kunden bereits im Verkaufsgespräch über die gesetzlichen Bestimmungen und die vorgeschriebene Versicherungspflicht für Drohnen informieren würden. So sollte jeder angehende Drohnenpilot wissen, dass ein Multikopter, der in Deutschland in den öffentlichen Luftraum gebracht wird per Gesetz haftpflichtversichert sein muss! Nähere Informationen zur Drohnen- Haftpflichtversicherung finden Sie auf drohnen-versicherung.com

Schnelltipp: Wo darf ich meine Drohne fliegen? Neue Website hilft!

Übersichtskarte mit Flugverbotszonen

Ein Frage die sich Hobbypiloten häufig stellen, nachdem Sie eine Drohne erworben haben. Neben vielen gesetzlichen Vorschriften die ein Kopterpilot beachten sollte, stellt die Suche nach einem geeigneten Start-, Flug- und Landeplatz außerhalb einer Flugverbotszone eine wichtige Grundvoraussetzung für einen Kopterflug dar.

In Deutschland gibt es sehr viele Flugverbotszonen, die für Flüge mit Multikoptern tabu sind. So besteht beispielsweise ein generelles Flugverbot über und im seitlichen Abstand (100m) von:

  • Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften (Unfallstellen)
  • Mobilen Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr (Manöver)
  • Menschenansammlungen
  • Katastrophengebieten
  • An- und Abflugbereichen und Kontrollzonen von Flugplätzen
  • sowie im Umkreis von 1,5 Km um internationale deutsche und Regionalflughäfen

Absolutes Flugverbot besteht auch über und in seitlichem Abstand (100m) von:

  • Hauptverkehrswegen (z. B. Bundesautobahnen)
  • Bundeswasserstraßen
  • Bahnanlagen

Weitere ausführliche Informationen zu Flugverbotszonen finden Sie auf unserer Website die sich mit Drohnenversicherungen und rechtlichen Fragen rund um die Drohne auseinandersetzt.

Wer sich schnell einen Überblick verschaffen möchte, wo sich Flugverbotszonen befinden, der informiert sich einfach, schnell und bequem auf der Website www.map2fly.de

Die Übersichtskarte informiert auf einen Blick, wo sich in der gewünschten Startumgebung Flugverbotszonen befinden, in denen ein Kopter nicht bewegt werden darf. Mit Hilfe eines integrierten Geolocators kann der eigene Standort eingegeben werden, der in Sekunden die lokale Gebietsübersichtskarte des eigenen Standorts anzeigt. Gebiete, in den nicht geflogen werden darf, werden auf der Karte entsprechend farbig gekennzeichnet. In der seitlichen Navigationsleiste befindet sich eine Legende mit Farbmarkierungen zu denen die jeweils örtlich vorhandenen Verkehrsnetze, Bahnanlagen, Flughäfen, Industrieanlagen, Krankenhäuser, Behördengebäude, Schulen, Militärischen Anlagen, Windkrafträder, Stadien, Stromtrassen, Gewerbegebiete, Wohngebiete, Naturschutz- und Wasserschutzgebiete angezeigt werden. Die Karte kann auch im Satellitenformat dargestellt werden.

Für alle Drohnen mit einem Abfluggewicht von über 0,25 Kg besteht eine generelles Flugverbot über Wohngrundstücken, wenn das Fluggerät optische, akustische oder Funksignale empfangen, übertragen oder aufzeichnen kann. Es sei denn, der Eigentümer oder der Nutzungsberechtigte hat dem Überflug ausdrücklich zugestimmt.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – deshalb sollte man sich im Vorfeld über die gesetzlichen Vorschriften und bestehenden Regelungen umfassend informieren. Wer in Deutschland einen Kopter in den öffentlichen Luftraum betreibt, benötigt in jedem Fall eine gesetzlich vorgeschriebene Drohnen-Haftpflichtversicherung. Nähere Informationen zum Versicherungsschutz für Ihren Kopter finden Sie auf www.drohnen-versicherung.com.

Kostenlose DFS App unterstützt Drohnenpiloten

Klarheit auf einen Blick: Wo kann ich meine Drohne sicher fliegen? Kostenlose App

Der Drohnenmarkt in Deutschland boomt, aber auch das Unfallrisiko mit den unbemannten Fluggeräten steigt rapide an. Deshalb ist es besonders wichtig, sich vor dem ersten Start über die wichtigsten Regeln und Vorschriften umfassend zu informieren; die aufgrund der neuen Drohnen-Verordnung seitens der Bundesregierung im April dieses Jahres nochmals verschärft worden sind. Dem angehenden Hobbypiloten fehlt trotz Kenntnis der vielen Bestimmungen und Verbote oft eine detaillierte Information über den ausgewählten Flugort. Eine häufig gestellte Frage lautet daher: „Wo kann ich meine Drohne bedenkenlos starten?“

Hier schafft die neue, kostenlose App der deutschen Flugsicherung (DFS) schnelle Abhilfe.

Sie zeigt dem Drohnensteuerer mittels interaktiver Live-Karten jeden Standort in
Deutschland an und informiert darüber, ob am gewünschten Ort, an dem man sich gerade befindet, die Drohne geflogen werden darf oder nicht; und wenn ja, welche Regeln zu beachten sind. Durch die Anzeige lokaler Flugverbotszonen (No-Fly-Zones) werden alle Einschränkungen die der aktuellen Luftverkehrsordnung für Drohnenflüge unterliegen angezeigt. Somit soll dem Drohnenpiloten die Unsicherheit genommen werden die Drohne in einer Gefahrenzone zu bewegen.

Auf Knopfdruck erfährt der Pilot, wie hoch und ob in dem ausgewähltem Gebiet geflogen werden darf oder nicht. Sobald ein rotes Kennzeichen erscheint, besteht die Gefahr einen Gesetzesverstoß zu begehen. Wird auf die Warnung geklickt, erfolgt eine Kurzinformation über den möglichen Regelverstoß. Darüber hinaus liefert die App weitere nützliche Hinweise wie Wetterinformationen und Kontaktdaten von Behörden. Zusätzliche Menüs erlauben die Verwaltung von Profilen und Einstellungen. Auch eine Logbuch-Funktion ist vorhanden. Die DFS-Drohnen-App ist für Android und IOS Systeme erhältlich. Für die jeweilige Nutzung ist eine vorherige Registrierung notwendig.

Hier der Link zur DFS-App:

www.DFS.de

So wichtig wie die Kenntnis wo eine Drohne geflogen werden darf, so wichtig ist der Abschluss einer gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflicht-Versicherung. Sie schützt den Drohnenpiloten vor den Ansprüchen Dritter, wenn durch den Betrieb einer Drohne ein Personen- oder Sachschaden entstanden ist. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gemäß dem deutschen Luftfahrtgesetz ist für private Drohnenpiloten bereits ab 71,40 Euro pro Jahr inkl. Versicherungssteuer erhältlich.

Hier erhalten Sie detaillierte Informationen zur
Drohnen-Haftpflichtversicherung

Fazit:

Egal ob zur privaten oder zur gewerblichen Nutzung. Die neue App der DFS ist ein
hilfreiches Tool für alle Drohnenpiloten. Sie ist einfach zu bedienen und hilft Einsteigern wie auch erfahrenen Piloten auf schnelle und einfache Weise zu erfahren, wo man seine Drohne bedenkenlos fliegen lassen kann und wo nicht. Voraussetzung für die erfolgreiche Installierung ist die Aktivierung der Ortungsdienste auf dem Smartphone. Einziger Schönheitsfehler: Die aufwendige Registrierung. Viele Interessenten schreckt es ab, Angaben wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon-Nr. so wie das Geburtsdatum zur Nutzung der App anzugeben.